Neues Addon für Destiny noch dieses Jahr / Teil 2 kommt 2017
Im September 2015 erschien mit Destiny: Der König der Besessenen ein großes Addon für den MMO-Shooter, das nicht nur neue Raids, Bosse und Dungeons mit sich brachte, sondern auch einige Mechaniken des Titels umkrempelte. Im Oktober letzten Jahres kamen Gerüchte auf, es würde sich bei Taken King (englischer Titel) um die letzte Erweiterung für Destiny handeln, da bereits im Herbst 2016 ein Nachfolger erscheinen soll.
Wie Bungie in einem offiziellen Blogpost nun klarstellen, entsprechen beide Punkte nicht der Wahrheit. Irgendwann in diesem Jahr wird eine zweite große Erweiterung für Destiny erscheinen, weitere Infos wurden noch nicht bekannt gegeben. Es ist allerdings anzunehmen, dass sie vom Umfang her ungefähr König der Besessenen entsprechen dürfte. Weiter gaben Bungie an, dass für 2017 ein Sequel zu Destiny angesetzt ist. Auch zu diesem hielten sich die Entwickler eher bedeckt was weiterführende Informationen angeht.
Konkretere Angaben wurden jedoch zum großen PvE-Update gemacht, das im Frühjahr 2016 kommen wird. Dieses Bringt einiges an frischer Ausrüstung für unsere Recken mit sich, zudem sollen neue Herausforderungen auf uns warten. Weiter Erhöht das Update das Licht-Level. Ein konkretes Datum für die Veröffentlichung gibt es noch nicht.
Quelle: Bungie
Hier der Ref-Link zu Destiny (Ihr bezahlt das Gleiche, wir bekommen etwas ab!)
Kein Assassin's Creed in diesem Jahr
Neben den obligatorischen Sportspielen wie FIFA oder NFL hat sich in den letzten Jahren bei verschiedenen Spiele-Reihen ein jährlicher Veröffentlichungsrhythmus eingeschlichen. Neben den Shootern von Call of Duty, die seit 2007 jeden November um einen Ableger reicher wird, hatte sich auch die Hauptserie von Assassin's Creed einen solchen Zyklus angeeignet. Nach dem Release des zweiten Teils der Meuchelmörder-Reihe wurde in jedem Jahr ein weiterer Teil veröffentlicht, zuletzt Assassin's Creed: Syndicate.
Wie Ubisoft nun in ihrem offiziellen Blog verkündeten, wird 2016 kein neuer Assassin's Creed-Teil erscheinen. Als Grund für diese Entscheidung gibt das Team an, dass sie das eine Jahr nutzen wollen, um weiter an ihren Mechaniken und Methoden zu feilen.
Seit dem Release von Assassin's Creed Unity haben wir eine Menge aufgrund eures Feedbacks gelernt. Wir haben zudem unsere Entwicklungsprozesse optimiert und uns darauf zurückverwiesen, Assassin's Creed zu einem erstklassigen Open-World-Franchise zu machen. Wir nehmen dieses Jahr, um die Spielmechaniken weiter zu entwickeln und sicher zu stellen, dass wir auf Grundlage des Versprechens arbeiten, mit Assassin's Creed einzigartige und im Gedächtnis bleibende Gameplay-Erlebnisse zu liefern.
Für alle Fans des Franchises heißt diese Entscheidung jedoch nicht, dass sie in diesem Jahr komplett ohne Assassinen-Action auskommen müssen. Vor einigen Tagen, am 9. Februar, erschien mit Assassin’s Creed Chronicles: Russia ein 2,5D-Ableger der Reihe, der die Trilogie aus Chronicles: China und Chronicles: India beendete. Weiter wird im Dezember diesen Jahres der erste große Film basierend auf der Spielereihe in die Kinos kommen, bei dem Michael Fassbender die Hauptrolle übernimmt.
