StarCraft: RTS-Klassiker erscheint als Remastered-Version
Vor knapp 20 Jahren, im Jahre 1998, veröffentlichte Blizzard Entertainment mit StarCraft ein einen Real Time Strategy (RTS)-Klassiker, der für viele Spieler bis heute als Genre-Primus gilt. Abgelöst konnte der Titel nach Meinung der meisten Fans nur von seinem 2010 erschienenem Nachfolger. Wie das Studio nun ankündigte, wird der Klassiker als Remastered-Version neu veröffentlicht.
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StarCraft: Remastered wird hauptsächlich an technischen Schraube drehen, das Gameplay soll weitestgehend unangetastet bleiben. Der Titel wird UHD-Support bieten und Auflösungen bis zu 4k hin unterstützen. Zudem wurde die Grafik selbst überarbeitet, einen ersten Eindruck davon können wir im oben eingebundenen Ankündigungstrailer gewinnen. Durch einen überarbeitete Zoom-Funktion sollen wir auch in großen Gefechten stets die Übersicht behalten.
Auch der Zwischensequenzen wurde sich angenommen. Diese kommen nicht mit in Form von vorgerenderten 3D-Sequenzen sondern treiben die Story rund um Artanis, Fenix, Tassadar, Raynor und Kerrigan in gezeichneten Comic-Szenen voran. Neben der Optik wurde natürlich auch am Sound gearbeitet. Der altbekannte Soundtrack wurde teilweise neu aufgenommen und mit modernen Mitteln aufgefrischt, ebenso wie die Dialoge. Die Erweiterung StarCraft: Brood War ist natürlich auch Teil der Neuauflage.
Neben der Kampagne wurde auch das Multiplayer-System überarbeitet und (teilweise) in die Neuzeit gehievt. Während sich uns weiterhin die Möglichkeit bietet, unsere Gefechte im lokalen LAN-Modus auszutragen, bietet StarCraft: Remastered komplette Battle.net-Unterstützung. Dies bedeutet nicht nur Matchmaking, ein Ligen-System, Custom Maps, Replays und Bestenlisten für Multiplayer-Strategen, sondern auch die Möglichkeit für Kampagnen-Spieler, ihren Spielstand in der Cloud zu sichern.
StarCraft: Remastered soll in diesem Sommer für Windows und MacOS erscheinen. Ein konkretes Datum oder einen Verkaufspreis nannte Blizzard bisher noch nicht.
Im Zuge der Ankündigung der Neuauflage wurde zudem bekannt gegeben, dass StarCraft: Brood War später in dieser Woche ein Update auf Version 1.18 erhalten wird. Dieses bringt diverse Bugfixes und Verbesserungen mit sich, zudem wurde an der Kompatibilität für Windows 7, 8, 8.1 und 10 geschraubt. Weiter wurde das Anti-Cheat-System überarbeitet, Tasten können neu belegt werden und ein Zuschauer-Modus wurde implementiert.
Als besonderes Schmankerl wird die StarCraft Anthology, die das Hauptspiel sowie Brood War umfasst, kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt, sobald das Update erschienen ist. Somit können interessierte Spieler ein wenig in den Echtzeit-Strategie-Titel schnuppern, bevor die Remastered-Version erscheinen wird.
Switch: Nintendo adressiert JoyCon-Probleme
Seit Anfang März ist die Hybrid-Konsole Nintendo Switch im Handel und erfreut sich den Verkaufszahlen nach großer Beliebtheit. Jedoch äußerten sich nach dem Release auch einige Stimmen, die sich über Konnektivitäts-Probleme der JoyCon-Controller beschwerten. Betroffen war das linke Eingabegerät, das den Berichten zufolge mehrfach die Verbindung zur Konsole verlor. Stellenweise reichte es wohl aus, die Hand zwischen JoyCon und Switch zu bewegen, um die Verbindung zu unterbrechen.
