Resident Evil 7 Keyart Diner

Resident Evil 7 - Meet the Bakers

Die Resident Evil-Serie ist trotz einiger mehr als fraglicher Ableger unabstreitbar Kult und dürfte so ziemlich jedem Videospieler zumindest ein Begriff sein. Vor über 20 Jahren erschien der erste Teil für die Playstation 1 und prägte den Begriff "Survival-Horror" sowie das zugehörige Genre maßgeblich. Jedoch ging die Serie immer weiter weg von den prägenden Horror-Elementen und die späteren Teile verkamen mehr und mehr zu generischen Action-Titeln, die außer losen Story-Verknüpfungen nicht mehr viel mit den Qualitäten der ersten Teile gemein haben. Mit Resident Evil 7 sollen eben genau diese Fehler nicht wiederholt werden, vielmehr soll der neuste Ableger Back to the roots gehen. 

Um zu überprüfen, was es bedeutet, wenn Resident Evil im Jahre 2017 zurück zu den Wurzeln der Reihe gehen will, habe ich die Erwachsenenwindeln angelegt und mich in der Playstation 4-Version von Resident Evil 7 mit der Familie Baker und ihren Geheimnissen bekannt gemacht. Was mich in Louisiana erwartet hat und ob mein neues Beinkleid Verwendung gefunden hat erfahrt ihr im Review!

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=qgrkm0HpG8c[/youtube]

Welcome to the family, son!

Wir schlüpfen in die Rolle von Ethan, der sich in die fiktive Kleinstadt Dulvey im amerikanischen Bundesstaat Louisiana macht, um einer Stimme aus der Vergangenheit zu folgen. Seine tot geglaubte Frau Mia meldet sich nach über drei Jahren mit seltsamen Videobotschaften und natürlich wollen wir diesen nachgehen. Am Zielort seiner Bestimmung machen wir jedoch deutlich schneller als uns lieb ist Bekanntschaft mit der mehr als seltsamen Hillbilly-Familie Baker. Mangelnde Gastfreundschaft kann dieser wirklich nicht unterstellt werden, so heißt uns Vater Jack direkt bei unserem ersten Aufeinandertreffen als Teil der Familie willkommen und aus der nachfolgenden durch einen Schlag des Papas verursachten Ohnmacht erwachen wir am familiären Esstisch. Auf dem Speiseplan stehen Innereien, welchen Ursprungs diese konkret sind kann jedoch nur gemutmaßt werden. 

Aufgrund akuter Verweigerung des Essensaufnahme unsererseits greift Jack zu deutlich drastischeren Mitteln, um uns dazu zu zwingen, am idyllischen Abendessen teilzunehmen. Jedoch wird die Familie durch ein Klingeln vom Tisch weg gelockt und entfernt sich fluchend aus dem Esszimmer. Wir bleiben mit der apathisch wirkenden Großmutter zurück und schaffen es, unsere Fesseln zu lösen und uns vom Stuhl, an den wir gefesselt wurden, zu befreien. Das Ziel, das wir fortan in Resident Evil 7 verfolgen ist klar: so schnell wie möglich aus dem Haus der Bakers entkommen und dabei möglichst noch feststellen, was in selbigem vor sich geht. Denn schnell wird klar: sowohl mit der Familie als auch mit den vermeintlichen Botschaften unserer Frau ist etwas gewaltig faul.

Alte Ideen, neue Technik

Bei unserer Flucht gibt es viele Spielmechaniken, die Serienkenner bereits aus den ersten Teilen kennen dürften, die jedoch mit viel Vorsicht in die Neuzeit portiert und um einige sinnvolle neue Elemente erweitert wurden. Als erste und größte Neuerung fällt auf, dass Resident Evil 7 in der First-Person gespielt wird. Damit springt der Titel nicht nur auf den First-Person-Horror-Zug auf, der vor einigen Jahren mit Titeln wie Slender oder Amnesia gestartet wurde, sondern stellt auch das erste Resident Evil dar, in dem wir das Spielgeschehen durch die Augen des Hauptcharakters verfolgen. Besonders im Hinblick auf die VR-Unterstützung ist die Ansicht interessant, es bieten sich oftmals intensive Momente, die mit einer Playstation VR auf dem Kopf für die eine oder andere durchweichte Unterhose sorgen dürften.

Die neue Betrachtungsweise kann ganz besonders bei Sequenzen, in denen es gilt, sich vor einem umher schleichenden Familien-Mitglied zu verstecken, ihre Stärken ausspielen. Denn wie es sich für einen Survival-Horror-Titel gehört, ist die Munition stets begrenzt und das Messer, dass Ethan bei sich trägt, verursacht nicht wirklich viel Schaden. So gilt es, sich hinter Dielen, Kisten oder Regalen zu verstecken, um den idealen Zeitpunkt abpassen zu können in dem wir in den nächsten Raum huschen können. Sollte uns ein Baker dabei erwischen können die Dinge schnell tödlich enden, denn die Familie ist nicht nur besser bewaffnet als wir, sondern verfügt auch über einige ziemliche seltsame und übermenschliche Kräfte. 

Resident Evil 7 Marguerite
Sich vor den Bakers zu verstecken ist oftmals unumgänglich.

So schleichen wir uns durch das nicht gerade kleine Anwesen sowie das dazugehörige Grundstück, stets die Paranoia im Nacken, dass uns gleich ein Mitglied unserer neuen Familie von der Seite anfällt und uns für unsere Undankbarkeit bestraft. Selbstverständlich stehen uns nicht direkt alle Bereiche zur Verfügung. Viele Türen sind verschlossen, zudem bietet das Haus einige geheime Gänge, die wir nur durch sorgsames Beobachten entdecken können.

In manchen Szenen ist es jedoch freilich nicht möglich einer Konfrontation zu entgehen. Die Bosskämpfe sind stets fordernd, jedoch nie wirklich unfair gestaltet. Leider funktionieren nicht alle Scharmützel gleich gut, während die Auseinandersetzungen mit Vater Jack zumeist spektakulär und packend sind ist beispielsweise Mutter Marguerite eher nervig und schon fast langweilig. 

Wohin nun?

Zum Glück lässt uns Resident Evil 7 nicht so orientierungslos zurück, wie es noch in früheren Serienteilen der Fall war. Sobald wir einen neuen Bereich betreten finden wir relativ schnell eine Karte des selbigen, die wir jederzeit öffnen können. Diese zeigt uns nicht nur den Grundriss sowie eine Beschreibung der darauf befindlichen Räume, es werden auch interessante Punkte eingezeichnet. So gibt es wieder Safe Rooms, in denen wir kurz verschnaufen sowie abspeichern können und Items, die aktuell nicht benötigt werden, in einer Kisten ablegen dürfen. Auf die in der Box aufgelegten Objekte haben wir natürlich auch von anderen Safe Rooms aus Zugriff. Neben der manuellen Speicherung wird unser Fortschritt zudem an wichtigen Punkten übrigens auch automatisch gesichert. 

Besonders komfortabel ist der Umstand, dass auf der Karte auch spezielle Türen eingezeichnet werden. So gibt es verschiedene Schlüssel, wie beispielsweise einen mit einem Skorpion verzierten oder einer, der von einer Schlange geschmückt wird. Diese öffnen neben Story-relevanten Türen jedoch auch Bereiche, in die wir optional können, die jedoch im Zweifel spielentscheidende Items enthalten oder uns kleine Story-Segmente verraten. So können wir nach dem Finden eines neuen Schlüssels erst einmal in Ruhe die Karte checken (wenn die Situation dies zulässt) und unsere nächsten Schritte planen.

Resident Evil 7 Trailer
Der Wohnwagen im Vorgarten - gefährlich oder nicht?

