Windows 10: Anniversary Update ab 2. August
Wie Yusuf Mehdi, Corporate Vice President der Windows and Devices Group bei Microsoft, im offiziellen Windows-Blog bekannt gab, wird das Anniversary Update für das Betriebssystem Windows 10 ab dem 2. August zum Download bereit stehen. Dieses bringt unter Anderem (Windows Ink, neue Security-Mechaniken) viele Features mit sich, die der Redmonder Konzern im Rahmen seiner Xbox-Pressekonferenz auf der E3 2016 ankündigte.
So wird mit dem Update das Play Anywhere-Programm starten und Einzug in Windows 10 halten. Durch dieses System soll es Spielern ermöglicht werden, ein für eine von beiden Plattformen gekauftes Spiel sowohl auf der Xbox One als auch auf ihrem Windows-PC zu spielen. Dabei wird es nicht nur möglich sein, den Titel auf beiden Systemen zu erleben, auch die Spielstände, Achievements und der allgemeine Fortschritt wird zwischen der Konsole und dem Heimrechner synchronisiert. Zu diesem Zweck wird es nun auch einen gemeinsamen Store geben, in dem gezielt Bundles oder Spiele erworben werden können. Jedes in der Zukunft von den Microsoft Game Studios veröffentlichte Spiel soll Teil des Play Anywhere-Programms sein. So werden in der nahen Zukunft Gears of War 4 oder Forza Horizon 3 die ersten AAA-Titel sein, die von Microsofts neuer Politik profitieren.
Jedoch wird das Anniversary Update nicht nur Windows 10-Nutzern zur Verfügung stehen, auch die Xbox One wird ein Update erfahren. Wie ebenfalls auf der E3-Konferenz angekündigt wurde, wird die Sprachassistentin Cortana nun auch auf der Konsole unsere Ansagen entgegen nehmen. Weiter bringt die Aktualisierung die von Spielern heiß erwartete Möglichkeit, eigene Hintergrundmusik laufen zu lassen, während wir uns im Spiel befinden. Zudem können wir nun die Systemsprache komplett frei nach unserem Gusto auswählen, unabhängig davon, in welchem Land wir uns aktuell befinden.
Das Anniversary Update wird natürlich auch für die Xbox One S zur Verfügung stehen. Die schlankere Version der Xbox One soll ab August erhältlich sein, eine Vorbestellung ist bereits möglich.
System Shock: Kickstarter für Remastered
Die Night Dive Studios arbeiten bereits seit einigen Monaten an einer Remastered-Fassung des Rollenspiel-Egoshooters System Shock von 1994. Nun ist gestern wie angekündigt die Kickstarter-Kampagne online gegangen, um die Neuauflage des Klassikers wahr werden zu lassen. Benötigt werden laut der Kampagnen-Seite 900.000 US-Dollar, von denen zum jetzigen Zeitpunkt bereits knapp 370.000 eingenommen wurden.
System Shock (so der offizielle Titel, das Remastered wird weg gelassen, da die Entwickler die Neuauflage als einen Reboot der Reihe sehen) wird ein von Grund auf neu entwickeltes Remake des Originals auf Basis der Unity-Engine sein. Im Jahr 2072 werden wir auf die Raumstation Citadel verfrachtet, in der die außer Kontrolle geratene Künstliche Intelligenz S.H.O.D.A.N. wütet und uns den Gar ausmachen will.
Die Neuauflage soll zwar das selbe Erlebnis bieten, wie es Fans bereits kennen, jedoch werden die Citadel sowie sämtliche Gegner- und Waffenmodelle komplett neu gestaltet. Terri Brosius, die bereits in System Shock [1994], System Shock 2 sowie im kommenden System Shock 3 S.H.O.D.A.N. ihre Stimme gegeben hat, wird auch für die Remastered-Version abermals zum Mikrofon greifen, zudem wird es zahlreiche neu eingesprochene Dialoge geben. Der Soundtrack wird von Jonathan Peros geschaffen, erste Hörbeispiele sind auf der Soundcloud-Seite von den Night Dive Studios zu finden.