Nintendo hielt sich bisher äußert bedeckt zu der Thematik, nun wurde gegenüber den Kollegen von Kotaku ein offizielles Statement abgegeben. Laut diesem handle es sich nicht um einen Fehler im Design des Controllers selbst, vielmehr wurde das Problem durch Abweichungen im Fertigungsprozess verursacht. Bei zukünftigen Chargen soll das Problem schon nicht mehr auftreten.
Es gibt kein Design-Problem mit den JoyCon-Controllern, ebenso wenig ist eine groß angelegtes Reparatur- oder Austauschs-Programm geplant. Eine Abweichung im Fertigungsprozess hat bei einer kleinen Anzahl der linken JoyCons zu Interferenzen bei der drahtlosen Verbindung geführt. In der Zukunft wird es hier keinerlei Probleme mehr geben, die Abweichung wurde bei der Fertigung bereits betrachtet und behoben.
Spieler, die von dem Problem betroffen sind, sollen sich an den Nintendo-Support wenden. Der Hersteller hat einen kleinen Fix gefunden, der das Problem bei Geräten mit besagtem Verbindungsfehler behebt. Sofern der Support dann bestätigen kann, dass es sich um eben dieses Problem handelt, kann der JoyCon kostenfrei eingeschickt werden. Je nach Region verspricht Nintendo ein Rücksendung innerhalb einer Woche.
Bei dem von Nintendo erwähnten Fix scheint es sich um einen kleinen Würfel aus leitfähigem Schaum zu handeln. Zumindest gibt es Berichte von Spielern im Netz, die ihren reparierten Controller geöffnet haben und dabei auf das kleine Helferlein gestoßen sind. Theoretisch könnte dieses wohl auch selber angebracht werden, jedoch ist es wohl alleine schon der Garantie wegen sinnvoller, sich direkt an Nintendo zu wenden.
Wii U-Version von Bloodstained eingestellt / Switch-Fassung in Entwicklung
Im Mai 2015 konnte mit Bloodstained: Ritual of the Night ein geistiger Nachfolger zu Castlevania erfolgreich finanziert werden. Nicht zuletzt dürfte dieser Erfolg an der Beteiligung von Koji Igarasha liegen, der bereits am Original mitwirkte. Selbiger verkündete nun in einem Kickstarter-Update, dass die Entwicklung der Wii U-Version von Bloodstained eingestellt wurde. Als Grund hierfür gibt er an, dass die Popularität der Wii U seit dem Release der Nintendo Switch drastisch abgenommen habe.
Während unsere Kickstarter-Kampagne lief, war die Wii U auf dem Höhepunkt ihrer Popularität, aber die Situation hat sich seit dem Release der Nintendo Switch massiv verändert. Diese Veränderung macht es schwer, den notwendigen Support vom Hardware-Hersteller zu erhalten, was uns letztendlich dazu bewogen hat die Entwicklung der Wii U-Fassung einzustellen und die Produktion auf der Nintendo Switch fortzuführen.
So wie sich die obigen Zeilen von Igarasha lesen, scheint also Nintendo selbst nicht ganz unschuldig daran zu sein, dass Bloodstained nun doch nicht auf der Wii U erscheinen wird. Er entschuldigt sich im Namen aller an der Kampagne Beteiligten zutief für die Einstellung der Entwicklung.
Für Backer der Kampagne, die sich für die Wii U-Version entschieden haben, bieten sich nun verschiedene Möglichkeiten, um mit der Situation umzugehen. So können sie, sofern gewünscht, ganz einfach auf die Switch, PC, PS4, Xbox One oder Vita-Fassung wechseln. Dies kann getan werden, indem die zuvor ausgefüllte Umfrage entsprechend geändert wird.
Eine komplette Rückerstattung des Funding-Beitrags ist ebenfalls möglich, jedoch müssen hierzu einige Kriterien erfüllt sein:
- Die Wii U-Version musste vor der Veröffentlichung des Kickstarter-Updates in der Backer-Umfrage gewählt worden sein.
