Payday 3

Starbreeze arbeiten an Payday 3

Das schwedische Entwickler- und Publisherstudio Starbreeze (Brothers: A Tale of Two Sons, The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay)hat in einem offiziellen Blogpost bekannt gegeben, dass es die kompletten Rechte am beliebten Payday-Franchise von 505 Games übernommen hat. Im Zuge dieser Verkündung ließ das Studio weiter verlauten, dass offiziell an Payday 3 gearbeitet wird. Jedoch gibt es bisher keiner weiteren Informationen zum dritten Ableger der Banküberfall-Serie, eine Vorstellung könnte beispielsweise auf der E3 stattfinden, die vom 14. bis zum 16. Juni in Kalifornien abgehalten wird. 

Für die Spieler der bisherigen Serienableger dürfte die Übernahme der Rechte keine weiteren Auswirkungen haben. Der Geldfluss im Hintergrund wird jedoch nun deutlich aufgeteilt, Starbreeze erhalten alle Einnahmen aus dem Verkauf von Payday 2 via Steam, rückwirkend vom 1. Mai an. Die Erlöse der konsolenexklusiven Crimewave-Edition werden zwischen Starbreeze sowie 505 aufgeteilt, wobei 505 Games weiter den Vertrieb der Sonderfassung übernimmt. 

Auch sollen die ehemaligen Rechteinhaber noch einen Teil von den Erlösen aus dem Verkauf von Payday 3 erhalten, sobald der Titel erschienen ist. Als Voraussetzung ist jedoch angegeben, dass Starbreeze zunächst die Gewinnzone erreichen müssen. Ab diesem Punkt werden 505 Games mit 33 Prozent bedacht, bis 40 Millionen US-Dollar Umsatz generiert wurden. 

Bo Andersson Klint, der CEO von Starbreeze, gibt in dem Blogpost weiter an, dass Payday eine Herzensangelegenheit für ihn sein. Auch glaube er an den Erfolg des zweiten Serienablegers, weshalb in den nächsten Monaten stetig neue Inhalte kommen sollen.

Um zu beginnen, wir glauben an den fortwährenden Erfolg von Payday 2 und werden den Titel mindestens 18 weitere Monate unterstützen und erweitern.

Eine weitere Änderung, die das 100. Update mit sich bringen wird, ist die komplette Entfernung der Mikrotransaktionen, die zum großen Unmut der Community im Oktober eingepflegt wurden. Mit dem damaligen Update wurden Safes in das Spiel eingepflegt, die zufällig nach jedem Match an die Spieler verteilt wurden. Um diese zu öffnen, war bisher ein Bohrer nötig, der für Echtgeld erworben werden musste, ähnlich dem Kisten-System bei Counter-Strike: Global Offensive. Beinhaltet haben diese nicht nur optische Verbesserungen der Waffen, auch die Statuswerte wurden stellenweise verbessert. In Zukunft werden die Safes zwar weiterhin an die Spieler verteilt, jedoch ist das Öffnen nun komplett kostenfrei.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=6skYgBkMfV4&feature=youtu.be[/youtube]


Agony

Agony: First-Person-Horror von Entwickler-Veteranen

Mit Agony haben die Entwickler des Madmind Studios ihr Erstlingswerk offiziell angekündigt. Hierbei wird es sich um einen First-Person-Survival-Horror-Titel handeln, der sich an verschiedenen okkulten Symboliken bedient und uns so das Fürchten lehren will. 

Unsere Geschichte in Agony beginnt als gequälte Seele in den Untiefen der Hölle, die keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit hat. Praktischerweise besitzen wir die Fähigkeit, andere Menschen sowie niedere Dämonen zu kontrollieren, wodurch wir uns in der bedrohlichen Umgebung zumindest etwas sicherer fortbewegen und diese erkunden können. Unser Ziel lautet dabei natürlich aus der Hölle selbst zu entkommen. Um dieses zu erreichen, müssen wir mit all den anderen Seelen interagieren, sowie unsere Umgebung genauestens untersuchen. Als ob diese Faktoren nicht genug wären, gilt es, ein Treffen mit der mysteriösen roten Herrscherin zu überstehen.