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Kickstarter-Üblich gibt es natürlich auch Stretch Goals beim Erreichen bestimmter Beträge. Sollte die Kampagne erfolgreich mit 900.000 US-Dollar abgeschlossen werden, winken die folgenden Features:
- Moderne Inventar-Verwaltung
- Moderne Steuerung
- Neue Puzzles
- Aktualisierte Level
- Verschiedene Schwierigkeitsgrade
Sofern 1,7 Millionen US-Dollar gesammelt werden können gibt es sogar noch weitere Features, auf die sich geneigte Spieler freuen dürfen:
- Gegnerische Zeichen können zerlegt werden
- Noch mehr Puzzles
- Verschiedene Munitions-Typen und Waffen-Einstellungen sowie -Upgrades
- Verkaufsautomaten
- Ein Fortschrittssystem, wie es aus Rollenspielen bekannt ist
- Hardcore-Modus (keine Respawns)
- Ironman-Mod (nur 1 Savegame. Beim virtuellen Ableben wird dieses gelöscht)
Als unterstützte Plattformen sind Windows 10 sowie die Xbox One angepeilt. Jedoch wird ab einem eingenommenen Betrag von 1,1 Millionen US-Dollar auch Mac- und Linux-Unterstützung garantiert. Ab 1,2 Million wird System Shock neben englisch auch in deutsch, spanisch, italienisch und französisch lokalisiert und ab 1,5 Millionen gibt es sogar einen orchestralen Soundtrack. Sofern die Kampagne so viel einnimt scheint es auch Stretch-Goals jenseits der 2 Millionen US-Dollar zu geben, diese sind jedoch noch nicht bekannt.
Demo ab sofort verfügbar
Zum Start der Kickstarter-Kampagne veröffentlichten die Night Dive Studios zudem eine spielbare Pre-Alpha-Demo. Die Testversion kann via Steam, GOG.com oder den Humble Store herunter geladen werden und misst 1,2 Gigabyte. In dieser soll die Citadel-Station bereits das Spielgefühl vermitteln, das dann auch die fertige Remastered-Fassung bieten wird. Jedoch weisen die Entwickler darauf hin, dass sich natürlich noch jederzeit Änderungen am Design oder anderen Gegebenheiten ergeben können.
Unterstützer-Belohnungen
Natürlich werden den potentiellen Unterstützern wieder einige Belohnungen angeboten, abhängig von der Summe die sie zur Kampagne beisteuern. So winkt ab 30 US-Dollar eine digitale Kopie des Spiels inklusive Handbuch. Ab 150 US-Dollar wird die Big Box Collector's Edition geboten, die neben einigen digitalen Goodies das Spiel im Steelbook, eine Figur eines Reparatur-Bots, ein Handbuch, einen Pin und einen Patch bietet.
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Besonders interessant für all jene mit dickem Geldbeutel ist die Belohnung ab 5.000 US-Dollar. Hier wird ein Razor-Laptop im System Shock-Design geboten. Dieser bietet neben einem 14-Zoll-QHD+-Display eine Geforce GTX 970M, 16 GB Arbeitsspeicher, einen Core i7-6700HQ sowie 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Neben dem Gerät an sich gibt es natürlich das Spiel selbst in digitaler und physischer Form.
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Sämtliche Belohnungen, Stretch Goals und Informationen findet ihr gesammelt in der offiziellen Kickstarter-Kampagne. Diese wird noch bis zum 28. Juli laufen.
Doom: Update bringt Classic View Model
Im Mai veröffentlichten Bethesda und id Software mit Doom einen Reboot der klassischen Shooter-Serie, der für viele Serienfreunde das wieder brachte, was sie in der aktuellen Genre-Landschaft vermissten. Der Singleplayer bietet schnelle, kompromisslose Action in einem unbarmherzigen brutalen Setting und das Blut fließt in Strömen. Der Multiplayer hingegen war jedoch vielen Fans zu sehr an aktuelle Titel angelegt.
Wie Bethesda im hauseigenen Blog bekannt gaben, wird weiter an der Nostalgie-Schraube gedreht, um das Gefühl alter Shooter-Glanzzeiten wieder aufleben zu lassen. Am 30. Juni wird das Update #1 veröffentlicht, das neben zahlreichen anderen Änderungen das Classic View Model mit sich bringt. Konkret bedeutet das, dass die Waffe wie noch im ersten Serienteil nicht rechts auf dem Bildschirm dargestellt wird, sondern nun auf Wunsch mittig positioniert werden kann. Das mag zunächst nach nicht viel klingen, ändert aber doch einiges am Spielgefühl.