Die Rätsel in Resident Evil 7 sind angenehm oldschoolig, jedoch zu keinem Zeitpunkt zu schwierig gehalten. Oftmals reicht es, ein bestimmtes Objekt zu finden, um dieses an anderer Stelle zu platzieren. So können wir mit Hilfe einer Laterne einen Mechanismus bedienen, der eine essentielle Tür öffnet, oder aber wir werfen mit Hilfe von seltsam anmutenden Kunstobjekten bestimmte Schatten an die Wand. 

Schaurige Technik

Technisch kommt Resident Evil 7 sehr sauber daher. Das Design des Baker-Anwesens sowie die damit verbundene grafische Umsetzung jagt regelmäßig Schauer über den Rücken und "What the fucks" über die Lippen. Jeder Abschnitt wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt und das gelungene Spiel von Licht und Schatten lässt uns beim Spielen regelmäßig erschreckt umdrehen. Das Haus bietet viele kleine und große Elemente, die schon fast einen Würgereiz hervor rufen. Überall krabbelt und kriecht es und spätestens im Keller, als wir auf mysteriösen schwarzen Schleim und dessen Bewohner treffen, bleibt keine Hose mehr trocken. 

Was jedoch wirklich Anerkennung verdient hat und ständig zur angespannten Stimmung beiträgt ist die Soundkulisse. Die Behausung der Familie Baker ist alt und knarzt dementsprechend an allen Ecken und Enden. Jedoch sind auch ständig leichte oder laute Schrittgeräusche zu hören, Regen peitscht gegen die Wände oder Türen fallen wie von Geisterhand ins Schloss und geben dabei einen lauten Knall von sich. Musik gibt es kaum bis gar nicht, wenn dann hält sich diese sehr im Hintergrund, es handelt sich eher um Ambient-Sounds als um einen richtigen Soundtrack. Hier ist definitiv zu sagen: Resident Evil 7 muss unbedingt mit Kopfhörern oder mindestens über eine anständige Anlage gespielt werden, damit der Titel seine volle Schock-Wirkung entfalten kann.

Resident Evil 7 Monster
Die Bakers stellen nicht die einzige Gefahr dar.

Die Atmosphäre in Resident Evil 7 bringt genau das, was versprochen wurde: Horror, der sich von der letztjährigen Konkurrenz nicht verstecken braucht und uns das Blut in den Adern gefrieren lässt. Durch die Kombination aus stimmungsvoller Optik und brilliantem Sound befand zumindest ich mich in einem stetigen Zustand des "Über-die-Schulter-Sehens" sowie ständiger Anspannung. Diese machte für mich weitaus mehr den Horror des Titels aus, als die gelegentlichen Jump-Scares, da diese oftmals noch nicht einmal tatsächlich überraschend kamen.

Fazit

Resident Evil 7 liefert wie versprochen klassischen Survival-Horror, garniert mit einigen frischen neue Ideen. Die Stimmung, mit der sich durch das Haus der Bakers geschlichen wird, ist stets angespannt und intensiv, die Gefahr könnte hinter jeder Ecke lauern. Auch die Story, die auf den ersten Blick schon arg 08/15 klingt nimmt im Spielverlauf durchaus an Fahrt auf und bietet einige interessante Wendungen.

Der Titel kann sowohl Fans der klassischen Serie wie auch Freunden neuer Horror-Titel im Stil von Outlast oder Layers of Fear empfohlen werden, jedoch ist bei Resident Evil 7 der Action-Anteil noch deutlich höher. Solltet ihr jedoch an schwachen Nerven leiden ist es unbedingt ratsam, einen großen Bogen um den Titel zu machen. 

Disclaimer: Zur Vermeidung grober Spoiler, beziehungsweise um euch möglichst viel Ersteindrucke vorzuenthalten, wurden nur Screenshots aus circa der ersten Hälfte des Spiels verwendet.

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Path of Exile Xbox One

Path of Exile: Xbox One-Release noch 2017

Wie Entwickler Grinding Gear Games auf der offiziellen Homepage nun überraschend verkündet hat, wird das äußerst beliebte Action-RPG Path of Exile noch in diesem Jahr für die Xbox One erscheinen. Laut dem Eintrag befindet sich die Portierung bereits seit einem Jahr in der Entwicklung, damit bedacht wurde das kleine interne Team, dass schon die DirectX 11-Version von Path of Exile entwickelt hat. In einem Trailer, den ihr unterhalb dieser Zeilen finden könnt, wird die Konsolen-Version des Titels etwas eingehender vorgestellt.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=D7GGf4-1O-E[/youtube]

Ein konkretes Release-Datum hat die Konsolen-Version noch nicht erhalten, jedoch soll sie direkt den Patch auf Version 3.0.0 beinhalten, der den Titel um den fünften Akt erweitert. Alle unter uns, die sich vielleicht darüber freuten, dass Cross-Plattform-Play zwischen dem PC und der Xbox One möglich sein könnte, wird direkt der Wind aus den Segeln genommen. Aufgrund diverser technischer Unterschiede sei es nötig, dass Spieler auf zwei unterschiedlichen Realms unterwegs seien. Somit dürfte es wohl auch nicht möglich sein, einen bereits bestehenden Charakter auf die Konsole mitzunehmen. 

Als Beispiel für die Unterschiede gibt Grind Gear beispielsweise an, dass die Anzahl der Tränke-Slots reduziert wurde, anstatt wie gehabt per Schnellzugriff auf fünf 5 Stück zugreifen zu können, können wir über das Steuerkreuz des Controllers nun lediglich aus vier Tränken wählen. Weiter wurde etwas am Skill-System geschraubt, jedoch ist bisher nicht klar, in welcher Weise genau. Jedoch wollen die Entwickler die Veröffentlichung von neuem Content sowie die Liga-Zeiten zwischen PC und Xbox One so gut wie möglich synchronisieren. 

Ein Punkt, den Grind Gear Gears bisher gekonnt ausgelassen hat, ist das Preismodell der Xbox One-Version. Path of Exile ist auf dem PC Free to Play, finanziert wird der maßgeblich an Diablo 2 angelehnte Titel über Mikrotransaktionen. Ein ähnliches Finanzierungsmodell ist sicherlich auch für die Xbox One denkbar. Auch ist noch nicht klar, ob es einen Couch-Coop wie beispielsweise bei Diablo 3 geben wird. Definitiv möglich ist es, mit bis zu fünf Freunden online zu spielen. 

Weitere Informationen will das Studio in den kommenden Wochen veröffentlichen.


Mario Kart 8 Deluxe

Mario Kart 8 Deluxe - Flotter Aufguss

Seit dem Super Nintendo gehört die Mario Kart-Reihe fest zum Line-Up einer jeden Nintendo-Konsole. Auch die Nintendo Switch wird da keine Ausnahme bilden, auch wenn es sich bei Mario Kart 8 Deluxe streng genommen nur um eine erweiterte Version des Wii U-Racers handelt. Umso unverständlicher ist der Umstand, dass die Deluxe-Version nicht direkt zum Switch-Launch am 3. März zur Verfügung stehen wird, sondern erst am 28. April erscheint. 

Ich hatte die Chance, Mario Kart 8 Deluxe im Rahmen des Nintendo Switch Hands-On-Events in München anzuspielen. Ob sich das warten auf den Spiel-Aufguss lohnt oder ob Besitzer der Wii U-Version lieber weiter in ihrem Last-Gen-Kart hocken bleiben sollten, erfahrt ihr im Preview!

[youtube]https://youtu.be/tKlRN2YpxRE[/youtube]

Battle is Back!

Als erfreulichste Neuerung dürfte wohl fungieren, dass der beliebte Battle-Mode zurück ist. Nun kann diese Aussage natürlich für ein wenig Verwirrung sorgen, da es das beliebte Ballon-Spielchen schon auf der Wii U gab. Jedoch existiert in der Last-Gen-Version ein immenses Problem und zwar der Umstand, dass der Modus auf den normalen Strecken gespielt werden musste, wodurch dir Partien unnötig lang und auch langweilig wurden.