- Der Unterstützungs-Beitrag liegt zwischen 28 und 500 US-Dollar.
- Ein Paypal-Account, auf den das Geld zurück gebucht werden kann, muss vorhanden sein.
- Die Anfrage zur Rückerstattung muss vor der Deadline am 20. April abgeschickt werden.
Sollten die obigen Punkte erfüllt sein, so genügt es, eine E-Mail mit dem Betreff “Bloodstained Wii U refund.” an orders@fangamer.com zu schicken. Im Nachrichtenfeld sollte unbedingt die E-Mail-Adresse des Paypal-Kontos angegeben werden, an die die Buchung gehen soll.
Erste Infos zum Standalone-Addon Uncharted: The Lost Legacy
Im letzten Jahr veröffentlichte Naughty Dog mit Uncharted 4: A Thief's End einen der großen Exklusivtitel für die PS4. Im Dezember 2016 wurde angekündigt, dass der Titel mit einer Standalone-Erweiterung bedacht wird, die auf den Titel The Lost Legacy hören wird. Im offiziellen Playstation-Blog wurde nun ein Eintrag veröffentlicht, der uns einige erste Informationen zu dem Addon bringt.
Angesetzt ist der Titel 12 Monate nach den Geschehnissen in Uncharted 4. Die Serienveteranen bestens bekannten Chloe Frazer und Nadine Ross befinden sich in Indien auf Schatzsuche. Konkret wollen sie den Stoßzahn Ganeshas, einer indischen Gottheit, von dem Warlord Asav erbeuten. Die beiden Heldinnen scheinen nur widerwillig zusammen zu arbeiten, beide verfolgen unterschiedliche Motivationen. Während Chloe, welche wir auch steuern werden, von der Suche selbst getrieben wird, steht Nadine nach den Ereignissen in Uncharted 4 ohne Perspektive dar und handelt somit aus Verzweiflung.
Chloe wird jemanden mit militärischer Erfahrung brauchen. Aus allen Uncharted-Teilen ist Nadine wohl der rationalste und pragmatischste Charakter, den wir je eingebracht haben.
So erklärt Josh Scherr, Autor von Uncharted: The Lost Legacy, das ungewöhnliche Duo.
Durch die Erfahrung die das Team während der Entwicklung des vierten Serienteils gewinnen konnte, soll die Ausarbeitung der Areale nun deutlich besser und mit weniger Abstrichen funktionieren. Den Spielern werden weitläufigere Areale geboten, die mehr zum Erkunden einladen sollen. Der neue Schauplatz Indien biete hierfür viele Möglichkeiten, so dass organisch Umgebungsrätsel, Schießereien und Kletterpassage miteinander verbunden werden können.
Es [Uncharted: The Lost Leagcy] hat jetzt ein größeres, organischeres Gefühl, mit mehr Entscheidungsfreiheit für Spieler.
So Kurt Margenau, der Game Director des Titels.
Neben größeren Gebieten und einer neuen Protagonistin will uns Naughty Dog zudem mit einigen neuen Waffen und Werkzeugen versorgen. So gibt es mit einer schallgedämpften Pistole die erste geräuschreduzierte Waffe in der Uncharted-Reihe überhaupt. Somit werden einige zusätzliche Stealth-Möglichkeiten ihren Weg in den Titel finden. Auch soll es möglich sein, kompletten Gefechten durch geschickte Bewegung durch die Umgebung einfach aus dem Weg zu gehen.
Eine weitere neue Mechanik, die bereits im Playstation Experience-Trailer zu sehen war, stellt das Knacken von Schlössern dar. Diese sei zwar noch nicht final, jedoch arbeite das Team mit Hochdruck daran. Um dieses Gameplay-Element möglichst realistisch umsetzen zu können wurde sich sogar ein echtes Set zum Schlosser knacken zugelegt, um ein reales Gefühl zu entwickeln.