Quelle: Ubisoft
Bezwinger der Bestien: Dragon's Dogma: Dark Arisen
Im Jahr 2012 erschien mit Dragon's Dogma ein Action-RPG für die PS3 und Xbox 360, das uns durch die Kombination klassischer Rollenspiel-Mechaniken und knackiger Hack and Slay-Elemente zum gefürchteten Drachentöter werden lies. 2013 erschien eine erweiterte Version, Dragon's Dogma: Dark Arisen, die das Spiel nicht nur um ein neues Gebiet, sowie einige frische Waffen, Rüstungen und andere Inhalte, sondern auch um ein Schnellreise-System, sowie diverse Bugfixes und Optimierungen bereicherte. Nun ist der erweiterte Fassung auch für den PC erhältlich und ich habe mir meinen feinsten Helm über gezogen um herauszufinden, wie spaßig es 2016 noch ist, in den Kampf gegen die riesigen Flugechsen zu ziehen.
Die Geschichte von Dragon's Dogma: Dark Arisen startet ziemlich Rollenspiel-typisch. Nach einer kurzen Einführungssequenz, in der wir mit der grundlegenden Steuerung unseres Recken vertraut gemacht werden. Schon bald stellt sich sich uns eine Chimäre in den Weg, ein Fabelwesen mit den Köpfen sowohl einer Ziege als auch eines Löwen, sowie dem Schweif eines Drachen. Nach einem langen und intensiven Kampf ist das Tier besiegt und das eigentliche Spiel geht los. Wie es sich für das Genre gehört mit der detaillierten Erstellung unseres Recken, bei der wir uns neben der optischen Anpassung für einen Spielstil festlegen. Hier gibt es die üblichen Auswahlmöglichkeiten wie Krieger, Waldläufer und Magier.

Wir starten als ein einfacher Mann/einfache Frau in einem Fischerdorf an einer Bucht. Das Leben könnte so schön sein, würde sich nicht ein Drache entscheiden unseren Heimatort zu zerstören und unser Leben zu rauben. Die riesige Echse geht sogar so weit, sich unser noch pochendes Herz unter die Klaue zu reißen. Wo jedes andere Spiel sein Ende gefunden hätte, legt Dragon's Dogma: Dark Arisen aber erst los. Als wir nach dem dreisten Organ-Raub einfach wieder aufstehen wir klar, dass etwas nicht ganz stimmt. In einem Lager der Vasallen außerhalb der Stadt wird uns relativ schnell klar was: wir sind der sagenumwobene "Auferstandene", der namensgebende Arisen. Also ziehen wir los, um dem Herz-stehlenden Drachen ein wenig Respekt einzubläuen.
Stets begleitet werden wir in Dragon's Dogma: Dark Arisen von den oben bereits erwähnten Vasallen. Hierbei handelt es sich um Gefährten, die uns im Kampf durch Magie, Schlagkraft oder Fernkampfangriffe unterstützen und von uns durch ein simples Kommando-System befehligt werden können. Wir können ihnen die Anweisung geben uns zu folgen, zu helfen oder sich frei zu bewegen. Jedoch ist zu beachten, dass unsere Verbündeten weitestgehend autonom handeln. Entscheidend für ihre Handlungen ist die Ausrüstung, welche sie bei sich tragen. So wird ein Vasall, welcher ein Schwert trägt, ebenso wenig versuchen dieses zu werfen, wie ein Bogenschütze mit dem selbigen auf die Gegner einstechen wird.

Die Vasallen können ausgetauscht wird, indem wir in den verschiedenen Orten einfach einen neuen Begleiter rekrutieren. Wer uns jedoch stets zur Seite stehen wird ist unser Hauptvasall. Dieser wird uns relativ zu Beginn des Spiels zur Seite gestellt und kann wie ein eigener Charakter designed werden. Neben der Optik können wir natürlich auch das Spezialgebiet der Begleitung festlegend, in meinem Fall erschuf ich eine Magierin, um meinen Krieger ideal unterstützten zu können.