Auf YouTube haben die Entwickler bereits diverse Teaser, Trailer sowie sogar Gameplay-Szenen aus den Augen von Dämonen und Märtyrern hochgeladen. Hier ist bereits die durchaus schicke Optik, sowie das bedrohliche Setting zu sehen, das die Stimmung, wie man sie sich in der Hölle vorstellt, gut einzufangen scheint. Agony will uns nicht durch bloße Schockbilder in Angst und Schrecken versetzen, die gezeigten Szenen erinnern auch an gezielten psychischen Horror, wie aus Outlast oder Amnesia bekannt.  Weiter finden sich auf der offiziellen Homepage (oder unterhalb dieser Zeilen) diverse Screenshots, die beispielsweise die oben erwähnte rote Herrscherin zeigen. 

Das Entwicklerstudio Madmind wurde von Tomasz Dutkiewicz gegründet. Aktuell umfasst die Spieleschmiede neun Entwickler, die allesamt bereits Erfahrung in der Spieleentwicklung haben. Laut der Studio-Homepage haben die Mitarbeiter unter anderem an The Division, The Witcher 3: Wild Hunt, Sniper: Ghost Warrior 2 oder Alien Rage mitgewirkt. Das Ziel bei der Entwicklung von Agony laute laut der offiziellen Homepage ein "bestmögliches, visuell beeindruckendes Spiel mit einer einzigartigen Atmosphäre zu schaffen".

Agony wird für den PC, sowie die Xbox One und Playstation 4 entwickelt. Ein konkreter Release-Termin wird noch nicht genannt, Madmind haben bisher lediglich das Jahr 2017 als Veröffentlichungszeitraum angegeben.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=OhMbT_hksGQ[/youtube]


Street Fighter Ibuki

Street Fighter V: Ibuki im Reveal-Trailer

Als der fünfte Teil der Street Fighter-Reihe im Februar veröffentlicht wurde, waren die Meinungen der Fans zwiegespalten. Während auf der einen Seite die schicke Optik sowie das knackig-fordernde Gameplay gelobt wurden, wurde auf der anderen Seite großer Unmut über den geringen Umfang sowie fehlende Spielmodi laut. Auch war die Kämpferauswahl mit 16 zum Release verfügbaren Prügelknaben und -Mädels eher enttäuschend. 

Capcom versprachen speziell bei der Anzahl der Kontrahenten Besserung und verkündeten, dass insgesamt sechs neue Kämpfer nach und nach Einzug in den Prügler halten werden. Konkret sollen Alex, Guile, Balrog, Juri, Ibuki und Urien nachgereicht werden. Die beiden Serienveteranen Alex (erstmals in Street Fighter III: New Generation) sowie Guile (seit Street Fighter II Teil der Reihe) wurden bereits implementiert und können aufgrund des aktuell noch fehlenden Zenny-Shops momentan noch kostenfrei gespielt werden. 

Nun wurde mit Ibuki die nächste Kämpferin in einem offiziellen Reveal-Trailer vorgestellt. Die Ninja-Dame wird also als nächste Kämpferin Einzug halten und ihren Gegnern mit allerhand Hilfsmitteln zusetzen. So ist im Video zum Beispiel ihr reger Einsatz von Kunai (Wurfmessern) zu sehen, ebenso wie der von raffinierten, anscheinend selbst gebauten Bomben. Aufgrund ihrer zierlichen Statur scheint sich Ibuki zudem relativ flink bewegen und flotte Tritte oder Würfe vollführen zu können. Ihren Serieneinstand gab sie wie Alex auch in Street Fighter II: New Generation. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=C8_CY3YECW0[/youtube]

Solltet ihr Interesse an mehr Informationen zu Street Fighter V haben, so könnt ihr euch Tims Review zu Gemüte führen. Auch er bemängelte den nicht gerade üppig geratenen Umfang, ebenso wie den fehlenden Arcade-Modus, was das Fighting Game für Einsteiger weniger freundlich gestaltet. Der Story-Modus, der mit halbherzig geschriebenen Geschichten für die Charaktere daher kam, wusste leider auch nicht gänzlich zu überzeugen. Jedoch handle es sich abermals um einen großartigen Genre-Vertreter, bei dem man als Spieler merkt, dass die Entwickler ihr Handwerk beherrschen.


No Man's Sky

No Man's Sky offiziell auf August verschoben

Nach langem Hin und Her sowie zahllosen Gerüchten wurde mit dem 22. Juni im März nun endlich ein Release-Termin für den explorativen Weltraum-Titel No Man's Sky bekannt gegeben. In den vergangenen Tagen wurden jedoch Gerüchte laut, dass sich die Veröffentlichung möglicherweise verschieben könnte. Die Vermutungen kamen durch die Kollegen von Kotaku, an die von zwei Quellen heran getragen wurde, No Man's Sky würde nicht wie geplant im nächsten Monat erscheinen. 