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Neben diesem Feature bringt Update #1 noch einen Foto-Modus für die Kampagne mit sich, wie er beispielsweise aus Uncharted 4: A Thief's End bekannt ist. Nachdem wir diesen aktiviert haben, können wir das Spiel jederzeit pausieren und mit Hilfe verschiedener Filter und Blickwinkel den Screenshot unserer Träume anfertigen.
Auch der Multiplayer-Modus sowie Snapmap haben einige Neuerungen erfahren, diese findet ihr in nachfolgender Auflistung:
- Multiplayer
- Waffen-Balancing überarbeitet (seit 10. Juni 2016 live)
- Bei Clan-Arena und Freeze Tag müssen jetzt fünf Runden abgeschlossen werden, um eine Partie zu gewinnen (seit 10. Juni 2016 live).
- UI für Anpassungen wurde eingebaut, um alle möglichen Freischaltungen zu zeigen.
- Bei den Multiplayer-Einstellungen wurde eine Fadenkreuz-Option hinzugefügt.
- SnapMap
- Ursprünglicher Autor zur Karteninfo-Seite hinzugefügt
- AFK-Timeout in Lobby hinzugefügt
- Eigenschaft hinzugefügt, damit Kartenautoren wählen können, ob SnapMap manuell platzierte KI automatisch verwaltet (verbergen/zeigen)
- Aktivieren/deaktivieren bei beschießbaren Auslösern hinzugefügt
- Himmel/Fenster-Ausstattungsgegenstände hinzugefügt
- Automatisches Zurücksetzen auf die vorherige Version für fehlerhafte Karten hinzugefügt
- Sortieralgorithmus für die Suche nach den beliebtesten Karten verbessert
Weiter gibt es diverse Fixes, die in den Quellen oder im offiziellen Blog-Eintrag von Bethesda gefunden werden können.
Das Update wird für die PS4, Xbox One sowie die Steam-Version von Doom erscheinen.
Isaac: Afterbirth+ mit von Spielern erdachten Erfolgen
Edmund McMillen, der kreative Kopf hinter The Binding of Isaac, sowie der Neuauflage The Binding of Isaac: Rebirth und dem DLC Afterbirth hat einen neuen Blog-Post zur kommenden Erweiterung Afterbirth+ veröffentlicht. In dieser thematisiert er die Erfolge und die damit verbundenen Freischaltungen, die das neue Addon mit sich bringen wird.
Ursprünglich war hier vorgesehen, dass es durch das das neue Kapitel inklusive neuem Boss zwei frische Freischaltungen geben würde, hierzu kommt der neue Charakter, mit dem die gesamte Completion Mark (für jedes erledigte Ziel wie Mom-Kills oder Beenden der Chest gibt es einen Sticker pro Charakter) abgearbeitet werden könnte. Weiter wird es fünf neue Challenges geben, die bei erfolgreichem Abschluss ebenfalls ein neues Item freischalten.
So wie McMillen Afterbirth+ bisher geplant hatte, werden ungefähr 50 Prozent der neuen Objekte direkt von Beginn an frei zur Verfügung stehen, während die andere Hälfte erspielt werden muss. Aufgrund von Fan-Feedback hat sich der Entwickler nun jedoch dazu entschlossen, zehn weitere Achievments einzubauen, die an kein bestimmtes Ingame-Ziel gebunden sind. Fünf dieser "kreativen Ziele" habe er bereits selbst ersonnen (diese haben mit neuen Features von Afterbirth+ zu tun, von denen wir nichts wissen), die restlichen fünf soll sich die Spielerschaft überlegen.
Zu diesem Zweck hat McMillen einen Thread im Binding of Isaac-Subreddit erstellt, in dem die Nutzer per Kommentar ihre Ideen einbringen können. Über das Up- und Downvote-System der Seite können die einzelnen Ideen bewertet werden und die mit den besten Bewertungen könnten ihren Weg in das Spiel finden.
Es finden sich bereits zahlreiche Ideen unter dem Beitrag, hier einige der interessantesten:
- Orbital Smorbital: Erreicht durch das erfolgreiche Abschließen einer Ebene ohne eine einzige Träne abgefeuert zu haben.
- 2011 called: Erreicht indem alle Items eingesammelt werden, die es bereits im Flash-Original gab.
