PC-Version von Need for Speed verschoben, ausführliches FAQ verfügbar

Am 5. November wird weltweit das neue Need for Speed erscheinen, dass mit seinem "5 Ways to Play"-Konzept sowohl alte als auch neue Fans abholen will. Wie EA nun bekannt gaben, werden an diesem Tag jedoch lediglich die Xbox-One- und PS4-Fassung des Racers in den Handel kommen. Die PC-Version wurde offiziell verschoben, als neuer Release-Zeitraum wird das Frühjahr 2016 angegeben.

Als Hauptgrund für diesen Schritt geben die Entwickler an, die Grafikqualität benötige einige weitere Optimierungen, so dass Need for Speed auf dem Heimrechner komplett ohne Framerate-Begrenzung gespielt werden kann. Sämtliche Content-Updates, die in der Zwischenzeit für die Konsolen veröffentlicht werden, sollen direkt bei PC-Release verfügbar sein.

Im Zuge der Ankündigung wurde zudem ein umfangreiches FAQ veröffentlicht, in dem einige Frage zum Spiel selbst beantwortet werden. So wird auf die Größe der Spielwelt eingegangen, es wird doppelt so viele befahrbare Straßen wie in Need for Speed Rivals geben. Die Rennen werden stets bei Nacht stattfinden, um das Flair von illegalen Rennen besser einzufangen. Natürlich wird es auch wieder Polizisten geben, die uns dingfest machen wollen, selbst in die Rolle der Gesetzeshüter schlüpfen ist allerdings nicht möglich

Jeder im Spiel verfügbare Wagen wird direkt von Beginn an kaufbar sein. Wir müssen also keinen bestimmten Punkt in der Story erreichen, um uns unser Wunschgefährt zu kaufen. Jedoch bietet unsere Garage Platz für maximal fünf Fahrzeuge, es gilt also genau abzuwägen, welche Boliden wer unser Eigen nennen wollen und welche wir verkaufen.

Quelle: Offizielle Homepage, FAQ zum Spiel

For Honor

Neuer For Honor-Trailer stellt Samurai-Klasse Oni vor

Passend zur Sony-Pressekonferenz im Rahmen der Tokyo Game Show veröffentlichten Ubisoft einen neuen Trailer zu ihrem Schwertkampfsimulator For Honor. In dem Video wird einer der spielbaren Charaktere in den Vordergrund gerückt, der Samurai. Genauer gesagt wird auf die Oni-Klasse und ihre Fähigkeiten eingegangen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=8cXArSKHkMI[/youtube]

Der Oni ist ein schneller und wendiger Krieger, der seinen Gegner Furcht einflößen soll. Um siegreich aus der Schlacht heraus zu treten tritt er in einer leichten Leder-Holz-Rüstung an und setzt sich mit seinem Katana zur Wehr. Weiter trägt er einige Kunai, traditionelle Wurfmesser, bei sich und kann bei Bedarf auf seine vergiftete Klinge zurück greifen. Die "Pfeilhagel"-Fähigkeit erlaubt es dem Oni zusätzlich, einem Gegner mit schnellen Stichen ein schnelles Ableben zu verschaffen.

Erscheinen soll For Honor irgendwann 2016 für den PC, die PS4 und Xbox One.


Studiengang "Games Engineering"- Interview mit Prof. Gudrun Klinker

Prof. Klinker

Seit 2011 bietet die Technische Universität München (TUM) den Studiengang "Informatik: Games Engineering" an. Mitbetreut wird dieser von Prof. Gudrun Johanna Klinker, ihres Zeichens Leiterin des Lehrstuhls "Forschungsgruppe Augmented Reality" (FAR).

Ich hatte das Glück, mich mit Prof. Klinker auf ein Gespräch treffen zu können, in dem sie mir genauere Einblicke über den Studiengang, die Voraussetzungen für den Antritt sowie die verwendeten Technologien geben konnte. Weiter erfuhr ich, wie viele Studenten ihr Studium vorzeitig abbrechen, woran das liegt und welche Karriere-Möglichkeiten sich nicht nur nach, sondern bereits während des Studiums bieten.