In einem Eintrag im offiziellen Playstation Blog bestätigte Sean Murray, Gründer des Entwicklerstudios, die Verschiebung nun offiziell. Laut ihm sei der massive Umfang von No Man's Sky der Grund für diese Entscheidung, das Team habe eingesehen, dass einige Deadlines nicht wie geplant eingehalten werden können und somit sei dieser Entschluss der einzig richtige. Es werde sich auch lediglich um ein paar Wochen handeln, die der Titel später landen wird. Der neue Release-Termin für Europa ist der 10. August. Abgesehen von der notwendigen Entscheidung ginge die Entwicklung jedoch ausgesprochen gut voran, was zu großen Teilen dem fantastischen Team geschuldet sei.

Murray entschuldigt sich bei allen Fans und dankt für den fortwährenden Support. Jedoch scheint die Community die Entscheidung nur bedingt positiv aufzunehmen, manch einer scheint sogar Probleme damit zu haben, auch nur Verständnis für diese aufzubringen. Einem Tweet von Murray zu folge habe er in dieser Woche einige Todesdrohungen erhalten. Ob diese Aussage den Tatsachen entspricht oder er nur einen "kleinen" Scherz machen wollte, weiß wohl nur er selbst. 

https://twitter.com/NoMansSky/status/736686755139719168?lang=de

Ich für meinen Teil finde es zwar schade, dass No Man's Sky nach hinten verlegt wurde, kann die Beweggründe aber vollkommen nachvollziehen. Sollte der Titel auch nur ansatzweise den versprochenen Umfang besitzen, so steht uns ein wahrer Koloss ins Haus, der mit Sicherheit jeden zusätzlichen Feinschliff und jeden weiteren Entwicklungstag gut gebrauchen kann. Wie steht ihr zu der Verschiebung und zu den angeblichen Todesdrohungen an Murray?


Titanfall 2

Vermeintliche Infos zu Titanfall 2 durchgesickert

Nach der Ankündigung im März 2015 war es sehr still um den Multiplayer-Shooter Titanfall 2 geworden. Lediglich ein Teaser-Trailer wurde im letzten Monat veröffentlicht, der jedoch bis auf einen Titan, der ein riesiges Schwert in den Boden rammt und einer Rettungskapsel, die im Hintergrund zu sehen ist, nicht sonderlich viel zeigte. Laut dem Video sollen uns am 12. Juni neue Informationen zu dem Multiplayer-Shooter erwarten. 

Nun der hat vermeintliche Insider sowie Ex-Redditnutzer ilovegoogleglass (Account und Posting wurden inzwischen gelöscht) einige Informationen zu Titanfall 2 bekannt gegeben, die er laut eigener Aussage von entwicklernahen Quellen erhalten haben will. 

Laut ihm werde der Titel bereits im Oktober 2016 erscheinen, wodurch er in direkte Konkurrenz mit Call of Duty: Infinite Warfare und Battlefield 1 treten werde. Mit dieser Aussage würde die Vermutung des Nutzers capnf24 bestätigt werden, der aufgrund des Flaschendesigns der Mountain Dew-Sorte "Game Fuel", die jährlich im Oktober veröffentlicht wird, bereits auf einen Release in diesem Zeitraum spektulierte. Als Vorbestellerbonus soll es unter anderem eine Pistole geben, die auf den Namen Violator ("Verletzer") hört. 

Weiter werden die Titan-Piloten um einige interessante Fähigkeiten reicher sein, so sind sie nun beispielsweise mit einem Greifhaken ausgestattet, ähnlich dem aus LawBreakers. Durch dieses Werkzeug soll es den Spielern möglich sein, sich noch dynamischer durch die Maps zu bewegen oder aber auch, um Gegner an sich heran zu ziehen. Die Karten selbst werden größer als die des ersten Teils, worauf die Vermutung stützt, dass die Teamgröße in Titanfall 2 mehr als 6 Spieler pro Seite umfassen wird. 

Neben oben genannten Informationen veröffentlichte der Nutzer noch ein Artwork, auf dem diverse Titans sowie Infanterie-Soldaten zu sehen sind. Laut ilovegoogleglass wird die linke Seite der Grafik als Box-Art dienen. Eine schnelle Skizze wie die PS4-Version der Spieleverpackung aussehen könnte, hat der NeoGAF-Nutzer Kyonashi angefertigt.

Was haltet ihr von den vermeintlichen Informationen, passen diese für euch zu Titanfall 2? Freut ihr euch ganz allgemein auf den Shooter oder seid ihr doch eher Battlefield- beziehungsweise Call of Duty-Spieler?