So ziehen wir in einer immer größer werdenden Gruppe durch die Lande, um unserem Rache-Gelüst nachzukommen. Die Spielwelt ist hierbei zwar weitestgehend offen, jedoch gibt es immer wieder Gebiete, die zu bereisen einfach keinen Sinn macht, da wir schlicht die Hocke vollgehauen bekommen würden. Zudem sind die einzelnen Gebiete durch vorgesehene Wege verbunden, es ist nicht möglich wie beispielsweise in The Witcher 3: Wild Hunt einfach loszureiten un die Welt einmal von oben nach unten zu durchstreifen. Das hemmt zwar ein bisschen das Open-World-Feeling, stört aber tatsächlich nicht großartig.
Was hingegen vielen Spielern sauer aufstoßen dürfte ist die fehlende Schnellreise. Über Reisekristalle können wir uns zwar entweder zurück in die Hauptstadt Gran Soren teleportieren, oder zu einem Zielkristall, den wir zuvor platziert haben - sollte wir jedoch über diese Gegenstände nicht verfügen, so müssen wir ganz klassisch wandern. Deshalb empfiehlt es sich, Dragon's Dogma: Dark Arisen so zu spielen, dass sämtliche Aufgaben in einem Gebiet erledigt werden, bevor wir in den nächsten Abschnitt vorrücken.

Einen für klassische Rollenspiele eher ungewöhnlichen Weg beschreitet Dragon's Dogma beim Kampfsystem. Wie bereits erwähnt ist hier ein deutlicher Hack and Slay-Einschlag zu spüren, die in Echtzeit ablaufenden Kämpfe spielen sich angenehm flott und durch die verschiedenen Fähigkeiten, die wir erwerben und einsetzen können, könnte eine Menge Abwechslung in diesen zu finden sein. Leider spielen sich ganz besonders die Nahkämpfe ständig nach dem selben Muster ab, in der Regel reicht es auf den Rücken des Feindes zu klettern und so lange aber der Schlag-Taste umher zu hämmern, bis der Gegner sein virtuelles Leben aushaucht. Es wären zwar theoretisch coole Manöver und sogar die eine oder andere Combo möglich, einen direkten spielerischen Vorteil bringen diese allerdings leider nur bedingt.
Interessanter werden die Scharmützel dann, wenn Magie ins Spiel kommt. So können uns beispielsweise unsere Vasallen mit Flammen-Schaden bedenken, aus der Ferne heilen oder mächtige Blitze auf die Gegner niederregnen lassen. Diese sind ebenso zahl- wie abwechslungsreich. Von kleinen Gremlins über Zyklopen und den Wolfs-ähnlichen Garms, bis hin zu den obligatorischen Drachen wollen sämtliche Fabelwesen, die wir uns nur vorstellen können, einmal von unserer Klinge kosten. Für Abwechslung ist also gesorgt, leider ist oftmals keine spezielle Taktik nötig, um den Kreaturen Herr zu werden.
Auf technischer Seite merkt man Dragon's Dogma: Dark Arisen sein Alter (zumindest optisch) leider stark an. Selbst auf den höchsten Settings ist nicht zu übersehen, dass es sich um eine Portierung eines Last-Gen-Konsolentitels handelt. Während die Charaktermodelle in den meisten Fällen zumindest nett anzusehen sind, ist die Umgebungsgrafik stellenweise schon fast unfassbar schlecht. Immer noch eindrucksvoll kommt hingegen der Soundtrack daher. Seien es die markerschütternden Schreie, die die verschiedenen Kreaturen ausstoßen, oder die atmosphärische Hintergrundmusik, die Audio-Abteilung hat ganze Arbeit geleistet. So ist das eine oder andere Mal eine kleine Gänsehaut zu spüren, die sich über den eigenen Rücken zieht, wenn wir uns begleitet von Harfenklängen in die Schlacht gegen wild grunzende Gnome stürzen.

Dragon's Dogma: Dark Arisen ist trotz seines Alters ein wahres Fest für Rollenspielfans. Obwohl es auf technischer Seite zwar ein wenig mehr Politur vertragen hätte, ist die Atmosphäre stets passend und die Spielwelt lädt zum Erkunden und Sich-Verlieren ein. Für alle Fans klassischer Fantasy-Settings, die gerne in größeren Gruppen unterwegs sind und ein flottes Kampfsystem bevorzugen, kann Dark Arisen ganz klar empfohlen werden. Solltet ihr jedoch Wert auf eine riesige, komplett frei erkundbare und wunderschöne Welt legen, dann dürftet ihr nicht all zu glücklich mit dem Titel sein.