- Fetching Master: Erreicht durch das Einfangen aller Monster mit dem Item Friendly Ball.
Neben dem Update zu Afterbirth+ veröffentlichte McMillen einen frischen Screenshot aus The Legend of Bum-Bo, beziehungsweise aus dessen Charakter-Auswahl-Screen. Anscheinend wird es uns in dem rundenbasierten Puzzle-Rollenspiel-Hybrid möglich sein, aus verschiedenen Bumbos zu wählen. Auf dem Bild sehen wir Bumbo the Weird inklusive seines Lebens-, Schadens-, Ausdauer- sowie Glücks-Wertes und der Items mit denen er ausgestattet ist: ein Radiergummi, ein Regenbogen-Finger sowie eine seltsame Murmel. Unter zwei Objekten finden sich zudem Farben-Werte die wohl Gameplay-relevant sind. Weiter ist im Hintergrund der Name "The Brave" zu lesen, der vermutlich zu einem weiteren Charakter gehört.
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Overwatch: Patch schwächt Geschütz von Torbjörn
Der erste Shooter der legendären Spieleschmiede Blizzard (Warcraft, Starcraft, Diablo) Overwatch ist seit etwa einem Monat erhältlich und erfreut sich höchster Beliebtheit. Wie der offizielle Twitter-Account des Titels Mitte Juni verkündete, wurden bereits über zehn Millionen Accounts erstellt, Tendenz steigend. Ein Grund für die hohen Absatzzahlen dürfe (neben dem offensichtlichen Faktor, dass es sich um ein Blizzard-Spiel handelt) die extrem gut gelungene Balance zwischen den Helden des Titels darstellen.
https://twitter.com/PlayOverwatch/status/742761244159942656
Jedoch gibt es natürlich immer noch Grund zur Beschwerde und so wurden der Revolverheld McCree sowie die Auftragskillerin Widowmaker bereits etwas angepasst um ein angenehmeres und faireres Spielerlebnis zu bieten. Ein Held, den viele Spieler jedoch noch als viel zu stark empfinden ist der schwedische Ingenieur Torbjörn. Konkret handelt es sich um das Geschütz des mürrischen Baumeisters mit dem Jahrhundertbart. Dieses ist für viele Spieler, sofern es geschickt platziert wurde, ein nahezu unaufhaltsames Hindernis.
Der Reddit-Nutzer canadlaw ging in seinem Post sogar so weit zu sagen, dass Torbjörn das Spiel für ihn gänzlich ruiniert. Wie Blizzards Game Designer Jeff Kaplan jedoch in einer Antwort auf eben diesen Post angab, befindet sich bereits ein Patch in der Mache, der das Geschütz des Nicht-Zwergs deutlich abschwächen soll. Der ausgeteilte Schaden soll hierbei um satte 30 Prozent reduziert werden, was zunächst viel erscheinen mag, im Anbetracht der aktuellen Werte jedoch durchaus gerechtfertigt ist.
Die Änderung betrifft aktuell jedoch lediglich die PS4- und Xbox One-Versionen von Overwatch, auf dem PC bleibt Torbjörns Geschütz unverändert. Der Grund für diese Entscheidung wurde nicht mitgeteilt. Veröffentlicht werden soll das Update Mitte bis Ende Juli, wann genau sei laut Kaplan davon abhängig, wie lange Sony, beziehungsweise Microsoft brauchen, um dieses zu genehmigen.
Ich begrüße die Abschwächung von Torbjörn und hoffe, dass Blizzard weiter auf die Community hören wenn es um Anpassungen in der Spielbalance geht. Was sagt ihr zu diesem Schritt? Welchen Helden würdet ihr gerne generft sehen?
Conan Exiles: Early Access auf Januar 2017 verschoben
Im Januar diesen Jahres kündigte das Studio Funcom (The Park, Anarchy Online) mit Conan Exiles einen Survival-Titel auf Basis der beliebten Lizenz rund um den brutalen Barbaren an. Die Early Access-Phase für das Spiel sollte bereits in diesem September auf dem PC starten (die finale Version wird auch für PS4 und Xbox One erscheinen), wie Joel Bylos, der Creative Director von Conan Exiles, nun jedoch per Facebook verkündete, verschiebt sich die Testphase um einige Monate.