Mutants in Manhattan

TMNT - Mutants in Manhattan: Launch-Trailer veröffentlicht

Diesen Freitag, dem 27. Mai, wird mit Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan ein Action-Brawler mit den vier sympathischen, mutierten Schildkröten für die PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360 sowie den PC erscheinen. Entwickelt wird das Spiel von Platinum Games, die in diesem Genre bereits einiges an Expertise sammeln konnten. TMNT - Mutants in Manhattan wird mit bis zu vier Spielern im Koop spielbar sein. 

Um uns auf den sehr baldigen Release einzustimmen wurde nun ein Launch-Trailer veröffentlicht, der zwar nicht sonderlich viel Gameplay, dafür jedoch einige Story-Elemente zeigt. Hier ist besonders gut der etwas alberne Humor von Leonardo, Raphael, Donatello und Michelangelo zu spüren, der dem aus der Comic-Serie nicht unähnlich zu sein scheint. Auch können wir einen ersten Blick auf den bösen Obermufti und Dimensionswechsler vom Dienst General Krang werfen. Jedoch geben sich beispielsweise auch die Reporterin April O'Neil, die Sensei-Ratte Splinter sowie der Mutantenhai Armaggon die Ehre. 

Im Playstation Blog wurden zudem einige frische Screenshots veröffentlicht, die ihr unterhalb dieser Zeilen bewundern könnt. COWABUNGA!

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=_yhzEnb9P04[/youtube]

Ich persönlich bin zwiegespalten was Mutants in Manhattan angeht. Zwar bin ich riesiger Fan der vier Schildkröten und der Trailer verspricht feinstes Fan-Futter zu liefern, allerdings haben die bisher veröffentlichten Gameplay-Szenen maximal nach Durschnittskost ausgesehen. Was sagt ihr zu dem bisher veröffentlichten Material?


Games With Gold Juni 2016

Die Auswahl für Games with Gold im Juni 2016

Und wieder einmal ist es der Zeitpunkt im Monat, an dem Major Nelson sich an alle Besitzer einer Xbox-Live-Gold-Mitgliedschaft wendet und die kommende Auswahl für Games with Gold verkündet.

Nachdem die Spieler im Mai beispielsweise mit Grid 2 über virtuelle Strecken heizen oder sich in Peggle zur Besinnungslosigkeit puzzlen durften, durften wir gespannt sein, welche Titel Microsoft diesen Monat aus dem Hut zaubern.

Lange Rede, kurzer Sinn, die kostenfreien Spiele von Games with Gold für den Juni 2016 setzen sch wie folgt zusammen:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=-GMCubnsr88[/youtube]

Besitzer einer Xbox One können sich den ganzen Monat über die "Simulation" mit Quatsch-Potential Goat Simulator aus dem Hause Coffee Stain Studios freuen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=dvWGLcdI8o8[/youtube]

Für die Freunde des gepflegten Rennsports steht vom 16. Juni bis zum 15. Juli 2016 der MMO-Racher The Crew für unsere Xbox One zum Download bereit.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=LVDUbfdfBPk[/youtube]

Selbstverständlich gehen auch Xbox 360-Spieler nicht leer aus. Mit Super Meat Boy erhalten sie vom 1. bis zum 15. Juni an einen 2D-Plattformer par excellence. Dieser ist dank Abwärtskompatibilität auch auf der Xbox One spielbar

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=0kIGueVqD_0[/youtube]

Für alle Hobbystrategen ist zudem der rundenbasierte Strategie-Titel XCOM: Enemy Unknown vom 16. bis zum 30. Juni für die Xbox 360 im Angebot. Dieser steht aufgrund mangelnder Abwärtskompatibilität jedoch nur Spielern auf der Last-Gen-Konsole zur Verfügung.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=UNyhyzjYCks[/youtube]


Hell awaits - Doom (Singleplayer)

Im Jahr 1993 erschien mit Doom ein Titel, der die gesamte Videospielwelt auf den Kopf stellte. Nicht nur war der Titel einer der Mitbegründer des Ego-Shooter-Genres, auch die düstere und dichte Atmosphäre und "Story" rund um die Tore der Hölle, die sich auf einer Raumstation auf dem Mars auftun, verängstigte und begeisterte Spieler gleichzeitig.