Disclaimer: Die Screenshots stammen von Capcom selbst.
Was passiert, wenn Mario Kart auf Star Wars trifft
Mario Kart und Star Wars ist nicht nur auf den ersten Gedanken eine Kombination, die durchaus Sinn machen könnte. Während wir in der Rennspiel-Serie mit den verschiedensten Boliden über die Strecken rauschen, fliegen in der Film-Saga allerhand pfeilschnelle Schiffe durch's All.
Den Gedankengang, dass beide Universen sich sinnvoll verschmelzen lassen, hatten wohl auch die YouTuber Dark Pixel. Heraus gekommen ist Star Kart, ein Video, das zeigt wie das Mashup aussehen könnte. Wir können Mario im X-Wing, Luigi im Y-Wing oder Bowser im TIE-Fighter dabei zusehen, wie sie ihre spaßigen Schmarmützel in den unendlichen Weiten des Weltraums austragen.
In dem mehr als cool gemachten Video sind zudem natürlich weitere Faktoren zu bestaunen, die greifen würden, wenn Mario Kart auf Star Wars trifft. So haben die Macher ihre eigene Interpretation dessen gezeigt, was passiert, wenn Bananenschalen im All auf grüne Panzer treffen. Als Rennstrecke kommt schon auch mal einer der Gräben des Todesterns zum Einsatz. Den gesamten Clip findet ihr unterhalb dieser Zeilen.
https://www.youtube.com/watch?v=knd5E-X42dU
Batman: Arkham Knight kommt im März als Sonder-Edition
Im Juni letzten Jahres erschien mit Batman: Arkham Knight der vorerst letzte Teil der Action-Adventure-Reihe rund um den dunklen Rächer. Dieser wurde wie üblich mit zahlreichen DLCs versehen, die neue Herausforderungen, Skins oder spielbare Charaktere mit sich bringen.
Erfahrungsgemäß erscheinen die Arkham-Teile irgendwann in einer Game of the Year-Edition, zu der es auch bei Batman: Arkham Knight bereits Gerüchte gab. Auf Amazon ist nun eine Sonder-Edition für die PS4 und XBox One verfügbar, die nicht alle Download-Inhalte mitbringt, aber zu einem Preis von 39,99 Euro zumindest die beiden folgenden Erweiterungen sowie das Hauptspiel bietet:
- Batman vs. Superman Batmobil-Pack: Durch dieses erhalten wir den Batsuit und das Batmobil aus dem 2016 kommenden Film Batman vs Superman: Dawn Of Justice.
- Batgirl: Eine Familienangelegenheit: Chronologisch vor Arkham Asylum angesiedelt schlüpfen wir hier in die Rolle von Batgirl, die mit Hilfe von Robin Commissioner Gordon aus der Falle "eines Irren" retten will.
Erscheinen soll die Batman: Arkham Knight-Sonderedition am 17. März. Über eine Game of the Year-Version des Titels gibt es nach wie vor keine weiteren Informationen.
Hier unser Ref-Link zur Sonder-Edition von Batman: Arkham Knight. Ihr bezahlt das Gleiche und wir bekommen etwas ab!
All Hail Bunnylord! - Not A Hero
Roll7 können Spiele machen, wie sie mit der OlliOlli-Reihe eindrucksvoll unter Beweis stellten. Allerdings scheint ihr neuer Titel, Not A Hero sich in eine komplett konträre Richtung zu bewegen. Statt Kies fliegen hier Körperteile, statt Schweiß läuft Blut. Der lässige Skater wird durch neun verschiedene, keinesfalls stereotypische Charaktere ausgetauscht. Zudem spielt ein mysteriöser Kerl namens Bunnylord eine nicht zu unterschätzende Rolle. Was das alles zu bedeuten hat und warum sich gewisse Parallelen zu OlliOlli nicht abstreiten lassen, diesen Punkten werden ich nun auf den Grund gehen. Eines sei vorweg genommen: ich würde ihn wählen, den Hasen-Gebieter.