In der Deluxe-Version stehen nun wieder die mehr oder weniger symmetrischen Arenen zur Verfügung, in denen die Partien schnell und rasant ablaufen können, so wie sich der Spielmodus eben gehört. Jeder Spieler startet mit 5 Ballons und für jeden eingesteckten Treffer oder jede überfahrene Banane geht ein aufblasbarer Spaßmacher flöten. Sieger ist, wer am Ende noch alle Ballons hat.

Mario Kart 8 Deluxe
Ballon-Battles. Der Grund für das Ende vieler Freundschaften.

Neben der klassischen Variante hatte ich zudem die Möglichkeit, eine neu interpretierte Version des Battle-Mode zu spielen. In dieser steht zwar auch das alte Ballon-Spiel an der Tagesordnung, jedoch mit dem Twist, dass wir nach dem Verlust aller Ballons respawnen und weiter mitmischen dürfen. Hier lautet das Ziel nämlich so viele Abschüsse wie möglich innerhalb einer bestimmten Zeit zu erzielen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich bis zum Spielen des "richtigen" Battle-Mode nicht wusste wie sehr mir selbiger fehlte. Seit Mario Kart 64 ist dieser fester Bestandteil jeder Zocker-Runde, nur eben auf der Wii U nicht. Die Ergänzung, dass nun bis zu 12 anstatt lediglich 4 Spieler über die Strecken heizen, feuert die Stimmung weiter an. Die Rückkehr der Arenen und der dementsprechend engen und hitzigen Gefechte ist ein wahrer Segen für Mario Kart 8 Deluxe, das sonst nur mit verbesserten Feinheiten aufwarten kann. 

Akimbo-Ballern

Eine weitere große Neuerung in Mario Kart 8 Deluxe betrifft das Item-System. Anstatt wie bisher lediglich mit dem zuletzt aufgesammelten Objekt durch die Gegend fahren zu können, bietet sich nun die Möglichkeit, zwei Items auf einmal zu tragen. Zwischen diesen wechseln ist zwar leider nicht möglich, jedoch können wir nun endlich wieder drei Panzer um uns kreisen lassen und einen Stern in der Rückhand haben, um gegebenenfalls schnell Rache zu üben. Zudem finden sich nun neben den normalen einfachen auch Doppel-?-Kisten auf den Strecken, die uns direkt mit zwei Objekten versorgen. 

Die Rennen spielen sich wie bereits auf der Wii U sehr angenehm und flott. Mario Kart ist in nahezu jeder Form ein Fun-Racer in Perfektion, da macht auch der neu aufgelegte achte Teil keine Ausnahme. Durch die anpassbaren Karts, bei denen wir die für uns ideale Kombination aus Chassis, Reifen und Gleitschirm zusammen stellen können, findet sich aufgrund der schier unzähligen Möglichkeiten für jeden etwas. Das Fahrverhalten ist immer on point, der Schadenfreudenpegel hängt nach einem geschickt platzierten Panzer-Wurf unter der Decke. 

Mario Kart 8 Deluxe
King Boo kommt als neuer Fahrer, ebenfalls gibt es ein an ihn angelehntes Item.

Neben einigen neuen Bauteilen für unser Vehikel finden sich auch nicht gerade wenige neue Fahrer im Feld. So halten die aus Splatoon bekannten Tintlinge Einzug, ebenso wie der aus den Mario-Spielen bekannte King Boo oder Knochentrocken. Auch frische Items, wie ein kleiner Boo, mit dem wir uns in einen Geist verwandeln, oder die Feder, mit der wir locker über eine niedrige Mauer springen könne, bringen neuen Wind in die Rennen.

Lobend zu erwähnen ist zudem die Performance von Mario Kart 8 Deluxe. Auch auf der neuen Plattform knallen die Rennen angenehm flüssig über den Bildschirm, ob in der Docking-Station oder im Handheld-Modus spielt keine Rolle. Die Steuerung funktioniert auf den neuen Eingabegeräten so gut wie eben möglich und der catchy Soundtrack hat nichts an Charme verloren. 

Fazit

Ist Mario Kart 8 Deluxe unbedingt nötig? Nein. Bringt es sinnvolle Neuerungen, die aus einem sehr guten Fun-Racer einen fast perfekten Fun-Racer machen? Definitiv! Auch auf der Switch macht das Spektakel rund um den kultigen Klempner eine Menge Spaß (im Multiplayer exponentiell mehr versteht sich) und die kleinen aber feinen Neuerungen wie die Möglichkeit zwei Items zu tragen oder der endlich wieder sinnvoll spielbare Battle-Mode sind wertvolle Ergänzungen. 

Ob sich Besitzer von Mario Kart 8 die Deluxe-Version zulegen sollten ist allerdings fraglich. Sollten die erwähnten Neuerungen sowie das erweiterte Fahrerfeld es euch wert sein, so sind die 60 Euro gut investiert. Zumal bisher noch keine Rede von Mario Kart 9 ist. Für alle anderen ist der Last-Gen-Ableger jedoch vollkommen ausreichend. 

Mario Kart 8 Deluxe
Ebenfalls neu im Rennen: die aus Splatoon bekannten Tintlinge.

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Nioh

Nioh: Letzte Beta startet am Samstag

Erst Anfang der Woche konnten der Publisher Koei Tecmo und Entwickler Team Ninja freudig verkünden, dass ihr Action-Rollenspiel Nioh nach über 13 Jahren Entwicklungszeit nun endlich den Goldstatus erreicht hat. Für alle unter uns, die es nicht erwarten können, bis zum finalen Release am 8. Februar mit dem Sterben zu warten, wird an diesem Wochenende eine letzte Beta stattfinden. 

Die dritte Testphase von Nioh wird eine erweiterte Version der auf der Playstation Experience im Dezember gezeigten Demo sein. Die "Letzte Chance"-Beta kann ab sofort im Playstation Store herunter geladen werden, so dass pünktlich am Samstag losgelegt werden kann. Ein aktives Playstation Plus-Abonnement ist zum Spielen Pflicht, der Download fällt mit 7 Gigabyte nicht zu üppig aus. Jedoch schadet eine vorab durchgeführter Installation nicht, da wir die letzte Chance zum Spielen vor dem eigentlichen Release nur von 00:00 Uhr am 21. Januar bis 23:59 Uhr am 22. Januar haben.

Sofern wir es schaffen, die Beta zu meistern, werden uns eine Reihe Ingame-Belohnungen für das Hauptspiel geboten. So garantiert uns das Bestehen der Hauptmission die Menschenfresserinnenmaske, während für erfolgreiches Abschließen der Zwielichtmission das Zeichen des Eroberers und das Zeichen des Kriegers aus der Alpha und Beta vom letzten Jahr winken. Um die Maske im finalen Spiel zu erhalten ist es unbedingt nötig, den Spielstand aus der Beta noch auf der Konsole zu haben, also sollte dieser auch nach Ablauf der Testphase nicht gelöscht werden. Für die beiden Zeichen wird es nötig sein, vorab einen DLC herunter zu laden, der natürlich ebenfalls bis zum Release von Nioh auf unserer Konsole verbleiben muss. Durch diesen können wir uns an Schreinen im Spiel den Segen und die damit verbundenen Belohnungen abholen.

Um uns weiter auf den bevorstehenden Release einzustimmen wurde zudem ein dreiminütiger Gameplay-Trailer veröffentlicht, der den Protagonisten William in diversen hitzigen Scharmützeln zeigt. Neben dem Kampf mit einem Zyklopen sehen wir so beispielsweise zwei untote Samurai, die auf den ersten Blick eher unscheinbar wirken, sich jedoch als fordernde Gegner heraus stellen. Zudem wird am Ende des Videos ein Bossgegner angeteast. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=f8hKIYyJRLo[/youtube]

Wenn euch das Video (eventuell auch in Verbindung mit der Beta) heiß auf Nioh gemacht hat, so könnt ihr den Titel über unseren Ref-Link vorbestellen. Das bedeutet keinerlei Extra-Kosten für euch, jedoch ein kleines Trinkgeld für uns!