Nun haben id Software mit Doom einen Reboot der Serie veröffentlicht, der im Vornherein bereits als würdiger Nachfolger angepriesen wurde und sich auf alte Qualitäten berufen soll, die Reihe dabei aber in das 21. Jahrhundert heben soll. Ob dieser zugegeben mutige Plan angemessen umgesetzt werden konnte und wie sich Doom ganz allgemein spielt erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Direkt bei Spielstart wird klar: uns erwartet hier kein Call of Duty oder Halo. Es läuft zwar eine Story nebenher, diese ist aber relativ obsolet. Wir erwachen auf einem Altar, umgeben von ehemaligen Kollegen, die von der Energie der Hölle, die durch ein offenes Portal strömt, in willenlose Dämonen transformiert wurden. Als ob das nicht genug wäre trachten diese auch noch nach unserem Leben.

Glücklicherweise befindet sich neben unserem ungewöhnlichen Bett auch eine Pistole, die wir prompt an uns nehmen und damit unsere Ex-Mitarbeiter endgültig aus dem Leben schießen. Im nächsten Raum finden wir den kultigen Praetor-Kampfanzug unseres Protagonisten, in dem wir für den Rest des Spiels stecken sollen. Willkommen bei Doom. Erzählt wird nebenher eine Geschichte über Olivia Pierce, eine Wissenschaftlerin, die sich die Energie der Hölle zu nutzen machen will. Unser Ziel lautet fortan, diese aufzuhalten, um weiteren Schaden zu verhindern.

So ruhig wie hier auf der Oberfläche des Planeten geht es nur selten zu.
So ruhig wie hier auf der Oberfläche des Planeten geht es nur selten zu.

Auch wenn dieser Einstieg relativ ruppig klingen mag, er fühlt sich komplett organisch an und das Gameplay kommt direkt vertraut vor - zumindest wenn bereits Erfahrungen im Genre gesammelt wurden. Jedoch wird auch Neueinsteigern geholfen, es gibt ausführliche Tutorials, die jeden Aspekt des Spiels erklären. Die vier Schwierigkeitsgrade (Nightmare ist jedoch zu Beginn gesperrt) bieten für jede Skill-Stufe etwas, auch wenn "Ultra-Violence", der schwerste der drei zu Beginn wählbaren, sich fast ein bisschen leicht anfühlt. Diese sind bisweilen auch für erfahrene Spieler sinnvoll, da es einige neue Features gibt, die nicht zwangsläufig so selbsterklärend sind wie "laufen, schießen, töten". Dazu im folgenden mehr.

Die offensichtlichste Neuerung dürften die Glory Kills darstellen. Sobald wir einen Gegner auf einen bestimmten Lebenspunktestand herunter geschossen haben, leuchtet dieser orange auf. Sofern wir nah genug an dem geschwächten Feind stehen reicht ein Druck auf die richtige Taste und unser Marine führt einen deftigen Nahkampfangriff aus, der nicht selten ausgerissene Gliedmaßen, zerquetschte Schädel und Fontänen aus rotem Lebenssaft mit sich bringt. Spätestens an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass Doom auf keinen Fall in die Hände von Minderjährigen gehört. Die Gewaltdarstellung schafft es zwar, so überzogen zu sein, dass zu keiner Zeit an Realismus gedacht wird, allerdings sind sowohl das höllische Setting aus auch die Tötungsanimationen definitiv nichts für zart besaitete Gesellen.

Doom Hell
So ein Feuerball!

Neben der Gewissheit, einen Feind im direkten Nahkampf in seine Einzelteile zerlegt zu haben, bringen die Glory Kills noch einen Vorteil mit sich, der vor allem auf höheren Schwierigkeitsstufen von entscheidender Bedeutung ist: die erlegten Feinde lassen Lebensorbs fallen. So etwas wie sich schwer angeschlagen in Deckung zu begeben, um die eigenen Wunden verheilen zu lassen gibt es nicht. Wir haben eine gewisse Anzahl an Lebenspunkten und sobald diese Null erreicht sind wir tot und dürfen den Abschnitt erneut versuchen. Um unser frühzeitiges Ableben zu verhindern gilt es, Medikits und Rüstung zu finden. Oder eben genug Dämonen durch Glory Kills zu erlegen.

Natürlich stellen die ultrabrutalen Nahkampfkills nicht die einzige Neuerung dar. Unsere Waffen lassen sich nun mit Mods ausrüsten, die sie durch verschiedenste Sekundärmodi aufwerten. Für jeden Schießprügel (außer die Standard-Pistole) gibt es zwei Modifikationen, die von einem explosiven Geschoss für unsere Schrotflinte über eine flächendeckende Hitzewelle für die Plasmagun bis hin zu einem Zielsucher für den Raketenwerfer reichen. Die Mods werden jedoch nicht einfach im Spielverlauf freigeschalten, es gilt die stellenweise sehr gut versteckten Versorgungsdrohnen in den Levels zu finden. Sobald wir einen der kleinen Roboter gefunden haben, dürfen wir genau eine Waffe mit einer Fähigkeit ausrüsten.