Der "Games Engineering" Studiengang existiert bereits seit dem Wintersemester 2011/2012 und wurde schon direkt zu Beginn von Interessenten förmlich überrannt, insgesamt schrieben sich gut 180 Personen ein. Die Anzahl der neuen Studenten beträgt seither bei Studienbeginn mindestens 150 pro Jahr. Jedoch geben um die 40 Prozent der angetretenen Studenten nach den ersten beiden Semestern wieder auf. Wie Prof. Klinker vermutet, liegt das an den falschen Erwartungen, mit denen das Studium angetreten wird. So werden viele der Abgänger nicht durch schlechte Noten dazu gezwungen aufzuhören, sondern gehen diesen Schritt freiwillig. Ein großes Problem hierbei sei das Verständnis für den Begriff "Games Engineering". Viele erwarten hier eher etwas in Richtung Game Design und werden doch ziemlich schnell von der bisweilen sehr trockenen Thematik überrumpelt.

Selbst wenn sie es können [Mathematik & Informatik], können sie sagen: "Das ist mir jetzt zu trocken". [...] Wir wollen, dass Menschen, die sich bei uns bewerben, eine realistische Vorstellung davon haben, was sie hier erwartet.

"Trockene Thematik" mag jetzt sehr negativ klingen, gemeint ist hiermit aber lediglich der Umstand, dass der Studiengang "Games Engineering" den technischen Aspekt der Spieleentwicklung in den Vordergrund rückt. Die Spielwelt zu entwerfen und zu formen liegt im Aufgabenbereich des Designers, der Programmierer setzt die Vorstellungen des Teams in Code um. Deshalb ist auch sich im Teamwork üben ein essentieller Teil des Studienplans.

Bereits im ersten halben Jahr bekommen die Studenten die Möglichkeit, mit der Unity-Engine zu arbeiten. Im späteren Verlauf werden weitere Technologien, wie Java, die Unreal Engine oder C++ gelehrt. Gegen Ende des ersten Semesters erhalten sie die Aufgabe, ihr erstes eigenes Jump-and-Run mit Hilfe dieser Technik zu entwickeln. Direkt benotet wird das Werk nicht, bei guter Arbeit verschafft es aber einen Bonus auf die zu schreibende Klausur. Eben dieses erste Projekt wird von vielen Studenten bereits in Teamarbeit bewältigt, so dass sich gegenseitig unterstützt und unter die Arme gegriffen werden kann. Viele dieser Gruppen arbeiten auch den Rest des Studiums und noch darüber hinaus an diversen Projekten weiterhin zusammen.

Eine nicht zu unterschätzende Hilfe bei der Entwicklung stellt das Gameslab dar. Hierbei handelt es sich um einen eigens für die Studis eingerichteten Raum, der über die allerneueste Hardware verfügt, die im Gaming-Bereich eingesetzt wird. Neben aktuellen Test-Rechnern und Standard Peripherie-Geräten wie Gaming-Mäusen, Tastaturen und Controllern, werden auch verschiedene andere Technologien zur Verfügung gestellt. So stehen auch Virtual-Reality-Geräte wie die Oculus Rift oder Bewegungssensoren und Force-Feedback-Stühle zur Verwendung bereit. Bei großem Andrang kann es allerdings vorkommen, dass die Studenten aufgrund des geringen Platzangebots zunächst auf eine Warteliste gesetzt werden.

Das Gameslab an einem gut besuchten Tag.
Das Gameslab an einem gut besuchten Tag.

Am Ende jedes Semesters findet der so genannte Demo Day statt. An diesem Tag steht die Magistrale der TU München ganz im Zeichen der Spiele und die Studenten können ihre Werke der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Dabei sind auch verschiedene Industrie-Partner anwesend, die sich auf der Suche nach jungen Talenten befinden und unter Umständen die Studenten auch gerne noch direkt auf der Veranstaltung für ihr Unternehmen rekrutieren. Zu den engeren Kontakten des Games Engineering-Teams gehören beispielsweise BMW, Siemens, CipSoft, Travian und Ravensburger. Dr. Franz Glatz vom Werk1 hält sogar selbst verschiedene Vorlesungen.

Beim Demo Day können Studenten zeigen was sie gemacht haben. [...] Da laden wir auch Firmen ein, die kommen und sich anschauen können, was die Studenten geschaffen haben.

Ein großer Fokus liegt auch auf den Serious Games, weshalb beispielsweise Siemens als Partner fungieren. Hier werden Spiele zum Beispiel als Lehrmethode für medizinische Zwecke verwendet. Durch Einsatz einer Kinect-Kamera kann eine Operation simuliert oder ganz allgemein das Innere des menschlichen Köpers gezeigt werden. Serious Games sind nur einer von zahlreichen Gründen, aus denen die bayerische Regierung dem gesamten Studiengang sehr positiv gegenüber steht und die Schirmherren so gut es geht unterstützt.