The Legend of Zelda: Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Breath of the Wild wurde bereits im Jahr 2013 angekündigt, jedoch noch ohne den Zusatztitel. Erst auf der E3 2016 wurde dem Titel, der die Zelda-Reihe erstmals in eine Open World verfrachtet, offiziell verkündet. Breath of the Wild wird offiziell am 3. März 2017 erscheinen, womit es einen Launch-Titel für die neue Nintendo Switch darstellt und das erste "richtige" Zelda, also kein Remake, für die Nintendo Wii U wird. 

Als Besucher des Nintendo Switch Hands-On-Events in München hatte ich die Chance, Breath of the Wild für 20 Minuten anzuspielen. Das mag vielleicht nicht viel Zeit sein, reicht jedoch vollkommen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=zw47_q9wbBE[/youtube]

Wer bin ich?

Serientypisch schlüpfen wir in die Rolle des jungen Helden Link. Dieser erwacht ohne Erinnerung, wie er dorthin gekommen ist, in einem seltsamen Wasserbecken und wird von einer sanften Stimme aus dem Tempel-ähnlichen Gebilde geleitet. Nach der kurzen Anfangs-Sequenz dürfen wir direkt die Kontrolle über das Spitzohr übernehmen und in den Kisten, die sich direkt vor unserem Aufwachraum befinden, erste Kleidungsstücke aufnehmen und anlegen. 

Bereits hier machen sich die ersten Rollenspielelemente bemerkbar, das Inventar von Link ist deutlich größer als in bisherigen Serienteilen und jedes Kleidungsstück sowie jede Waffe verfügt über verschiedene Attribute. 

Welcome to Hyrule!

Mit dem Sheikah Slate, einer mysteriösen Tafel, ausgestattet, begeben wir uns erstmals in die offene Welt von Hyrule. Hier können wir uns direkt und ohne Einschränkungen (bis auf die erwähnte 20-Minuten-Grenze) frei bewegen und erkunden, wie wir wollen. So fing ich ein Gespräch mit einem alten Mann an, der mir düstere Geschichten über die verlorene Welt erzählte.

Mit der sich in der Nähe befindlichen Holzfälleraxt fällte ich einen Baum, der unter lautem Ächzen in einen kleinen See fiel und mir somit als Floss diente, so dass ich ein in einem Stein steckendes Schwert erreichte. Als ich dieses dort hinaus zog stellte ich jedoch mit Enttäuschung fest, dass es sich nicht um das Master Sword handelte. Einige Meter weiter entdeckte ich eine feindliche Horde von Gestalten, die ein wenig an Goblins erinnern. Anstatt jedoch direkt anzugreifen schlich ich um diese herum auf eine Ruine, die etwas oberhalb ihres Camps gelegen lag. Auf dieser befand sich ein großer Felsen, den ich als mit einem beherzten Stoß auf ein explosives Fass schleuderte, dass das Camp mitsamt den darin befindlichen Goblins dem Erdboden gleich machte.

Hier zeigt sich bereits eine der vielfach angepriesenen Qualitäten von Breath of the Wild: die Entscheidungsfreiheit. Mir hätte sich neben dem diskreten Vorgehen auch die Möglichkeit geboten, die Feinde direkt mit dem zuvor gefundenen Schwert zu attackieren oder ich hätte zum Bogen greifen und aus der Ferne vorgehen können. Besonders hilfreich bei dem Versuch, lautlos vorzugehen, dürfte die Lautstärke-Anzeige auf dem HUD sein. Über ein kleines Feld neben der Minimap können wir stets sehen, wie laut oder leise wir gerade durch die Welt schreiten. Sofern wir uns ruhig genug bewegen ist es uns sogar möglich, ganze Kämpfe einfach zu umschleichen. 

Das Kampf-System geht angenehm simpel von der Hand, mehr als zuschlagen oder den Bogen abfeuern war in der Demo nicht nötig. Interessante Möglichkeiten bei der Erkundung bieten sich nun auch durch die Möglichkeit, auf Knopfdruck zu springen und sogar zu klettern. So können wir beispielsweise Felswände hinauf oder uns vorsichtig auf die Dächer von Ruinen begeben. Hier ist jedoch stets die Ausdaueranzeige im Auge zu behalten, sonst kann es schnell zu einem todbringenden Absturz kommen. 

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Fazit

Nach zwei kleineren Scharmützeln und einer kurzen Story-Sequenz war dann auch das Ende meiner Spielzeit erreicht. Die Sitzung hinterließ ein bittersüßes Gefühl. Die 20 Minuten sind definitiv zu kurz angesetzt um auch nur im Ansatz zu erahnen, was die Spielwelt alles bieten wird. Alleine der Ausblick, der dem Spieler am Anfang vom Rande einer Klippe gewährt wird, verspricht jedoch schon viel. 

Hyrule selbst ist wunderschön designed, optisch kommt Breath of the Wild in einem wunderschönen, nicht zu cartoonigen Cel-Shading-Look daher. Dieser kann freilich nicht mit den umwerfenden Umgebungen aus beispielsweise einem Uncharted 4 mithalten, versprüht jedoch seinen ganz eigenen Charme, so wie es bisher fast ein jeder Zelda-Teil schaffte. Einen kleinen Wermutstropfen stellen hier die gelegentlich auftretenden Framedrops dar, bei denen die Bildrate aus nicht ganz offensichtlichen Gründe massiv abstürzt. Interessant ist hier jedoch, dass diese hauptsächlich auftreten, wenn die Konsole im Docking-Modus ist. Auf dem Handheld kam es kaum zu Einbrüchen der Framerate. 

Die ersten 20 Minuten von The Legend of Zelda: Breath of the Wild versprechen viel. Die Welt lädt zum Erkunden ein, es gibt viele kleine und große Entdeckungen zu machen. Zur Story kann ich noch kein fundiertes Urteil treffen, da ich mich auf diese absolut nicht konzentriert habe. Solange die technischen Probleme nicht überhand nehmen dürfte Fans der Serie im März ein richtiges Highlight erwarten.

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Bilder des Hands-On-Events. Leider war das direkte Abgreifen des Video-Signals nicht möglich.

Disclaimer: Die Bilder stammen teilweise von Floi Maurer und werden mit dessen freundlicher Genehmigung verwendet. 

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Nintendo Switch Hands-On

Pixelburg war hier #11: Nintendo Switch Hands-On

Die neue Nintendo Switch wurde in der vergangenen Woche, am Freitag dem 13. Januar, in einer großen Präsentation weiter vorgestellt, ebenso wie einige Titel, die für Nintendos neue Konsole erscheinen werden. Am 3. März ist es dann soweit, der Heimkonsolen-Handheld-Hybrid wird weltweit erscheinen. Ein auserwählter glücklicher Personenkreis, zu dem sich Dennis, Claus und Tim zählen dürfen, konnte die neue Plattform auf speziellen Hands-On-Events bereits antesten. 

Rein von den Locations her hat sich Nintendo nicht lumpen lassen. Das Kesselhaus in München, beziehungsweise das Motorwerk in Berlin sind beide alte Industriehallen, die eine Menge Platz für Anspielstationen bieten. Es gab genügend Mitarbeiter, die stets mit Rat und Tat zur Seite standen, Verpflegung in ausreichenden Massen und weiter war die Anzahl der Anwesenden Besucher in einer angenehm niedrigen Zahl gehalten, so dass keine langen Wartezeiten an den Konsolen entstanden. 