Für alle Fans, die auf einen kleinen Gastauftritt des Helden der Hauptreihe, Nathan Drake, hoffen, haben die Entwickler eher enttäuschende Angaben. Laut ihnen wurde zwar über eine Implementierung Drakes als Nebencharakter nachgedacht, schlussendlich habe sich dies jedoch einfach nicht richtig angefühlt.
Final werden wir noch mit (sehr vagen) Informationen zur Spielzeit von The Lost Legacy versorgt. Dieses soll länger werden als The Last of Us: Left Behind, jedoch natürlich kürzer als Uncharted 4 selbst. Herausfinden, wie lange wie effektiv bis zum Abspann brauchen werden, können wir irgendwann in diesem Jahr. Einen konkreten Termin für die ebenfalls PS4-exklusive Erweiterung gibt es noch nicht.
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Super Mario Run flitzt ab dieser Woche auch auf Android
Das im Rahmen einer Apple-Keynote vorgestellt Mobile-Spielchen Super Mario Run erschien bereits im Dezember 2016 für iPhones. Ein Release für Android-Smartphones wurde auf zahlreiche Anfragen von Spieler bestätigt, jedoch sollte der Titel zunächst iOS-exklusiv bleiben. Wie Nintendo nun offiziell bekannt gibt, hat das Warten für Nutzer von Googles Betriebssystem bald ein Ende, Super Mario Run wird noch in dieser Woche auf unsere Smartphones springen. Konkret gesagt steht der Auto-Runner ab diesem Donnerstag, dem 23. März 2017, im Google Play Store zum Download bereit.
https://twitter.com/NintendoDE/status/843009109913944065
Interessierte Spieler können sich bereits jetzt im Store vorregistrieren, um direkt Zugriff zu erhalten, sobald der ikonische Klempner seinen Weg auf Googles System gefunden hat.
Die Android-Version von Super Mario Run wird direkt in Version 2.0.0 erscheinen. Das Update, das iPhone-Spieler ebenfalls am 23. März erhalten, bringt vermutlich beispielsweise neue Charaktere mit sich, konkrete Infos sind jedoch aktuell noch Mangelware. Auch auf Smartphones mit dem kleinen grünen Roboter wird der Titel mit 9,99 Euro zu Buche schlagen, jedoch muss nicht der Klempner im Sack gekauft werden. Bis Welt 1-3 kann der Runner kostenfrei getestet werden, nur wer weiterspielen will muss Geld in die Hand nehmen.
Ein ärgerlicher Punkt, ohne den auch Android-Spieler nicht auskommen, ist der Always On-Zwang. Unser Smartphone muss ständig mit dem Internet verbunden sein, um Super Mario Run spielen zu können. Warum genau Nintendo sich für dieses Modell entschieden hat ist nicht bekannt.
Strafe: Roguelike-Shooter erscheint Anfang Mai
Seit geraumer Zeit werkelt das Team von Pixel Titans an dem Oldschoole-Roguelike-Shooter Strafe. Ursprünglich wurde mit dem 28. März 2017 auch schon ein Release-Termin für die PC- und Mac-Version bekannt gegeben, wie der Publisher Devolver Digital nun bekannt gibt, kann dieser Termin jedoch nicht eingehalten werden.
Der Pressemitteilung zufolge wird Strafe nun zeitgleich für den PC sowie die PS4 erscheinen, was Konsolenspieler besonders deshalb freuen dürfte, weil die Fassung bisher noch nicht mit einem Veröffentlichungsdatum bedacht wurde. Als neuer Erscheinungstermin wird der 9. Mai 2017 angegeben. Warum genau sich die PC-Version des "besten Shooters des Jahres 1996" (nicht unsere Worte) verschiebt wurde nicht bekannt gegeben.
Mit Strafe versuchen die Entwickler das Feeling von First-Person-Shootern aus den 1990er-Jahren einzufangen und mit neuen Elementen zu würzen. Rein optisch könnte der Titel direkt dieser Zeit entsprungen sein, jedoch werden die Areale in denen wir uns befinden, nach unserem Ableben zufällig neu generiert. Zudem bietet sich die Möglichkeit, unsere Waffen mit verschiedenen Modifikationen auszustatten. So können wir unsere Railgun beispielsweise so modifizieren, dass die Schüsse von Wänden abprallen und mit jeder Mauer die sie treffen erhöht sich der Schaden.