Bei den sekundären Feuermodi ist jedoch noch nicht das Ende der Waffenanpassungen erreicht. Durch Herausforderungen, von denen es pro Abschnitt drei Stück gibt, verdienen wir uns Waffen-Upgrade-Punkte, durch die wir die Fähigkeiten weiter aufrüsten können. So werden Aufladezeiten verringert, Sprengwirkungen erhöht oder die Anzahl der abgeschossen Projektile vervielfacht werden. Es ist also durchaus sinnvoll, die Challenges zu erledigen. In späteren Levels können die Punkte zudem durch das Erledigen einer gewissen Anzahl an Gegnern verdient werden.

Doom Infested
Die infizierten Mitarbeiter sind mehr Kanonenfutter als Gegner.

Das Waffenarsenal selbst besteht zum größten Teil aus Klassikern. Zu der anfänglichen Pistole gesellen sich ein moderne Schrotflinte mit Magazin sowie die klassische zweiläufige Variante, ein Maschinengewehr und eine Plasma-Gun, der obligatorische Raketenwerfer und natürlich die BFG - die Big f*cking Gun. Nachgeladen wird in Doom nicht, das würde den Spielfluss auch zu sehr stören. Der Titel bleibt den Wurzeln der Serie treu, der Fokus liegt auf schnellen und intensiven Feuergefechten, bei denen der Adrenalinspiegel schnell unter die Decke schießt. Die Gegnerhorden werden ständig größer und stärker und so gilt es, die Waffen mitsamt ihrer Spezialfähigkeiten gut im Griff zu haben, ebenso wie den gezielten Einsatz unseres Equipments. In diesem Sektor bieten sich beispielsweise Granaten oder Holo-Abbildungen unserer selbst, die Feinde ablenken sollen. Nach dem Einsatz braucht die Zusatzausrüstung eine gewisse Zeit, bis sie wieder einsatzfähig ist.

Auch unser Praetor-Anzug kann aufgewertet werden. Hierfür benötigen wir Upgrade-Module, die wir aus den Rüstungen gefallener Soldaten entnehmen können. Die Punkte, in denen wir unser schmuckes Bekleidungsstück aufwerten können lauten wie folgt:

  • Leben: Erhöht die maximale Lebensenergie
  • Rüstung: Erhöht die maximale Rüstung
  • Munition: Erhöht die maximale Munitionskapazität

Natürlich liegen die toten Soldaten nicht einfach auf der Straße, es gilt jeden Winkel zu untersuchen, um auch noch den letzten Upgrade-Punkt zu finden. Ganz allgemein bringt Doom neben den extrem schnellen und brutalen Feuergefechten das Element des genauen Untersuchens der Level aus den Klassikern wieder mit. In jedem Abschnitt lassen sich verschiedenste Geheimnisse finden, die neben tatsächlichen Vorteilen manchmal auch einfach nur ein nettes Flashback an alte Tage bringen. So finden sich in den Levels stets kleine Action-Figuren, die Melodien aus den ersten Serienablegern abspielen. Besonders gelungen ist ein ganzer versteckter Abschnitt, der tatsächlich den Teil einer Map aus dem ersten Doom darstellt. Hier betreiben id Software ganz klar Fanservice auf höchstem Niveau. 

Doom Classic
Serienveteranen dürfte dieser Anblick bekannt sein.

Die Gegner sind größtenteils ebenfalls Bekannte aus alten Tagen. Der klassische Imp findet ebenso seinen Platz wie der Baron of Hell, der Revenant, der Cacodemon oder der Mancubus. Für jedes dieser Monster gibt es übrigens mehrere Glory Kills, es zahlt sich also aus, auf das orange Leuchten zu achten, um auch wirklich alle Animationen zu sehen.

Die Schauplätze gestalten sich nur bedingt abwechslungsreich, sind dafür atmosphärisch aber sehr gut inszeniert. Während wir uns in der ersten Spielhälfte noch durch eine UAC-Basis (Union Aerospace Corporation) ballern, die an allen Ecken und Enden mit dämonischen Runen überzogen ist und deren Wände mehr Blut als Stahl sind, verschlägt es uns im Spielverlauf auch in die Hölle selbst. Hier wurde noch einmal gehörig an der Stimmungs-Schraube gedreht, die Unterwelt ist wunderbar anzusehen und die grandiose Soundkulisse tut ihr Restliches, so dass eine einzigartige Atmosphäre geschaffen wird, die dem, was das Original im Jahr 1993 darstellte, in nichts nachsteht.