Bunnylord hat einen simplen Plan: das lila Kaninchen in Menschengröße will Premiereminister werden. Wie wir aber alle wissen reicht es nicht aus, einen Anzug anzuziehen und ein paar hohle Phrasen zu dreschen. Die Wähler wollen Taten sprechen sehen. Also schnappt sich der Kandidat seinen Wahlkampfhelfer Steve und acht weitere Mitarbeiter, um dem organisierten Verbrechen den Kampf anzusagen. Allerdings wählt Bunnylord deutlich drastischere Methoden als so manch andere Politiker.

Laut dem Politiker ist die einzige Möglichkeit, um die Verbrecher los zu werden, die gnadenlose Liquidierung. Praktisch, dass der Wahlkampfhelfer Steve über eine sehr bewegte Vergangenheit als Auftragskiller verfügt, wodurch er sich bereits einige, nützliche Fertigkeiten aneignen konnte. Jedoch sind auch seine acht Kollegen nicht zu unterschätzen, jeder spielbare Charakter verfügt über einige Eigenschaften, die je nach Spielstil einen starken Vorteil bringen können. Doch dazu mehr.
Das grundlegende Spielprinzip von Not a Hero ist schnell erklärt, es handelt sich um einen 2D-Shooter, der jedoch um eine Deckungsmechanik erweitert wurde, weshalb die Entwickler das Spiel auch als 2,5D bezeichnen. Per Knopfdruck rutschen wir von Deckung zu Deckung, um den richtigen Moment abzuwarten und die bösen Buben mit Blei voll zu pumpen. Je nach gewählter Spielfigur steht uns dafür eine andere Waffe zur Verfügung. Steve beispielsweise nutzt eine klassische Pistole, während Redneck Cletus doch lieber auf eine Schrotflinte zurückgreift. Wechseln können wir unser Schießeisen im Spiel nicht, allerdings verlieren eliminierte Feinde von Zeit zu Zeit Spezialmunition, die ordentlichen Schaden anrichten kann. Da gibt es beispielsweise Laser-Schüsse, Explosiv-Munition oder den Typ Kaliber, der unsere Kugeln wie einen Flummi quer durch den Raum springen lässt. Zu beachten ist allerdings, dass die aufgesammelten Spezial-Geschosse lediglich bis zum nächste Nachladen verfügbar sind, danach wechselt unsere Munition wieder zu den normalen, langweiligen Kalibern.
Zusätzlich zu den Waffen, die wir in der Hand tragen, können wir noch verschiedene Granaten und Bomben innerhalb des Levels aufsammeln. Dabei gibt es selbstverständlich auch verschiedene Typen, wie Splittergranaten, Katzenbomben oder Näherungsminen. Auch diese stehen uns aber nur in begrenzter Stückzahl zur Verfügung. Kombiniert mit den Fähigkeiten der Charaktere, wie die von Samantha, die schießen und nachladen kann während sie läuft, sowie der Möglichkeit in Deckung zu gehen und den verschiedenen Munitionsarten ergibt sich sogar eine gewisse taktische Komponente.

Neben dem Erschießen und Sprengen von Gegnern gibt es zudem die Möglichkeit, sie per Exekution zu erlegen. Durch einen gekonnten Rutscher fallen die Feinde nämlich um und wir können sie, über ihnen stehend, durch einen Druck auf die Schuss-Taste ausschalten. Hier spritzt das Pixelblut noch mehr als ohnehin schon. Denn wer sich von dem süßen, lockere Sprüche klopfenden Bunnylord einlullen lässt und denkt, Not a Hero sei ein nettes kleines Spielchen, das eventuell sogar kindgerecht sein könnte, liegt meilenweit daneben.