Konkret müssen geneigte Spieler sich noch bis zum Januar 2017 gedulden, bevor sie die offene Welt von Hyboria erkunden können. In seinem umfangreichen Statement geht Bylos auf die konkreten Gründe für die Verschiebung des Early-Access-Starts ein. Obwohl das Team du das 2008 erschienene MMO Age of Conan bereits Erfahrung im hyborischen Zeitalter sammeln konnten, sei es aufgrund des gänzlich anderen Spielprinzips eine große Herausforderung, der Vorlage erneut gerecht zu werden.
Conan Exiles ist eine andere Art Spiel und wir sind mit einem Auge für die Mechaniken, die das Sandbox-Survival-Genre so ansprechend machen an die Entwicklung gegangen, während wir versucht haben den Stil und das Feeling des Conan-Universums mit einzubringen.
Dieser Umstand, sowie das bisher erhaltene Feedback der Fans seien der Grund für die Verschiebung des Early-Access-Starts. Zudem habe sich eine unerwartete Finanzierungsquelle aufgetan, wodurch es möglich sei, ein paar Wochen mehr Zeit für die Entwicklung zu haben, um direkt ein Spiel zu liefern, das den Anforderungen der Fans gerecht wird.
Unsere Beobachtungen bei Early-Access-Phase sind die, dass diese in zwei Richtungen gehen können. Im einen Fall sind die Spiele verbugt, laufen nicht stabil und sich unfertig. Im anderen Fall laufen die Spiele stabil, werden gut [von den Entwicklern] untersützt und die Community kann mit dem Entwicklerteam zusammenarbeiten, um die Zukunft des Titels in Richtung eines erfolgreichen finalen Releases zu bringen. Unser Ziel ist es, ein Spiel abzuliefern, das dem zweiten Fall entspricht und eine essentielle Conan-Erfahrung bietet.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=gnL2cLMpnzA[/youtube]
Hotline Miami 2: Leveleditor ab sofort verfügbar
Im März 2015 veröffentlichte das kleine Studio Dennaton Games mit Hotline Miami 2: Wrong Number einen ultrabrutalen und extrem schweren Top-Down Twinstick-Shooter, der zwar eine Menge Spaß bereitete, jedoch nicht an den überragenden ersten Teil heran kam. Jedoch bedeutet das nicht, dass Teil zwei ein schlechtes Spiel ist und somit konnte der Titel eine Menge Fans für sich gewinnen, die in der im Dezember veröffentlichten Beta-Version des Leveleditors bereits einige eigene Werke schufen und anderen Spielern zur Verfügung stellten.
Über ein Jahr nach der Veröffentlichung ist es nun soweit, der Leveleditor für Hotline Miami 2 steht in der finalen Version zum Download bereit. Das Update kann ab sofort von allen Besitzern der Steam-Version herunter geladen werden, neben dem Tool beinhaltet es einige kleinere Fixes und Vebesserungen. Sollten durch den Patch irgendwelche ungewünschten Problem auftreten steht auch ein Update-Baum zur Verfügung, in dem die letzte Version 1.05 installiert werden kann.
Anders als noch in der Beta-Version können die im finalen Leveleditor erstellten Maps nun auch bequem über den Steam Workshop geteilt werden, um sie so einem breiteren Publikum zugängig zu machen. Hier finden sich bereits über 600 alleinstehende Level sowie knapp 100 eigens entwickelte Kampagnen, oftmals mit eigens dafür kreierten Sprites (Grafiken). Zu finden sind natürlich nicht nur Eigenkreationen sondern auch Nachbauen von beispielsweise Doom-Levels oderBreaking Bad-Folgen. Bei vielen Kreationen handelt es sich um Portierungen von Inhalten, die mit dem Beta-Editor geschaffen wurden, wir dürfen uns also sicherlich auf eine Welle frischer Inhalte freuen. Nachfolgend findet ihr Bilder des Editors selbst, des Ingame-Levelbrowsers sowie zweier Beispiellevels der Entwickler.
Ich für meinen Teil freue mich riesig darüber, dass der Editor in seiner finalen Version endlich zum Download bereit steht. Bereits in meiner Review habe ich prophezeit, dass ich mich spätestens "wenn Kill Bill nachgebaut wird" wieder in der "Spirale aus Pixeln, Blut, Wut und Freude" gefangen sehe.