Rein optisch ist Doom kein Überflieger - was nicht heißen soll, dass der Titel schlecht aussieht. Von Uncharted 4 oder grafisch ähnlichen Konsorten verwöhnte Augen dürften zwar über deutlich schwächere Texturen und nicht ganz so ansehnliche Charaktermodelle maulen, der Fokus von Doom liegt aber auf zwei Punkten: dichter Atmosphäre und flüssigem Gameplay. Beides gelingt dem Shooter ohne weiteres, so dass die nicht ganz so starke Optik mehr als verschmerzbar ist, im Zweifel kriegen wir in den rasanten Gefechten ohnehin eher wenig von unserer Umwelt mit. Der Sound tut sein übrigens, wuchtiger Industrial-Metal peitscht uns durch die Levels und jede Waffe sowie jede Explosion klingen so intensiv, wie sie es sollten. Auch die Glory Kills mit ihren knackenden Leibern sowie die wütend schreienden Dämonen wurden perfekt umgesetzt. Doom sollte auf jeden Fall mit anständigen Boxen oder sogar mit sehr guten Kopfhörern gespielt werden, um das volle Klangspektrum erleben zu können.

Doom Hölle
Die Tore der Hölle erzeugen direkt Gänsehaut.

Wie schlägt sich Doom also in der heutigen Zeit? Eines sei direkt gesagt, die Entwickler sind sich und der Serie treu geblieben und das ist auch gut so. Im Sekundentakt platzen Köpfe, werden Gedärme nach außen gestülpt und überzogen rabiate Manöver vollführt. Unser Protagonist ist das ganze Spiel über stumm, ein Inbegriff des schweigsamen harten Mannes. Das Blut tropft dem Titel aus allen Poren, Gnade gibt es nicht, es heißt Töten oder getötet werden. Somit wird Fans klassischer Ego-Shooter genau das geliefert, was sie wollen: ein ultraschneller, superbrutaler Shooter, der alte Qualitäten ohne Wenn und Aber nimmt, sie lediglich in ein technisch neues Gerüst drückt und auf die Spielerschaft los lässt. Doom ist ein Relikt längst vergangener Zeiten, das sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft. Solltet ihr jedoch kompromissloser Action ohne tieferen Anspruch auch nur einen Hauch Sympathie entgegen bringen, so ist der Titel ein definitiver Pflichtkauf.

Disclaimer: Alle Screenshots wurden auf dem PC in Ultra-Settings angefertigt.

The Talos Principle

Croteam arbeiten an Nachfolger zu The Talos Principle

Im Jahr 2014 veröffentlichten Croteam, die Entwickler der zugegeben nicht sonderlich anspruchsvollen Shooter-Serie Serious Sam mit The Talos Principle einen Titel, der gänzlich vom bisherigen Konzept des Studios abwich. Obgleich es sich abermals um einen First-Person-Titel handelte, war das Ziel diesmal nicht, Welle um Welle an abgefahrenen Fantasie-Wesen zu erlegen. The Talos Principle ist vielmehr ein Puzzler im Stile von Portal oder The Witness, bei dem wir in der Haut eines Roboters verschiedene Aufgaben lösen und philosophische Fragen zum menschlichen Dasein beantworten.

Im Rahmen einer Präsentation des Publishers Nordic Games gaben Croteam nun bekannt, dass sie an einem Sequel zu The Talos Principle arbeiten (via Damir Đurović). Bis auf die Ankündigung, dass der Titel sich in der Entwicklung befinde, wurde jedoch nichts weiter bekannt gegeben. Es bleibt also zu erwarten, ob der Nachfolger ebenfalls für die PS4 und den PC erscheint, welche Hintergrundgeschichte dieses Mal erzählt wird und ob wir erneut in der Hülle eines Roboters agieren werden.

https://twitter.com/DamirDurovic/status/733609454529347588


Styx: Shards of Darkness

Gefahren in Styx: Shards of Darkness vorgestellt

Im Oktober 2015 kündigten die Cyanide Studios mit Styx: Shards of Darkness ein Sequel zu dem 2014 veröffentlichten Styx: Master of Shadows an. In dem Stealth-Titel, der noch 2016 für die PS4, Xbox One und den PC erscheinen soll, werden wir abermals in die Rolle des namensgebenden grünen Goblins schlüpfen, diesmal gilt es die Stadt Körangar erobern.