Angespielt werden konnten (neben einigen kleineren Titeln) 1-2 Switch, Arms, The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Mario Kart 8 Deluxe und Splatoon 2. Je nach Spiel konnte die Switch dabei im Docking- oder Handheld-Modus, mit Pro-Controller oder den Joy-Cons getestet werden. Nachfolgend versuchen wir euch eine möglichst gute Übersicht sowohl über das, was von der Hardware bisher zu sehen war, sowie die anspielbaren Titel zu bieten. (Anmerkung: The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Mario Kart 8 Deluxe werden jeweils in einem Extra-Artikel behandelt, die ihr nach Fertigstellung über einen Klick auf voran den gegangenen Spieletitel aufrufen könnt.)

Hardware

Die Hardware der Nintendo Switch ist seit dem ersten Trailer ein heißes Thema. Die Joy-Con-Bedieneinheiten sehen arg klein und fummelig aus und es stellt sich die natürliche Frage, ob nach häufigem Wechseln zwischen Docking- und Handheld-Modus die Schienen an den Eingabegeräten nicht irgendwann schlapp machen. Zu der Haltbarkeit können wir bisher keine fundierte Aussage treffen, jedoch fallen die Joy-Cons doch sehr kompakt aus. 

Während die kleine Größe im Handheld-Betrieb sowie bei der Verwendung der Mitteleinheit (Joy-Con-Grip) noch verschmerzbar ist, wird sie bein individuellen Verwenden einer oder beider Elemente zu einem richtigen Problem. Oftmals wurde sich verdrückt oder schlicht der falsche Knopf erwischt, da diese auch sehr nah beieinander platziert sind. Ebenfalls fällt sehr schnell auf, dass der Analog-Stick der rechten Einheit ein gutes Stück zu weit unten platziert wurde, was in einer unkomfortablen Bedienung resultiert.

Sofern die Switch im Docking-Station-Modus bedient wird, ist daher unbedingt der Pro-Controller zu empfehlen. Dieser liegt gut in der Hand, zudem sind die Tasten und Sticks wesentlich angenehmer positioniert. Was jedoch bei allen Varianten auffällt ist der sehr schwammige Druckpunkt der Schultertasten, hier darf Nintendo gerne noch etwas optimieren. Alles in Allem wirken die Joy-Con-Geräte leider nicht sonderlich wertig, die angepriesenen Rumble-Features funktionieren dafür jedoch überraschend gut. Speziell bei Titeln wie Arms oder 1-2 Switch können diese ihre Stärken ausspielen.

Das Gerät selbst kommt in der Docking-Station platziert ungefähr auf die (durchaus kompakte) Größe einer Wii U. Das Display des Handhelds fällt mit seinen 6.2 Zoll in einer durchaus angenehmen Größe aus, das zudem selbst mit den montierten Joy-Cons noch deutlich kompakter ist als das klobige Wii U-Gamepad. Die Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln könnte zwar als etwas zu niedrig moniert werden, reicht aber vollkommen aus. Zum finalen Gewicht im Handheld-Modus können wir aktuell leider keine Aussage treffen, da die Geräte an einer schweren Diebstahl-Sicherung hingen. Jedoch wird der Nintendo Switch-Handheld gefühlt sehr leicht sein.

1-2 Switch

Die Minispiel-Sammlung 1-2 Switch wird als Launch-Titel erscheinen, dem Gerät jedoch nicht beiliegen. Als Begründung hierfür wurde von Reginald "Reggie" Fils-Aimé, dem Präsident von Nintendo America, angegeben, der Preis der Konsole selbst wolle bewusst niedrig gehalten werden. Zu diesem Zweck werde 1-2 Switch zu einem Preis von 49,99 Euro seperat erhältlich sein.

Wie der erste Trailer zu der Sammlung bereits andeutete, wird 1-2 Switch von den Gameplay-Mechaniken ähnlich wie Wario Ware für die Wii sein. Es gilt, durch bestimmte Bewegungen einer Joy-Con-Einheit schneller zu handeln als sein Gegenüber. Das Besondere ist hierbei, dass für das eigentliche Spielchen nur selten bis gar nicht auf den Bildschirm geschaut werden muss. Sobald das Spiel einen Befehl brüllt, gilt es, schneller als unser Mitspieler zu sein.

Antesten konnten wir bisher die folgenden zwei Minispiele, geboten wurden jedoch mehr:

  • Quickdraw: Ein Cowboy-Duell, bei dem die Waffe schneller als beim Gegner nach oben gezogen und der Abzug betätigt werden muss.
  • Samurai Training: Ein Spieler schwingt ein Samurai-Schwert, der andere muss dieses im richtigen Moment abwehren. Durch Antäuschen kann ein wenig Taktik in die Sache kommen.

Weiter konnten wir Spieler von Milk und Copy Dance beobachten. Hier gilt es, eine virtuelle Kuh zu melken und dabei mehr Milch als unser Gegenüber einzuholen oder Tanzposen nachzuahmen. Zusammengefasst scheint 1-2 Switch aber genau das zu sein, was der Trailer befürchten ließ: eine relativ belanglose Wii-ähnliche Minispiel-Sammlung, die für ein paar Minuten im Freundeskreis unterhalten kann, aber sehr schnell abnutzt. Auch die Entscheidung, diese zum Vollpreis zu verkaufen, dürfte dafür sorgen, dass sie relativ schnell in Vergessenheit geraten wird.

[youtube]https://youtu.be/j7p47TOmicQ[/youtube]

Arms

Mit Arms wurde am 13. Januar ein weiterer Nintendo Switch-Titel vorgestellt, der ebenfalls direkt wieder an einen Wii-Titel erinnert und dadurch direkt Bedenken verursacht. Es handelt sich hierbei um ein 1-vs-1-Prügelspiel, bei dem die Kämpfer als besonderes Gimmick verlängerbare Arme haben, die durch eine Art Sprungfeder mit dem Körper verbunden sind. Geboxt wird hier, indem der Joy-Con entsprechend bewegt wird, das Geschehen verfolgen wir aus der Third-Person über die Schulter unseres Charakters.

Was anfänglich noch sehr plump wirkte, stellte sich schnell als weitaus spaßiger heraus, als erwartet. Zum Spielen halten wir einen Controller in der linken und einen in der rechten Hand, diese sind dabei ähnlich wie in einem echten Boxkampf schützend vor unserem Gesicht. Bewegung erfolgt, indem wir unsere Hände in die gewünschte Richtung neigen, per Schultertaste können wir entweder einen Dash oder einen Sprung vollführen. Halten wir unsere Hände schräg können wir die Schläge unseres Gegners blocken, Würfe jedoch nicht. Zuhauen können wir, indem wir die linke oder rechte Hand wie bei einem echten Schlag nach vorne bewegen. Holen wir seitlich etwas weiter aus, vollführt unser Charakter einen geschwungenen Schlag. Stoßen wir beide nach vorne fährt unser Charakter beide Arme zu einem Wurf aus. Erwischt dieser den Gegner verursacht er deutlich mehr Schaden als ein normaler Treffer.

Durch gelandete oder eingesteckte Backpfeifen füllt sich zudem unserer Special-Leiste, sobald diese voll ist kann durch einen Druck auf beide Schultertasten gleichzeitig der Special-Move des jeweiligen Charakters ausgelöst werden. Hier gilt es abwechselnd rechts und links so schnell wie möglich zuzuschlagen, die Schläge erfolgen in schneller Abfolge mit zusätzlichen Extras wie Tornados oder Explosionen. Gekämpft wird, bis die Lebensleiste eines Kämpfers leer ist, insgesamt gibt es drei Runden, der erste Kontrahent der zwei für sich entscheiden kann gewinnt. 