The Last Guardian: Collector's Edition auch für Europa
Auf der E3 2015 verkündeten Sony, dass The Last Guardian von Team ICO sich definitiv noch in der Entwicklung befindet. Bei der Pressekonferenz in diesem Jahr ging der Konzern sogar noch einen Schritt weiter und verkündete, dass der Titel von den Schöpfern von ICO und Shadow of the Colossus, der 2007 erstmals angekündigt wurde, am 25. Oktober diesen Jahres nun wirklich exklusiv für die Playstation 4 erscheinen wird.
Als wäre der eigentliche Release des Adventures nicht genug, wurde zudem ein umfangreiche Collector's Edition angekündigt, die tatsächlich auch ihren Weg nach Europa finden soll. Ein Preis in Euro ist bisher nicht bekannt, in den USA kostet die limitierte Edition bei Gamestop 119,99 US-Dollar (~107 Euro) während der britische Händler GAME sie für 104,99 Pfund (~132 Euro) anbietet. Wir dürfen also vermutlich mit einem Preis von ungefähr 120 Euro rechnen.
Geboten werden für diese doch recht stolze Summe die folgenden Inhalte:
- Das Spiel selbst auf Blu-Ray
- Ein Steelbok
- Eine "Premium-Statue", die den Jungen sowie den Katzenvogel Trico darstellt
- Ein 72-seitiges Artbook
- Soundtrack in digitaler Form (10 Tracks)
- Stickerbogen
- Sammlerbox als Verpackung
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Im offiziellen Playstation Blog gab Fumito Ueda, der Director von The Last Guardian, zudem fünf Wege zum Besten, wie der Titel seiner Meinung nach die Art zu Erzählen in Videospielen perfektionieren wird.
1. Worte sind Waffen
Nachdem der kleine Junge und sein großer, gefiederter Freund keine gemeinsame Sprache besitzen, gilt es für sie, über Gesten und Bewegungen miteinander kommunizieren. Durch diese visuelle Art der Erzählung soll das Erlebnis, dass uns der Titel bietet, am besten präsentiert werden können.
2. … aber scheut euch nicht, Worte zu nutzen, wenn sie gebraucht werden
Weil Team ICO sich dem Umstand bewusst ist, dass es sehr schwer ist, die gesamte Geschichte visuell zu erzählen, greifen sie auf ein Novum für ihre Spiele zurück: eine Erzählerstimme. Das ältere Selbst des Jungen spricht und soll so eine noch stärkere Bindung von Spieler und Spielfigur schaffen.
3. Die Vereinigung von Spieler und Charakter
Der Junge und Trico haben eine schwierige Beziehung zueinander, da durch ihre Kommunikationsform öfters schwierige Situationen auftreten können, die durch verbale Kommunikation sehr einfach zu lösen wären. Jedoch ist die Freude umso größer, wenn sich der Katzenvogel endlich so verhält, wie erwartet. Solche Erlebnisse sollen nicht nur die Bindung der Protagonisten stärken, sondern auch die des Spielers zu den beiden. Weiter werden wir mehr über die Hintergrundgeschichte des mysteriösen Jungen erfahren, als es noch bei ICO oder Shadow of the Colossus der Fall war.
4. Rettet den Katzenvogel!
Die erste Handlung, die wir in The Last Guardian vollziehen müssen, ist zwei Speere aus Tricos Körper zu ziehen. So entsteht direkt eine Sympathie für den Jungen, da er als Held deklariert wird. Die Bindung zwischen den beiden soll sich im Laufe des Spiels stetig und dynamisch verändern und den Spieler somit fesseln.
5. Gegner sind nicht nur Hindernisse
Die Gegner stellen nicht nur etwas dar, was es zu besiegen gilt. Durch die nicht vorhandenen Kampf-Fähigkeiten des Jungen muss er sich unbedingt auf Trico verlassen können, dass dieser die Feinde erledigt. Somit stehen diese laut Ueda für Partnerschaft und nicht bloße Hindernisse.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=LLJBlfNWKhk[/youtube]
Supercell: Für 10 Milliarden Dollar von Tencent übernommen
In den vergangenen Tagen gab es einige Gerüchte, laut einer Pressemitteilung (via BusinessWire) ist es nun offiziell: ein Großteil der Anteile an dem Entwicklerstudio von Clash of Clans, Supercell Games, wurden von dem chinesischen Konglomerat Tencent Holdings Limited aufgekauft. Die Summe, die das chinesische Unternehmen dabei für die 84 Prozent der Anteile (inklusive der 73 Prozent, die sich aktuell noch im Besitz des japanischen Konzerns SoftBank befinden) in die Hand nimmt, kann einem durchaus die Sprache verschlagen. Sage und schreibe 10 Milliarden US-Dollar wechseln den Besitzer.