Einen Multiplayer-Modus, der sich auf den ersten Blick anbieten würde, wird der Titel nicht mit sich bringen. Interessant ist jedoch, dass der Shooter Unterstützung für die Virtual Reality-Brille Oculus Rift bieten wird.
Deutscher Computerspielpreis 2017: Die Nominierten stehen fest
Wie jedes Jahr wird auch 2017 der deutsche Computerspielpreis verliehen. Auf der offiziellen Homepage des Preises wurden nun die diesjährigen Nominierten bekannt gegeben. Insgesamt wird der Preis in 14 Kategorien verliehen, das Gesamtpreisgeld umfasst satte 550.000 Euro.
Die nominierten Titel für den deutschen Computerspielpreis 2017 lauten wie folgt:
Bestes Deutsches Spiel (110.000 Euro)
- On Rusty Trails (Black Pants Studio, Berlin / Kassel)
- Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)
- Shadow Tactics – Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München / Daedalic Entertainment, Hamburg)
Bestes Nachwuchskonzept (insgesamt 90.000 Euro, 1. Platz 45.000 Euro, 2. Platz 30.000 Euro, 3. Platz 15.000 Euro)
- DYO (Fabian Golz, Oliver Langkowski, Josia Roncancio, Ragnar Thomsen, Maximilian Warsinke (HTW Berlin))
- Isometric Epilepsy (György János Droste, Juan Camilo Orjuela Lozano, Bálint Márk, Utz Stauder, (TH Köln))
- ViSP – Virtual Space Port (Timo Falcke, Sandro Heuberger, Ngoc Hoang Tran (HTW Berlin))
Bestes Kinderspiel (75.000 Euro)
- Fiete Cars (ahoiii Entertainment, Köln)
- Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)
- She Remembered Caterpillars (Jumpsuit Entertainment, Kassel)
Bestes Jugendspiel (75.000 Euro)
- 12 Orbits (Roman Uhlig, Darmstadt)
- Code 7 – Episode 0: Allocation (Goodwolf Studio, Bonn)
- Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand)
Beste Innovation (40.000 Euro)
- Fightlings (Thoughtfish, Berlin)
- Holocafé (Holocafé – Eberlei, Karger, Kreutz GbR, Düsseldorf)
- VR Coaster Rides and Coastality App (VR Coaster, Kaiserslautern)
Beste Inszenierung (40.000 Euro)
- Future Unfolding (Spaces of Play, Berlin)
- On Rusty Trails (Black Pants Studio, Berlin / Kassel)
- Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)
Bestes Serious Game (40.000 Euro)
- Debugger 3.16: Hack’n‘Run (Spiderwork Games, Vechta)
- Meister Cody – Namagi (Kaasa health, Düsseldorf)
- Orwell (Osmotic Studios, Hamburg)
Bestes Mobiles Spiel (40.000 Euro)
- Galaxy on Fire 3 – Manticore (Deep Silver Fishlabs, Hamburg / Koch Media, Planegg)
- Glitchskier (Shelly Alon, Hamburg)
- Twisted Lines (Megagon Industries, Berlin / München)
Bestes Gamedesign (40.000 Euro)
- On Rusty Trails (Black Pants Studio, Berlin / Kassel)
- Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)
- Shadow Tactics: Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München / Daedalic Entertainment, Hamburg)
Bestes Internationales Spiel (undotiert)
- The Last Guardian (Sony Interactive Entertainment)
- The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo)
- Uncharted 4: A Thief’s End (Sony Interactive Entertainment)
Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert)
- 1-2-Switch (Nintendo)
- Battlefield 1 (Electronic Arts)
- Overwatch (Activision Blizzard)
Beste Internationale neue Spielewelt (undotiert)
- Battlefield 1 (Electronic Arts)
- The Last Guardian (Sony Interactive Entertainment)
- Uncharted 4: A Thief’s End (Sony Interactive Entertainment)
Weiterhin gibt es die Kategorie "Sonderpreis der Jury", für die es keine Nominierungen gibt. Die Gewinner in diesem Feld werden bei der Gala in Berlin am 26. April 2017 bekannt gegeben. Auch der Publikumspreis verfügt aktuell noch über keine Nominierten, ab dem 20. März können die Spieler selbst jedoch über eine entsprechende Unterseite abstimmen.