Arms macht erstaunlich viel Spaß, was nicht zuletzt an der ziemlich präzisen Bewegungsabfrage der Switch liegt. Gelegentlich kam es noch zu falsch interpretierten Bewegungen, jedoch lief das Spiel alles in allem sehr rund. Rein optisch ist die Cartoon-Optik kein Kracher aber nett anzusehen, jedoch fällt die Auswahl der Kämpfer mit fünf Recken sehr gering aus. Auch die Boxhandschuh-Aufsätzen, von denen vor Beginn jeder Partie aus einer drei Stück für jede Hand gewählt werden kann, ist aufgrund von Überschneidungen nicht gerade üppig. Für eine nette Runde zwischendurch ist Arms durchaus zu empfehlen, anwesende Freunde (oder Feinde) vorausgesetzt. Jedoch ist auch hier fraglich, ob der Vollpreis gerechtfertigt ist. 

[youtube]https://youtu.be/k7s3UB_8dFM[/youtube]

Splatoon 2

Auch der Tintenklecksshooter Splatoon 2 war spielbar. Neben einem kurzen Tutorial-Level wurden zwei Partien zu je drei Minuten im aus des Vorgänger bekannten Revierkampf ausgetragen. Hier gilt es, einen möglichst großen Teil der Map mit der eigenen Farbe einzudecken. Welches Team am Ende des Matches einen größeren Prozentsatz der Karte im eigenen Design schmücken konnte gewinnt.

Im Vergleich zum Vorgänger finden sich aktuell noch wenig Unterschiede, mit der Dual-Pistole findet sich zumindest eine neue Waffe. Wie der Name bereits andeutet tragen wir hier zwei Schießprügel im Akimbo-Modus und feuern aus allen Rohren. Sonst zeigte die Demo-Version keine auffälligen Neuerungen, Splatoon 2 besitzt die Qualitäten des ersten Teils, jedoch sollte sich in der finalen Version auf jeden Fall noch etwas zusätzlicher Content finden, damit sich die Klecks-Ballerei auch auf der Nintendo Switch verkauft. 

Sowohl im Docking- als auch im Handheld-Modus lief Splatoon 2 schön flüssig, optisch hat sich im Vergleich zum Erstling jedoch nicht wirklich viel getan. Die Steuerung über den Gyro-Sensor ist nach wie vor stark gewöhnungsbedürftig, erfolgt jedoch in beiden Varianten schön präzise. Lediglich der Sprung über die Map zu unseren Mitspielern, der Serien-Kennern bereits bekannt ist und bisher komfortabel über das Wii U-Gamepad erfolgte, reagiert nicht immer auf Anhieb. 

Schlusswort

Eins ist sicher, Nintendo hat ein schönes Event auf die Beine gestellt. Es konnten zahlreiche Titel angespielt werden, die Nintendo Switch selbst durfte von allen Seiten betrachtet und in jeder Version angetestet werden. Ein wenig schade ist, dass es nicht möglich war, die Joy-Cons selbst vom Grip abzunehmen und sie an das Tablet zu montieren. Jedoch verläuft der Wechsel zwischen Docking- und Handheld-Betrieb erfreulich flüssig, wie bei der Anspielsession von The Legend of Zelda: Breath of the Wild demonstriert wurde. 

Jedoch wirft sich nach dem Hands-On-Event die Frage auf, ob Nintendo nicht doch zu viel an der Switch gespart hat. Die Eingabegeräte wirken etwas billig und auch die Konsole selbst ging an der einen oder anderen Stelle bereits merklich an ihre Grenzen. Bis zum finalen Release am 3. März 2017 ist nicht mehr viel Zeit, wir dürfen also gespannt sein, wie sich die fertige Version des Geräts im Alltagsgebrauch schlägt. 

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Impressionen der Event-Location im Kesselhaus in München.

Disclaimer: Einige der im Beitrag verwendeten Bilder stammen von Floi Maurer und werden mit dessen freundlicher Genehmigung verwendet.


Nioh

Nioh: Goldstatus erreicht / Yasuda über Schwierigkeitsgrad & Einflüsse

Nach 13 Jahren Entwicklungszeit hat das Action-Rollenspiel Nioh nun tatsächlich den Goldstatus erreicht, wie über den offiziellen Twitter-Account des Titels nun verkündet wurde. Der Titel aus dem Hause Koei Tecmo wurde ursprünglich im Jahr 2004 für die PS3 angekündigt, dessen Entwicklung von Team Ninja übernommen wurde, konnte also nach einer sehr bewegten Entwicklungszeit nun endlich fertig gestellt werden und wird in hiesigen Gefilden am 8. Februar exklusiv für die PS4 erscheinen. 

https://twitter.com/nioh_game/status/820937107086553088

Die Kollegen von Destructoid hatten zudem die Möglichkeit, ein kleines Interview mit dem Game Director von NiohFumihiko Yasuda, zu führen. In diesem spricht er beispielsweise über den Schwierigkeitsgrad und die Marschrichtung, die der Titel in seiner jetzigen Form einschlägt, welche Einflüsse dazu führten und die Zukunftspläne. 

So will Yasuda all jene Spieler beschwichtigen, die aufgrund der zweiten Demo Sorge hatten, dass Nioh zu leicht werden könnte. Die zweite Testversion war deutlich einfacher ausgefallen als die erste, jedoch betont er, dass das Spielerlebnis zu jeder Zeit mindestens anspruchsvoll sein wird.

Wir sind uns der Stimmen bewusst, die behaupten dass eine verbesserte Steuerung und Kamera bewirkt, dass die Beta sich für die Veteranen der Alpha-Demo leicht anfühlt, deshalb haben wir die "Twilight"-Missionen sowohl in die Beta als auch in das fertige Spiel implementiert. Nioh ist ein Masocore-Spiel, also haben wir bei der Entwicklung bewusst vermieden, den Titel leicht zu gestalten.

Der verwendete Begriff Masocore ist ein simpler Zusammenschluss aus den Begriff Masochist und Hardcore und steht stellvertretend für extrem schwere Spiele, von denen es in den letzten Jahren einige Kandidaten gab. Einige davon fungierten auch als direkte Einflüsse für Nioh.

Wenn es um andere Spiele geht, wurde Nioh von Bloodborne und der Souls-Reihe beeinflusst.

Neben diesem relativ offensichtlichen Vorbildern, gibt es laut Yasuda jedoch auch noch einige, auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so auffällige geistliche Väter. 

Bei den Rollenspiel-, beziehungsweise Hack'N'Slash-Elementen, speziell beim Looting-System haben wir uns sowohl an Diablo wie auch an Borderlands orientiert. Bei der Darstlunng der Samurai haben wir Inspiration aus Filmen wie Lone Wol and Club von Kenji Misumi und Yojimbo von Akira Kurosawa genommen, ebenso wie aus verschiedenen japanischen Stücken.

Nioh soll nach Release weiterhin sowohl mit kostenfreien Updates wie auch mit DLCs versorgt werden. Konkretere Infos gab Fumihiko Yasuda jedoch noch nicht preis. Direkte auf ein mögliches Sequel angesprochen, das eventuell sogar in einem komplett anderen Setting spielen könnte, gab er zwar an, dass sich aktuell nichts in Planung befinde, man jedoch weiter an soliden Action-Titeln für ein weltweites Publikum arbeiten werde.

Solltet ihr Lust bekommen haben, euer Können als Samurai auf die Probe zu stellen, so könnt ihr Nioh über unseren Ref-Link vorbestellen. Das bedeutet keine Extrakosten für euch, ein kleines Trinkgeld für uns!