Egal wie wir unsere Feinde zurück zu ihrem Schöpfer jagen, der rote Saft fließt dabei immer in Strömen, durch kritische Kills aus der Nähe natürlich etwas mehr. Doch damit nicht genug, der angehende Premierminister verfügt auch noch über einen sehr derben Humor, den wir bei den Nachbesprechungen in der Eisdiele oder beim Missionsbriefing genießen können. Allerdings werden Bunnylords Zoten nicht für jeden so unterhaltsam sein wie für mich, da sie stark zwischen kindlichem Humor und direkt unter die Gürtellinie schwanken. Das Level an Gewalt von Hotline Miami wird zwar nicht ganz erreicht, ist für einen Pixel-Art-Titel aber dennoch mehr als ausreichend.

Das Leveldesign ist erfreulich abwechslungsreich, die 20 Missionen können grob in vier Blöcke eingeteilt werden, von denen jeder über sein eigenes Setting verfügt. Während der Jagd auf den russischen Gangsterboss Bogdan ist beispielsweise das gesamte Design eher in rötlichen Farben gehalten, um an die Herkunft des Fiesewichts zu erinnern. Die Optik ist für Fans von Pixelart ohnehin ein fest, die Entwickler haben wie bereits bei OlliOlli mit viel Liebe zum Detail gearbeitet, was an jedem Eck sichtbar ist. Seien es die Leuchtanimationen an den Laternen des Triadenlagers oder der elegante Hüftschwung des Charakters Jesus (Big Lebowski lässt grüßen), der Spaß an der Entwicklung ist überall zu sehen. Der Sound ist ebenfalls gut gewählt, flotte 8-bit-Melodien scheuchen uns von Deckung zu Deckung.

Während der Start noch relativ gemächlich vonstatten geht, zieht der Schwierigkeitsgrad in den späteren Levels ordentlich an. Nicht selten sitzen wir an ein und dem selben Level, das eigentlich in ein paar Minuten erledigt werden könnte, stundenlang. Hier wäre eine wählbare Spielstufe doch sinnvoll gewesen. Zumal es pro Abschnitt drei Mini-Aufgaben gibt, wie "Kassiere maximal 3 Treffer" oder "Feuere höchstens 100 Kugeln ab". Je nachdem, wie viele Jobs wir pro Mission abschließen fällt unser Ranking aus. Wer alle spielbaren Charaktere steuern will, sollte auch tunlichst alles daran setzen, die Ziele zu erfüllen. Je höher unser Ranking um so mehr Figuren haben wir.
Not a Hero ist ein spaßiges Scharmützel, dass Fans von gut gemachten 2D-Titeln mit auf jeden Fall einen Blick wert sein sollte. Durch die Challenges innerhalb der Missionen entsteht, in Verbindung mit dem Trial-and-Error-Prinzip, ein System, das stark an die letzten Titel von Roll7 erinnern. Obwohl OlliOlli eine komplett andere Art von Spiel darstellt, zeigen sich so Parallelen zwischen den zwei Titeln. Allerdings entsteht bei Not a Hero schnell das Problem, dass der Titel in Frust ausartet anstatt in Spaß. Wer allerdings die Zähne zusammen beißt und sich darauf einlässt erhält ein wunderbar gestaltetes Spiel mit forderndem Gameplay, einer Menge schrägen Humor sowie einem Glücksgefühl beim Beenden eines Levels, das nur noch selten zu finden ist.
Kommentar zur PS4-Version von Tim
Seit dem 02. Februar 2016 läuft Bunnylords Wahlkampf um das nächste zu regierende Territorium – die Playstation 4.
Der Blick auf die Konsolenversion lohnt sich besonders für Spieler die auf dem PC bisher noch nicht in den Genuss kamen. Die Controller-Umsetzung bei der Steuerung passt wie angegossen, die Framerate knattert stabil dahin und wie schon mit Olli Olli schafft Roll7 es, ein perfektes Spiel auf die Konsole zu bringen, das man "mal eben nebenbei" spielen kann und an dem man dann letztendlich doch länger hängen bleibt als an so manchem AAA-Titel. Während in den USA die Vorwahlen der Präsidentschaftswahl 2016 laufen, greift Bunnylord auf der PS4 schon nach den finalen Stimmen zur Herrschaft. Und wenn wir ehrlich sind können wir aktuell nicht sagen ob wir eher ihm oder Donald Trump unsere Stimmen servieren wollen würden.