Die Transaktion soll im dritten Quartal 2016 ablaufen. Tencent Holdings ist nach dem Abschluss des Deals neben den Mitarbeitern von Supercell selbst alleiniger Inhaber des Entwicklerstudios. Trotz der Übernahme soll der Hauptsitz des Studios weiterhin in Helsinki, Finnland bleiben und auch das Team sowie die Unternehmensleitung sollen weiterhin völlig unabhängig für sich arbeiten können. Es ist sogar geplant, die bestehenden Mitarbeiter für lange Zeit zu verpflichten, allerdings können diese ihre Anteile bei Wunsch auch an Tencent verkaufen.
In der Pressemitteilung kommen jeweils auch der CEO von Supercell und SoftBank, sowie der Firmenpräsident von Tencent zu Wort.
Ilkka Paananen, CEO von Supercell, hat unter Anderem folgendes zu dem bevorstehenden Deal zu sagen:
Die Investition von Tencent sichert das, was alles ermöglicht hat - unsere Unabhängigkeit und unsere einzigartige Kultur eines kleinen und unabhängigen Teams. Wir wollen, dass Supercell der beste Ort auf der Welt für kreative Menschen ist, um Spiele zu entwickeln. Zudem ermöglicht uns diese neue Partnerschaft aufregende Möglichkeiten zum Wachstum in China, wo wir hunderte Millionen neue Spieler über Tencents Kanäle erreichen können.
Masayoshi Son, der CEO von SoftBank, hat dem ehemaligen Partner gegenüber offensichtlich ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt:
Wir haben eine außergewöhnliche Beziehung zu Ilka und dem Supercell-Team gehabt und es war ein Privileg, Teil ihrer unglaublichen Wachstums-Geschichte zu sein. [...] Ich habe großen Respekt vor Tencent und ihrer führenden Rolle im Spielebereich und glaube daran, dass mit ihrem Zugeständnis an die Unabhängigkeit von Supercell Tencent der ideale Partner sind, um ihr Geschäft auf die nächste Stufe zu bringen.
Auch Martin Lau, der Präsident von Tencent, hat einige wärmende Worte zu der bevorstehenden Übernahme verloren. Auch ihm ist wichtig zu betonen, dass Supercell weiter ihren eigenen Kurs verfolgen können, dabei aber stets mit Unterstützung rechnen dürfen.
Tencent sind in der Gaming-Szene schon lange keine Unbekannten mehr, bereits seit 2011 gehören ihnen große Anteile an League of Legends-Entwickler Riot Games, die sie Anfang 2016 komplett übernahmen. Auch besitzt das chinesische Unternehmen Anteile an Epic Games, Activision Blizzard sowie Vivendi.
Side Effect: Geistiger Nachfolger zu Allison Road
Horror-Titel scheinen einen schweren Stand in der aktuellen Spiele-Entwicklerlandschaft zu haben. Im April 2015 stampften Konami den vielversprechenden Titel Silent Hills nach ihrer Fehde mit Hideo Kojima ein, obwohl die vorab veröffentlichte und nun nicht mehr erhältliche P.T.-Demo gefundenes Fressen für Fans von gepflegten Herzattacken versprach. Auch Allison Road, das als geistiger Nachfolger zu Silent Hills gehandelt wurde, aus dem Hause Lilith Ltd. wurde nach der Trennung von ihrem Publisher Team17 eingestellt. Mit Side Effect werkelt das junge Studio The Drunk Pixel nun an dem nächsten Versuch, einen atmosphärisch dichten First-Person-Horror-Titel zu kreieren, der die Glanzzeiten des Genres wieder aufleben lassen soll.
Die Story von Side Effect liest sich zunächst wie die Rohfassung eines Skripts für einen Film der Saw-Reihe. Wir schlüpfen in die Rolle eines 32-jährigen Mannes, der mit seiner Frau Lisa und seiner Tochter Jane ein weitestgehend normales Leben führt. Jedoch nimmt das Leben des Protagonisten ein plötzliche Wendung, als er entführt wird und sich an einem düsteren Ort wieder findet, in dem rostige medizinische Instrumente seine einzige "Gesellschaft" sind. Unser Ziel ist fortan relativ simpel: entkommen.