Kon und Dennis hatten im Jahr 2016 die Chance, die Gala zum Deutschen Computerspielpreis sowie die damit verbundene Preisverleihung zu besuchen. Ihr Fazit der Veranstaltung könnt im beim entsprechenden Pixelburg War Hier-Special anhören!
Quake Champions setzt auf Free-to-Play
Auf der E3 2016 kündigte Bethesda an, dass sich mit Quake Champions ein neuer Teil der altehrwürdigen Shooter-Serie in der Entwicklung befindet. In einem Interview mit den Kollegen von Polygon gab Tim Willits, der Creative Director des Arena Shooters, nun an, dass dieser auf ein Free-to-Play-Modell mit Option auf Kauf setzen wird.
Konkret bedeutet das, dass Quake Champions komplett kostenfrei gespielt werden kann. Dabei erhält jeder Spieler Zugriff auf alle Waffen, Maps und Spielmodi und kann sich in und mit diesen in den Kampf stürzen. Die einzige Einschränkung stellt hierbei die Heldenauswahl dar. Sofern kein Echtgeld investiert wird, steht lediglich Ranger als unbegrenzt spielbarer Charakter bereit. Andere Champions können über die Ingame-Währung, genannt "Favor" (Gunst), für begrenzte Zeit freigeschaltet werden.
Um jedoch dauerhaften Zugriff auf das volle Feld der Helden zu haben, muss das Champion Pack erworben werden. Dabei handelt es sich quasi um die Vollpreis-Fassung von Quake Champions, durch die jeder Charakter ohne Beschränkungen gespielt werden kann.
Durch diesen Ansatz wolle man alle Arten von potentiellen Spielern ansprechen.
Im Kern handelt es sich um einen Free-to-Play-Titel mit der Option darauf, das Champion Pack zu kaufen und direkt mit allen Champions loszulegen. Es gibt genug Spieler, die einfach Quake zocken wollen, oder? Diese sind auch mit unserem Geschäftsmodell aus früheren Titeln vertraut und damit vollkommen einverstanden. "Ich will das Spiel kaufen. Ich will spielen. Ich will Zugriff auf alle Champions haben."
Jedoch sollen auch Spieler, die kein Echtgeld investieren wollen, durch das Favor-System schnell und unkompliziert in den Genuss verschiedener Charaktere und deren Fähigkeiten kommen. Die Ingame-Währung soll sich schnell verdienen lassen, so dass jeder Charakter ohne ausschweifendes Grinden von Punkten getestet werden kann.
Wie lange wir Zugriff auf die mit Ingame-Währung freigeschalteten Helden haben werden, oder wo das Champion Pack preislich liegt, verschwieg Willits bisher. Jedoch könnten im Rahmen der Closed Beta, die irgendwann in den nächsten Wochen stattfinden wird, neue Informationen verkündet werden. Die Anmeldung für diese kann auf der offiziellen Homepage vorgenommen werden.
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Sniper: Ghost Warrior 3 erneut verschoben
Ursprünglich sollte der Heckenschützen-Titel Sniper: Ghost Warrior 3 bereits im Januar 2017 erscheinen, wurde jedoch auf den 4. April verschoben. Wie nun auf der offiziellen Homepage des Titels bekannt gegen wurde, wird sich der Release des Shooters erneut nach hinten verschieben. Immerhin handelt es sich bei der hoffentlich letzten Korrektur des Erscheinungstermins nur um wenige Tage, als neuer Startschuss wird der 25. April 2017 angegeben.