Disclaimer: Bunnylord erlaubt keine Fotos während der Arbeit, deshalb stammen die Screenshots teilweise von der offiziellen Steam-Seite.
Not A Hero gibt's für 12,99€
bei Steam, GoG und im Playstation Store.
Neues Dark Souls 3-Video zeigt den Dieb in Aktion
Im April wird mit Dark Souls 3 der dritte Ableger der brutal schweren Action-Rollenspiel-Reihe erscheinen. In einem Video, dass der YouTube-Nutzer Gilmore Mizzi aus einem kürzlichen, japanischen Livestream des Entwicklerstudios From Software aufgenommen hat, sieht man den Dieb in Aktion. Ausgestattet ist der ohnehin schon sehr wendige Charakter mit einem Dolch, der die Bewegungsgeschwindigkeit weiter in die Höhe treibt.
Gut zu sehen ist in dem Video der Quick Step, eine spezielle Fähigkeit, die der Dolch mit sich bringt. In Dark Souls 3 verfügt jeder Waffentyp über eigene Spezialfähigkeiten, die die jeweiligen Stärken individuell unterstützen. Durch den Quick Step des Dolches ist es uns möglich, schnell aus drohender Gefahr zu entkommen. Dieser verbraucht zwar weniger Ausdauer, dafür geht aber auch etwas Mana für den Einsatz verloren. Im Gegensatz zur klassischen Rolle, sind wir aber direkt wieder auf den Beinen und können zuschlagen, ehe der Feind weiß wie ihm geschieht.
https://www.youtube.com/watch?v=zI09ZVuX5XI
Vier neue Mini-Trailer zu Firewatch veröffentlicht
In nicht mal einer Woche, am 9. Februar wird Firewatch erscheinen. In diesem interessanten Indie-Titel spielen wir einen Feuerwehrmann im Shoshone National Forest in Wyoming, dessen einziger menschlicher Kontakt seine Supervisorin Delilah ist.
Auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Entwicklerstudios Campo Santo wurden nun vier Mini-Trailer veröffentlicht, die kleinere Aspekte von Firewatch beleuchten. Während das Video, das auf den Namen Ambience hört, etwas genauer auf die Umgebung des Nationalparks eingeht, zeigen die drei anderen Beispiele für die Kommunikation zwischen uns und Delilah.
Für interessierte Spieler, die sich 10 Prozent sparen wollen, ist zudem nun die Vorbestellung von Firewatch via Steam möglich. Statt 19,99 Euro müssen wir so nur 17,99 Euro löhnen. Der Soundtrack wurde ebenfalls reduziert, so dass das Spiel und die zugehörige Musik zum aktuellen Zeitpunkt bei 20,69 Euro statt 22,99 Euro liegen. PS4-Spieler müssen sich bis zum Release gedulden, um Firewatch zu kaufen. Für PSPlus-Mitglieder ist der Titel ebenfalls um 10 Prozent reduziert und kann bei Bedarf im Bundle mit einem PS4-Theme erworben werden.
https://youtu.be/3v4swVJjuds?list=PL1cUwViCL5t3NbVfwIWs8BxPWlkNi1zUd
Quelle: Offizielle Homepage
Operation Black Ice für Rainbow Six Siege startet heute
Mit Operation Black Ice haben Ubisoft ein größeres Update für Rainbow Six Siege veröffentlicht, das nicht nur diverse Verbesserungen in das Spiel einpflegt, sondern auch frische Inhalte implementiert.