Punch Club

Punch Club: Ab 19. Januar wird auf dem 3DS geboxt

Im Januar 2016 veröffentlichte das Indie-Studio tinyBuild Games mit Punch Club einen kleinen Titel, der sich eine immense Fan-Gemeinde aufbauen konnte. Wie der Publisher nun offiziell bekannt gegeben hat, wird der Box-Karriere-Simulator diesen Donnerstag, dem 19. Januar 2017, auch für den Nintendo 3DS erscheinen. Einen ersten Trailer könnt ihr nachfolgend sehen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=OIQ-k_73CUg&feature=youtu.be[/youtube]

Die Umsetzung soll unter Anderem so lange auf sich warten haben lassen, da die Entwickler von Lazy Bear Games den Titel ideal auf den Handheld anpassen wollten, um den gebotenen zwei Bildschirme ideal nutzen zu können. Mit dem Kauf erhalten wir nicht nur die Portierung des Hauptspiels, auch die Mitte 2016 erschienene kostenfreie Erweiterung Punch Club: The Dark Fist ist direkt mit an Bord. 

In Punch Club werden die verschiedensten Elemente aus popkulturellen Elementen der 80er-Jahre zu einem einzigartigen Mash-Up verarbeitet. Wir schlüpfen in die Rolle eines jungen Mannes, dessen Vater eines Nachts in einer dunklen Seitengasse an den Folgen eines abscheulichen Überfalls stirbt. Ohne Geld, dafür aber mit einer Menge Wut und Rachegefühlen im Bauch, treffen wir schließlich auf Mickey, der uns eine Karriere als Profi-Boxer schmackhaft macht. Um zu trainieren brauchen wir jedoch mindestens Essen um Kraft zu haben und nachdem Speisen nicht umsonst sind, gilt es Arbeit zu suchen um sich die Fressalien leisten zu können. So handelt es sich bei Punch Club um eine wilde Mischung verschiedenster 80ies-Elemente, gepaart mit klassischen Simulations-Titeln im Stil von Rollercoaster Tycoon

Solltet ihr Lust bekommen haben, euch selbst durch Punch Club zu boxen, jedoch aber keinen Nintendo 3DS besitzen, so könnt ihr den Titel alternativ auf Windows, OSX, Linux, iOS oder Android erwerben. Ebenfalls wurde im November 2016 mit Punch Club 2: Fast Forward eine Fortsetzung angekündigt, die irgendwann im Jahr 2017 ihren Weg auf unsere Geräte finden soll. Viele Infos gibt es jedoch noch nicht, wie der Name allerdings andeutet, wird der Titel "irgendwie" in der Zukunft spielen. 


Resident Evil 7

Resident Evil 7: Das bringt der Season Pass

In weniger als zwei Wochen, am 24. Januar, wird mit Resident Evil 7 der neueste Teil der kultigen Horror-Reihe erscheinen. Nach diversen Abwegen, auf den sich die Serie begab, will der siebte Teil der Hauptreihe uns wieder das Fürchten lehren und sich dabei auf altbekannte Tugenden verlassen. 

Da sich der Fortschritt jedoch nicht komplett aufhalten lässt, wird es auch zu Resident Evil 7 einen Season Pass geben. Auf der Steam-Produkseite kann dieser nun offiziell vorbestellt werden, zudem enthüllt diese den Preis sowie die Inhalte des Erweiterungs-Bundles. 

Zu einem Preis von 29,99 Euro werden uns die folgenden drei Pakete geboten, die in unregelmäßigen Abständen bis zum 31. Dezember 2017 verfügbar sein werden:

  • Verbotenes Filmmaterial 1:
    • Albtraum
    • Schlafzimmer & Ethan muss sterben
  • Verbotenes Filmmaterial 2:
    • 21
    • Töchter & Jacks 55. Geburtstag
  • Zusätzliche Story-Episode

Sofern wir das Hauptspiel direkt im Bundle mit dem Season Pass haben wollen, so können wir die Deluxe Edition von Resident Evil 7 erwerben. Diese schlägt mit 79,98 Euro zu Buche, zumindest für PC-Spieler. Konsolen-Zocker zahlen 94,99 Euro um Zugriff auf alle Inhalte zu erhalten. Zu beachten ist, dass der Kauf des Season Passes, sofern er auf Steam erworben wurde, nicht mehr storniert werden kann. Ob die Inhalte bereits herunter geladen wurden oder nicht ist dabei völlig egal.

Sollte euch die bloße Existenz des Season Passes noch nicht das Fürchten gelehrt haben, so könnt ihr Resident Evil 7 über unseren Ref-Link vorbestellen. Das bedeutet keine zusätzlichen Kosten für euch, wir freuen uns jedoch über ein schaurig-schönes Taschengeld. 


Nintendo Switch

Zusammenfassung der Nintendo Switch-Präsentation vom 13. Januar

Im Oktober 2016 war es soweit, Nintendo hat die Nintendo Switch offiziell vorgestellt. Der Symbiont aus Handheld und stationärer Konsole soll im März diesen Jahres auf den Markt kommen. Wie versprochen gab es nach der Veröffentlichung des Reveal-Trailers vorerst keine frischen Informationen, nun hielt das japanische Unternehmen eine Präsentation ab, in der wir weitere Informationen zu der neuen Plattform präsentiert bekommen haben. Alle Neuigkeiten könnt ihr nachfolgend nachlesen.

[youtube]https://youtu.be/uuC4YLLkqME[/youtube]

Nintendo Switch

Tatsumi Kimishima, der Präsident von Nintendo, läutet die Vorstellung ein. Direkt zu Beginn wird das Release-Datum verkündet: weltweit am 3. März 2017 erscheint die Nintendo Switch. Der vorgeschlagene Preis beträgt 299 US-Dollar.

Update: Ab sofort kann die Nintendo Switch bei Amazon.de vorbestellt werden. der Preis beläuft sich auf 329,99 Euro. (Ref-Link. Keine Extra-Kosten für euch, kleines Taschengeld für uns).

Die Online-Funktionalität der Nintendo Switch wird kostenpflichtig, dafür kommt die Konsole ohne Region Lock. Shinya Takahashi, General Manager Planning & Developement, stellt die Geschichte der Nintendo-Konsolen im Laufe der Zeit vor. Damit wird ein Trailer eingeläutet, der das System der Joy-Con-Controller sowie der Docking-Station vorstellt, das bereits bekannt ist. 

Die verschiedenen Play-Styles der Nintendo Switch lauten wie folgt:

  • TV-Mode: Per am Fernseher angeschlossener Docking-Station.
  • Tabletop Mode: Das Tablet wird per Ständer auf einem Tisch abgestellt, über die Joy-Con-Controller kann gesteuert werden.
  • Handheld Mode: Die Controller werden an der Seite des Geräts installiert.

Die Akkulaufzeit beträgt zwischen 2,5 und 6,5 Stunden, je nach Spiel. Aufgeladen wird das Tablet per mitgelieferten Strom-Adapter über eine USB-C-Schnittstelle. Im lokalen Multiplayer können bis zu acht Geräte verbunden werden. 

Die Controller-Einheiten bieten neben den üblichen Tasten und Analog-Sticks auch einen Share-Button, um unsere Erlebnisse direkt online zu teilen. Zudem beinhaltet jede Einheit einen eigenen Gyro-Sensor. In der mittleren Schiene, die an der Konsole oder dem Mittelteil installiert werden, befinden sich zudem zwei Schultertasten. Der Controller kann neben der schwarzen Farbvariante in rot und blau erworben werden. Weiter hat die Einheit einen frontseitig verbauten Bewegungssensor, der verschiedene Handbewegungen, sowie die Entfernung dieser erfassen kann. 

Weiter enthält der Joy-Con ein Rumble-Feature, ebenso wie eine Technik, die es beispielsweise möglich machen soll, dass es sich anfühlt, als wären Eiswürfel in dem Eingabegerät. 