Abschließend kann ich sagen, dass das Gespräch mit Frau Prof. Klinker einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Wer sich bewusst ist, dass der Studiengang "Games Engineering" eine sehr technische Ausbildung ist, erfährt im Gegenzug intensive Betreuung und hat viele Möglichkeiten, mit der Industrie und aktuellen Techniken zusammen zu arbeiten. Dennoch sollte man im Vorhinein genau informieren, ob die eigenen Interessen statt auf der technischen Seite, nicht doch eher auf dem Bereich Game Design liegen.

Solltet ihr Lust bekommen haben an der TU München "Games Engineering" zu studieren, könnt ihr euch auf der offiziellen Homepage ein genaueres Bild machen. Hier finden sich auch Ansprechpartner sowie die genauen Anforderungen zum Studienantritt.


Danganronpa V3 kommt für PS4 & PSVita

Auf der Sony-Pressekonferenz im Rahmen der Tokyo Game Show kündigten Spike Chunsoft mit Danganronpa V3 einen neuen Ableger der beliebten Visual-Novel-Reihe an. Erscheinen wird der Titel für die PS4 und die PSVita. Ein Release-Datum wurde noch nicht bekannt gegeben, weitere Informationen sollen in Kürze folgen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=j0hzjKoI0kk[/youtube]

Die Danganronpa-Reihe rund um den psychopathischen Bären Monokuma erblickte erstmals 2010 das Licht der Welt. Bisher wurden die Ableger lediglich auf Handhelds veröffentlicht, Danganronpa V3 stellt somit den ersten Teil für eine stationäre Konsole dar.


Ni-Oh kommt für die PS4

Auf der E3 2005 kündigten Tecmo Koei mit Ni-Oh "den" Titel für die Playstation 3 an. Nachdem der Release ursprünglich für 2016 angesetzt war, schließlich aber doch nicht erfolgte, wurde es sehr lange still um den Titel. Tecmo waren allerdings stets bemüht zu betonen, dass Ni-Oh sich immer noch in der Entwicklung befindet.

Wie das Studio nun im Rahmen der Sony-Konferenz auf der Tokyo Game Show verkündete, wird Ni-Oh unter dem leicht abgeänderten Namen NIOH im Herbst 2016 für die PS4 erscheinen. Trotz der Ankündigung bleibt es spannend, ob wir tatsächlich ab dem versprochenen Termin in die Haut des blonden Samurai schlüpfen und uns gegen allerhand Dämonen und Monster stellen dürfen.


Yakuza 6 und Yakuza Kiwami offiziell angekündigt

Im Rahmen der Sony-Pressekonferenz auf der Tokyo Game Show haben Sega Yakuza 6 offiziell angekündigt. Details wurden bisher noch nicht genannt, bekannt ist lediglich, dass der Titel im Herbst 2016 exklusiv für die PS4 erscheinen wird.

Mit Yakuza Kiwami wurde zudem ein komplettes Remake des ersten Teils der Reihe angekündigt. Erscheinen wird die Neuauflage für die PS3 und PS4, als Release-Termin für Japan wurde der 21. Januar 2016 genannt. Ob und wann eine Veröffentlichung im Westen geplant ist, ist bisher nicht bekannt.


Metal Gear Solid 5: Spielstand-Bug behoben

Letzte Woche kamen Informationen auf, dass bei Metal Gear Solid 5 ein Fehler auftreten kann, sobald in Mission 29 oder Mission 42 Quiet als Gefährtin ausgewählt wird. Dieser Bug bewirkt, dass sich das Spiel aufhängt und der Spielstand zerstört wird. Deshalb rieten Konami dazu auf, auf den Fix zu warten oder die Aufträge mit anderer Begleitung zu absolvieren

Zumindest für die PS4 und den PC ist nun ein Update für Metal Gear Solid 5 verfügbar, durch das wir nun auch mit der leicht bekleideten Dame im Gepäck durch Mission 29 oder 42 schleichen können. Unser Spielstand bleibt dabei erhalten. Die anderen Plattformen sollen ebenfalls zeitnah bedient werden.

Quelle: Twitter

FromSoftware gründen neues Studio

Die Spiele-Schmiede FromSoftware dürfte den meisten durch die Souls-Reihe sowie das im März erschienene Bloodborne bekannt sein. In Zukunft werden zum Portfolio des japanischen Studios neben knüppelschweren Action-Rollenspielen auch computergenerierte 3D-Assets gehören.