Die Entwickler haben nun in einem Eintrag auf der Homepage des Titels etwas genauer ausgeführt, was für Gefahren unseren Helden in der Stadt der Dunkelelfen erwarten werden. Die Herrscher der Stadt selbst stellen schon das erste Problem dar, diese sind aufgrund von akutem Bernsteinmangel über mehrere Generationen hinweg zu fanatischen und blutrünstigen Kreaturen verkommen. Als ob dies noch nicht genug wäre, haben sie mit Quarz eine deutlich stärkere und gefährlichere Energie-Quelle gefunden und hassen fast nichts auf der Welt mehr als Goblins.

Einige Dunkelelfen lassen sich in ihrer Abneigung gegen die grünhäutigen Gesellen so gar soweit treiben, dass sie sich zum Exterminator (Kammerjäger) ausbilden lassen. Dieser hat nicht nur ein geschultes Auge, sondern auch giftige Bomben, mit denen er unliebsame Kreaturen aus allen dunklen Ecken der Stadt hinaustreiben kann, um sie anschließend zu erlegen.

In Styx: Shards of Darkness wird es uns neben Körangar jedoch auch in die Stadt Wildoran verschlagen, die von Zwergen beherrscht wird. Die kleinen Gesellen mit ihren prächtigen Gesichtsbehaarungen hegen jedoch unpraktischerweise ebenfalls eine Abneigung gegen Goblins und ihre fast undurchdringbaren Rüstungen sowie der ausgeprägte Geruchssinn dürften für Styx mehr als einmal zu einem enormen Problem werden.

Diese beiden Fraktionen sind nur Beispiele für die Widrigkeiten, die uns erwarten werden. In den abgeschiedenen Gegenden der Spielwelt sollen uns Monster erwarten, die sowohl an Gefahr als auch an Größe alles in den Schatten stellen sollen, dem sich der Goblin bisher stellen musste. So wird uns anscheinend ein riesiger, mit scharfen Reißzähnen besetzter Wurm gegenüber stehen, der ein wenig an einen überdimensionierten Zerg erinnert. Zumindest legt das einer der drei neuen Screenshots nahe, die die Entwickler in Kombination mit der Pressemeldung veröffentlichten.

Quelle: Offizielle Homepage

Monster Hunter Generations: Release & 3DS-Bundle enthüllt

Mit Monster Hunter Generations wird in diesem Jahr der neueste Ableger der beliebten Rollenspiel-Serie erscheinen. Bisher war für den 3DS-Titel lediglich Sommer 2016 als Release-Termin angegeben, nun haben Capcom das genaue Erscheinungsdatum bekannt gegeben. Ab dem 15. Juli 2016 können wir erneut auf die Jagd nach riesigen Monstern und seltenen Rohstoffen gehen.

Doch damit nicht genug der Ankündigungen, Capcom gaben weiter bekannt, dass es ein Hardware-Bundle zu Monster Hunter Generations geben wird. Dieses beinhaltet neben einem Nintendo 3DS XL in feurigem Rot zudem eine Speicherkarte mit 4 GB, auf der der Titel bereits vorinstalliert wurde. Gezeichnet ist das Gerät mit dem Zeichen der fatalen Vier, der großen neuen Bedrohung in Monster Hunter Generations. Solltet ihr Interesse an dem Bundle haben, so wird es in Kürze möglich sein, dieses vorzubestellen.

Monster Hunter Generations wird die Tradition der Serie fortsetzen, die auf der Jagd nach bildschirmfüllenden Monstern, sowie dem stundenlangen Suchen nach Handwerksmaterialien, basiert. Trotz all dem Traditionsbewusstsein gibt es einige Neuerungen, wie vier verschiedene Jagdstile aus denen wir wählen können, die jeweils ein komplett eigenes Spielgefühl bieten sollen. Komplett neu ist ebenfalls der Pirscher-Modus. Dieser soll perfekt für Neulinge sein, da wir zwar sämtliche Jäger-Quests bestreiten dürfen, dabei aber schneller Angeln, Erze abzubauen oder Käfer zu sammeln. Im Allgemeinen ist der Rohstoff-Verbrauch deutlich gesenkt, wodurch der Einstieg deutlich erleichtert wird. Als Bonus schlüpfen wir im Pirscher-Modus erstmals in die Rolle der niedlichen Felyne.

https://www.youtube.com/watch?v=0j63RA8epG4

Quelle: Capcom