Um aus dem Labyrinth zu entkommen sollen sich uns verschiedene Möglichkeiten bieten, die jedoch allesamt mit diversen Konsequenzen verbunden sind. So wird als Beispiel eine Situation angeführt, in der wir uns in einem Raum wiederfinden, der sich mit giftigem Gas füllt. Der Schlüssel den wir benötigen, um zu entkommen, befindet sich direkt vor uns. Unpraktischerweise jedoch im Bauch einer Frau, die an eine Liege gefesselt ist, was uns vor die Wahl stellt, entweder einen anderen Menschen zu töten oder aber einen anderen Weg zu suchen und gegebenenfalls zu sterben. Die Entwickler legen hier Wert darauf zu betonen, dass jede Entscheidung den weiteren Spielverlauf beeinflusst und Side Effect somit einen erhöhten Mehrspielwert bieten soll.
Side Effect befindet sich aktuell noch in einem sehr frühen Stand der Entwicklung, aktuell wird daran gearbeitet eine Kickstarter-Kampagne online zu bringen. Einen ersten kleinen Trailer sowie Screenshots findet ihr unterhalb dieser Zeilen.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=UK3ReNwEYqM[/youtube]
Skyrim: Darum ist die Konsolen-Special-Edition nicht gratis
Im Rahmen ihrer Pressekonferenz auf der E3 2016 kündigten Bethesda Softworks nicht nur zahlreiche neue Titel, sondern auch eine Special Edition zu dem Rollenspiel-Kracher The Elder Scrolls V: Skyrim an. Diese enthält nicht nur die drei großen, bis dato erschienenen Erweiterungen Dawnguard, Hearthfire und Dragonborn sondern unterzieht auch das optische Erscheinungsbild des Titels einer Frischzellenkur. So dürfen sich Grafik-affine Spieler über Volumetric God Rays, Dynamic Depth of Field und Screen-Space Reflections freuen. Zudem wird es Konsolenspielern, wie bereits bei Fallout 4 aus dem selben Entwicklerstudio, möglich sein, PC-Mods auf ihren Geräten zu spielen.
Die Special Edition von Skyrim wird am 28. Oktober für die PS4, Xbox One sowie den PC erscheinen. Spieler, die auf ihren Heimrechnern durch Himmelsrand streifen, dürfen sich über ein Gratis-Upgrade auf die neue Version freuen. Wie Bethesda im hauseigenen Blog verkündeten, wird die Special Edition ab Release als kostenfreies Update für alle zur Verfügung stehen, die entweder die Legendary Edition von Skyrim erworben haben oder das Hauptspiel sowie die obig genannten drei Addons ihr Eigen nennen.
Diese Information sorgte bei PC-Spielern natürlich für große Freude, zumal ein Großteil der bereits existierenden Mods ebenfalls mit der Special Edition kompatibel sein sollen. Konsolen-Spieler wurden jedoch nicht in dem Blog-Eintrag bei dem Punkt Gratis-Upgrade erwähnt und fragten daraufhin per Twitter bei Bethesdas PR-Vizepräsident Pete Hines an, ob sie für die Special Edition erneut Geld ausgeben müssen, obwohl sie Skyrim bereits auf der PS3 oder Xbox 360 erworben hätten.
https://twitter.com/DCDeacon/status/744305994050768896
Laut Hines werde die Konsolen-Fassung erneut erworben werden und zwar, da PC-Spieler durch die Vielzahl an Mods ohnehin eine optisch ansprechendere Version zur Verfügung hätten. Die Special Edition biete hier lediglich noch einmal ein Gesamtpaket. Auf Konsolen hingegen werde ein komplett neues Spiel entwickelt, weshalb ein Release zum Vollpreis vollkommen gerechtfertigt sei. Es handle sich um ein komplettes Remake für zwei komplett neue Plattformen.
Ein Konkreter Preis für die Special Edition wurde bisher nicht genannt, auf Amazon wird sie jedoch für 59,99 Euro angeboten.
https://twitter.com/DCDeacon/status/744307319857618944
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=pF2Qw9BI6Rg[/youtube]