In einem neuen Trailer wird ein neues Multiplayer-Party-Spiel, 1-2 Switch vorgestellt. Hier können beispielsweise Cowboy-Shootouts oder Schwertkämpfe imitiert werden. Laut dem Producer des Titels werden wir dabei kaum auf den Bildschirm selbst schauen, sondern vielmehr in die Augen unserer Gegner, um dynamisch auf ihre Aktionen zu reagieren. 1-2 Switch wird zum Launch der Konsole verfügbar sein. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=j7p47TOmicQ[/youtube]

Mit Arms wird ein weiterer neuer Titel vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Fighting-Game, bei dem wir uns mit verlängerbaren Armen gegenseitig auf die Mütze hauen. Die Stuerung ähnelt dabei der, die ähnliche Titel bereits auf der Nintendo Wii verwendeten. Ein Release-Termin steht noch nicht fest, angepeilt ist der Frühling 2017.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=k7s3UB_8dFM[/youtube]

Der Reveal-Trailer der Nintendo Switch zeigte einige vermeintliche Szenen aus dem Wii U-Titel Splatoon, wie die Präsentation nun jedoch offenbarte, handelt es sich hierbei um Splatoon 2. Gespielt werden kann in allen drei Modi der Switch, entweder per Joy-Con oder mit dem Pro-Controller. Geplanter Release: Summer 2017. Wie beim ersten Teil wird es auch nach der Veröffentlichung weitere Inhalts-Updates geben. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=qN4w5D2tzME[/youtube]

Wie der Reveal-Trailer ebenfalls anteaserte befindet sich ein neues 3D-Jump-and-Run mit Mario in der Hauptrolle in der Entwicklung. Dieses scheint nicht nur in bunten Fantasie-Welten sondern auch in realistischen Städten zu spielen. Der Titel hört auf den Namen Super Mario Odyssey. Wie es scheint hat die Mütze des ikonischen Klempners ein Eigenleben entwickelt, das essentiell für neue Gameplay-Elemente sein wird. Der geplante Release soll in der Holiday Season 2017 erfolgen. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=5kcdRBHM7kM[/youtube]

In diversen Trailern werden einige neue Titel für die Nintendo Switch angeteasert. Dazu gehören Xenoblade 2 und Fire Emblem: Warriors. Ebenfalls werden Dragon Quest Heroes 1 & 2 auf der Switch erscheinen. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=sJuiTw6nk7A[/youtube]

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=POsTR5iy_TI[/youtube]

Mit Project Octopath Traveler befindet sich ein komplett neues Rollenspiel von Square Enix in der Entwicklung. Dieses kommt in klassischem 2D-Look. Das Team dahinter hat beispielsweise an Bravely Default entwickelt.

Wie bereits als sicher galt, wird eine Umsetzung des Rollenspiel-Krachers The Elder Scrolls: Skyrim für die Nintendo Switch erscheinen. Bethesda freuen sich besonders darauf, den Titel endlich auch mobil spielbar anbieten zu können.

Auch der einzigartige Entwickler Suda 51 arbeitet an einem Switch-Titel. Dabei handelt es sich um eine Fortsetzung des Wii-Titels No More Heroes

EA sind ebenfalls mit an Bord, die Fußball-Reihe FIFA wird 2017 ihren Weg auf die Nintendo Switch finden. Auch hier ist ein entscheidender Punkt, dass der Titel nun immer und überall gespielt werden kann. 

Wie Nicalis bekannt geben, wird auch The Binding of Isaac: Afterbirth+ im Frühling 2017 für die Nintendo Switch erscheinen. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=otF-VbOSQNs&feature=youtu.be[/youtube]

Zum Abschluss werden die Produkt-Konfigurationen der Switch vorgestellt. Die Packung beinhaltet:

  • Das Tablet
  • 2 Joy-Con-Controller
  • Joy-Con-Grip
  • Joy-Con-Straps
  • Die Docking-Station
  • 1 HDMI-Kabel
  • 1 Strom-Adapter

Die Konsole kann entweder komplett in grau oder mit einem blauen und einem roten Joy-Con erworben werden. Preisliche Unterschiede gibt es nicht.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild wird ebenfalls behandelt. Ein neuer Trailer zeigt, dass es eine für die Serie ungewöhnliche hohes Maß an Voice Acting geben wird. Der Open-World-Titel rund um das ikonische Spitzohr Link wird am 3. März 2017 erscheinen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=zw47_q9wbBE[/youtube]

Auf der Präsentation selbst wurde es zwar nicht vorgestellt, jedoch findet sich auf Nintendos offiziellen YouTube-Channel nun auch ein Trailer zu Mario Kart 8 Deluxe. Hierbei handelt es sich um eine verbesserte Version des Wii U-Titels, in dem beispielsweise der Battle-Modus um die gewünschten Arenen erweitert wurde. Zudem sind die aus Splatoon bekannten Tintlinge nun Teil des Fahrerfelds. Erscheinen wird der Racer am 28. April 2017.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=tKlRN2YpxRE[/youtube]


Halo Wars 2

Halo Wars 2: "Blitz"-Multiplayer-Beta noch im Januar

Am 21. Februar 2017 wird mit Halo Wars 2 die Fortsetzung des 2009 erschienenen Xbox 360-Strategie-Titels basierend auf der ikonischen Shooter-Reihe veröffentlicht. Für alle Fans, die es bis zum finalen Release nicht mehr aushalten, wird noch in diesem Monat ein Multiplayer-Demo stattfinden. Starten wird die Testphase am 20. Januar 2017 und das geplante Ende dieser ist am 30. Januar. Sowohl Xbox One- als auch Windows 10-Spieler können teilnehmen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=z4Z7QIKb87w[/youtube]

In der Multiplayer-Beta kann lediglich der "Blitz"-Modus gespielt werden, der in Halo Wars 2 seinen Einstand feiert. Auch die Map-Auswahl ist mit der Karte "Proving Grounds" ziemlich eingeschränkt, dafür werden jedoch alle Fraktionsführer und Blitz-Karten, die wir auch im Hauptspiel nutzen können, zur Verfügung stehen. Weiter wird es eine Reihe täglicher sowie wöchentlicher Quests geben, an denen wir uns versuchen dürfen. Die Partien können entweder 1 versus 1, 2 versus 2 oder 3 versus 3 gespielt werden. 

Der Ingame-Fortschritt, den wir in der Blitz-Beta erreichen wird nicht in das finale Spiel übertragen, alle freigespielten Karten sowie anderen Belohnungen werden wieder auf null gesetzt. Jedoch werden Spielern der Testversion zwei Gratis-Kartenpacks zur Verfügung gestellt. Um diese beim Kauf von Halo Wars 2 zu erhalten müssen die folgenden zwei Schritt abgeschlossen werden, jeder bringt ein Kartenpaket mit sich:

  • Einmaliges Einloggen in die Blitz-Beta.
  • Absolvieren einer kompletten Partie.

Auf den Blitz-Modus sind die Entwickler von Creative Assembly sichtlich stolz. Dieser kombiniert klassische Echtzeitstrategie mit Karten-basierten Taktiken. Wir stellen uns im Menü ein Kampf-Deck zusammen, ähnlich wie beispielsweise bei Hearthstone oder Gwent. Die Sammlung die wir zusammengestellt haben stellt unsere Armee in den Schlachten dar. Sobald wir mit unserem Deck zufrieden sind starten wir eine Partie, unsere Einheiten bauen wir, indem wir die Karten aus unserem Deck spielen. Die Kämpfe laufen dabei klassisch in Echtzeit ab, auf klassischen Basenbau oder Ressourcen-Management verzichtet der Modus logischerweise komplett. 

Sollte euch die Erkenntnis, dass ihr Halo Wars 2 nun unbedingt bei Release spielen wollt, wie der Blitz getroffen haben, dann könnt ihr das Spiel über unseren Ref-Link vorbestellen. Das bedeutet keinerlei zusätzlich Kosten für euch, wir erhalten jedoch einen kleinen Zuschuss für die Kriegskasse.