Als Grund für die Verschiebung wurde das Feedback aus der Open Beta angegeben, die Anfang Februar auf dem PC abgehalten wurde.
Marek Tyminski, der CEO des Entwicklerstudios CI Games, gab in dem Blog-Eintrag folgendes zur erneuten Verschiebung an:
Wir haben unermüdlich daran gearbeitet, eine komplett neue Sniper: Ghost Warrior-Erfahrung in einer ehrgeizig aufgebauten Open World, die komplett neu für die Serie ist, zu schaffen. Auch wenn es eine unglückliche Entscheidung ist, das Spiel ein letztes Mal zu verschieben, glauben wir dass diese finalen Änderungen in einem besseren Erlebnis für die Spieler weltweit am ersten Tag resultieren wird. Vielen Dank für eure Geduld - wir wissen, dass sich das Warten lohnt.
Auch dieses Mal sind alle drei Release-Plattformen von der Verschiebung betroffen. Erscheinen wird Sniper: Ghost Warrior 3 für die PS4, Xbox One sowie den PC.
Sollte sich euer virtueller Scharfschütze herausgefordert fühlen, so könnt ihr Sniper: Ghost Warrior 3 über unseren Ref-Link vorbestellen. Hierbei fallen keinerlei Extra-Kosten für euch an, wir freuen uns jedoch über ein kleines Trinkgeld.
Agony: Frische Gameplay-Szenen im Video
Im Mai 2016 kündigte das Entwicklerstudio Madmind rund um den Gründer Tomasz Dutkiewicz mit Agony einen First-Person-Survival-Horror-Titel an, der mit einer interessanten okkulten Thematik aufwartet. In einem frischen Video zu dem Titel zeigen die Entwickler nun Gameplay-Szenen, in denen der Protagonist die Rolle über einen Dämonen übernimmt. Diese Mechanik soll essentiell für das Gameplay von Agony werden. Hier ist unbedingt zu beachten, dass die gezeigten Szenen nichts für schwache Gemüter sind.
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Das Ziel des Spielers in den gezeigten Szenen lautet, den Baum des Lebens zu erreichen um der roten Göttin entgegen zu treten. Auf dem Weg dorthin kriegen wir einen guten Eindruck davon, was für eine Stimmung die Entwickler mit ihrer Spielwelt erzeugen wollen. Die Unterwelt ist stets am pulsieren und in Bewegung und überall sind Dämonen und diverse Monster zu sehen. Ein durchaus passender und nicht weit entfernter Vergleich dürfte rein optisch die Hölle aus Doom (2016) darstellen. Jedoch kommt Agony deutlich düsterer und weniger Actionreich daher und versucht mit seinem Design viel mehr zu schocken als der Shooter.
In einem weiteren Video werden verschiedene Dämonen aus Agony gezeigt. Jedoch werden die Höllenbewohner nicht namentlich vorgestellt oder mit irgendwelchen spezifischen Eigenschaften bedacht, viel mehr zeigt der schnell geschnittene und beängstigende Trailer die rote Göttin, um die sich gesamte Spiel drehen wird, sowie einzelne Fragmente der Dämonen. Auch hier gilt zu beachten, dass schwache Gemüter den Play-Button nicht betätigen sollten.
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Einen offiziellen Release-Termin für Agony gibt es noch nicht. Auf der Steam-Produktseite des Titels wird lediglich das 2. Quartal 2017 angegeben, hierbei kann es sich jedoch auch gut um einen Platzhalter handeln. Erscheinen soll der Schocker neben dem PC auch noch für die Xbox One sowie die PS4. Entwickelt wird der Titel von aktuell insgesamt neun Branchen-Veteranen, die laut der Homepage des Studios bereits an Werken wie The Division, The Witcher 3: Wild Hunt, Sniper: Ghost Warrior 2 oder Alien Rage beteiligt waren.