FromSoftware eröffnen im Oktober 2015 in Fukuoka ein weitere Filiale, die sich explizit auf die Erstellung der 3D-Grafiken spezialisieren wird. Dabei wird intensiv mit der Hauptstelle zusammen gearbeitet, ob auch andere Studios bedient werden ist noch nicht bekannt. Die Spezialisierung auf diese Technik legt außerdem den Verdacht nahe, dass FromSoftware in Zukunft auch in den VR-Sektor vordringen könnten. Ab Januar 2016 dürften wir schlauer sein, dann nimmt die Zweigstelle offiziell ihre Arbeit auf.

Quelle: Pressemitteilung

Miyamoto und Tezuka im Jubiläums-Interview zu Super Mario Bros.

Vor 30 Jahren wurde mit Super Mario Bros. für den NES der Grundstein für eine der erfolgreichsten Spieleserien gelegt, die bis heute geschaffen wurde. Um den Geburtstag des Klempners zu feiern, wurden die beiden Entwickler Shigeru Miyamoto und Takashi Tezuka an einen Tisch gesetzt, um ein wenig in Erinnerungen über die Entstehung des Klassikers zu schwelgen.

In dem Jubiläums-Interview erklären die beiden jedoch nicht nur, wie Super Mario Bros. selbst geschaffen wurde, sondern auch ganz allgemein, wie Spieleentwicklung 1985 funktionierte.

Zu dieser Zeit benutzten wir nicht wirklich Computer-Programme, um ein Level zu designen. Stattdessen zeichneten wir die Stages von Hand und schrieben unseren Code basierend auf diesen Zeichnungen. Als Beispiel: wir malten das Layout eines Levels auf Karo-Papier und gaben dieses an den Programmierer weiter, der die Zeichnung dann in numerische Daten umwandelte.

Änderungen, die im Nachhinein vorgenommen wurden, ergänzten die beiden mit Pauspapier. So entstand nach und nach Super Mario Bros., allerdings mussten aufgrund der technischen Limitierungen der Konsole einige Punkte gestrichen werden. Beispielsweise war die ursprüngliche Idee, einen Titel zu schaffen, der zu Land, zu Wasser und in der Luft stattfindet. Jedoch musste beispielsweise Tezukas Idee, Mario auf einer Wolke fliegen zu lassen, von Miyamoto abgelehnt werden.

Auch auf den Super Mario Maker gehen die Entwickler etwas genauer ein, sowie die Unterschiede zu früheren Spielen. Insgesamt geht das Video knappe neun Minuten und zeigt sogar alte VHS-Aufnahmen, in denen Miyamoto und Tezuka noch deutlich jünger sind.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=DLoRd6_a1CI[/youtube]


Tatsumi Kimishima ist neuer CEO von Nintendo

Nach dem tragischen Tod des Präsidenten von Nintendo, Satoru Iwata, im Juli stand die japanische Firma ohne feste Nachfolge da. Ersatzweise wurden Genyo Takeda und Shigeru Miyamoto eingesetzt, nun steht der neue CEO des Traditionsunternehmens fest. Der 65-jährige Tatsumi Kimishima, bisher als Personalchef von Nintendo eingesetzt, wurde heute zum Präsidenten berufen.

Die beiden vorübergehenden Chefs Genyo Takeda und Shigeru Miyamoto wurden ebenfalls mit neuen Titeln bedacht, Takeda ist nun Technology Fellow und Miyamoto Creative Fellow. Kimishima ist seit dem Jahr 2002 Teil von Nintendo und kümmerte sich vorrangig um um das Geschäft in Amerika. Davor war er bereits Teil der Pokémon Company, nachdem er eine langjährige Karriere im Bankenwesen verfolgte.

Quelle: Nintendo

Need For Speed: Beta-Anmeldung gestartet

Ab sofort können sich interessierte Spieler für die Closed Beta des neuen Need for Speed-Teils anmelden. Mit ein bisschen Glück kann der Reboot der Rennspiel-Reihe dann bereits vor Release angetestet werden. Einen genauen Termin für die Testphase gibt es noch nicht, die Anmeldung läuft jedoch nur knappe zwei Wochen, bis zum 25. September. Nachdem der Release von Need for Speed bereits für den 5. November angesetzt ist, ist ein mögliches Zeitfenster für die Beta-Phase also sehr begrenzt.

Eine kleine Einschränkung gibt es bei der Anmeldung zu beachten, der Test wird lediglich auf der Xbox One und PS4 durchgeführt, PC-Spieler gehen leer aus. Diese müssen sich bis zum finalen Release gedulden, bis sie die Straßen unsicher machen können.

Need for Speed erscheint am 5. November 2015 für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

Quelle: Offizielle Homepage