Als neue Inhalte kommen neben der neuen Map Yacht auch zwei frische Operatoren, Frost und Buck. Beide sind Teil der Canada's Joint Task Force 2 und während Buck mit einem Skeleton-Unterlauf für seine Gewehre eher auf wuchtige Nahkampfangriffe setzt, verlässt sich die Verteidigerin Frost lieber auf ihre Beinfalle. Beide Operatoren stehen Besitzern des Season Passes sieben Tage exklusiv zur Verfügung, ab dem 9. Februar kann jeder Spieler von Rainbow Six Siege sie für Renown oder R6 Credits freischalten.
Als weitere Neuerung hält der Zuschauer-Modus Einzug, in dem ein elfter Spieler einsteigen kann, um die Partie live mitzuverfolgen. Dieser kann das Geschehen, ähnlich wie bei Counterstrike, entweder von oben, aus der Sicht eines Spielers oder aber komplett frei durch die Gegend fliegend verfolgen.
Das Update auf Version 2.0 bringt zudem einige Verbesserungen im allgemeinen Gameplay sowie Balancing mit sich. Die Angreifer können nun individuelle Startpunkte festlegen, so dass nicht mehr alle am selben Punkt starten. Diese Änderung soll die Verteidiger daran hindern, die Angreifer direkt vom Spawn weg zu schießen. Weiter wurden die automatischen Ansagen der Operatoren für die Gegner unhörbar gemacht, so dass nicht versehentlich die eigene Position preisgegeben wird. Einen vollständigen Changelog könnt ihr auf der offiziellen Homepage der Operation Black Ice lesen.
Quelle: Ubisoft Blog
Hier unser Ref-Link zu Rainbow Six Siege. Ihr bezahlt das Gleiche und wir bekommen etwas ab.
Hearthstone erhält neuen Spielmodus
Das Free to Play-Sammelkartenspiel Hearthstone: Heroes of Warcraft aus dem Hause Blizzard erfreut sich seit dem Release im März 2014 immer noch größter Beliebtheit. Durch die zahlreichen Erweiterungen, die uns Spielern bereits zur Verfügung stehen, ist zudem die Anzahl der im Spiel verfügbaren Karten auf über 700 angestiegen. Da dieser Umstand für neue Spieler etwas abschreckend wirken kann, haben sich die Entwickler einen neuen Spielmodus ausgedacht, das Standardformat.
Der Kniff im Standard-Modus ist der, dass lediglich Karten gespielt werden können, die im aktuellen oder vorangegangenen Kalenderjahr veröffentlicht wurden. Dazu können natürlich die Basiskarten verwendet werden, auf die jeder Spieler Zugriff hat. Die Kartenauswahl für das Standardformat wir jeweils bei der Veröffentlichung der ersten Erweiterung eines Jahres geändert. Durch diesen Schritt soll erreicht werden, dass neue Karten einen größeren Einfluss auf das Spiel haben und nicht in der Masse untergehen.
Jedes Jahr wird mit einem symbolischen Tierzeichen versehen. um zu manifestieren, dass keines wie das vorherige sein wird. Im Jahr des Kraken 2016 können wir im Standardmodus Karten aus den folgenden Erweiterungen spielen:
- Basis
- Klassik
- Der Schwarzfels
- Das Große Turnier
- Die Forscherliga
- Erweiterung im Frühjahr 2016
Die Erweiterungen, die nicht Teil des Standard-Modus sind, werden zudem aus dem Shop entfernt. Sollten wir jedoch den Wunsch hegen, die bestimmte Karten trotzdem unser Eigen zu nennen, so können wir diese aus Arkanstaub herstellen. Das soll mit jeder Karte möglich sein.
Für all jene, die Hearthstone lieber mit allen verfügbaren Karten erleben, wurde das wilde Format konzipiert. In diesem können wir wie bisher gewohnt alles auf den Tisch schmeißen, was bisher veröffentlicht wurde. Hier können wir wie gehabt gewertete und ungewertete Spiele spielen, sowie den Üben- und Arena-Modus. Für den Standard- und den wilden Modus wird es jeweils eine eigene Rangliste geben, so dass wir diese komplett unabhängig voneinander spielen können.
Um uns gehörig austoben zu können, wird in naher Zukunft die Anzahl der Deckplätze erhöht, die wir in Hearthstone erstellen können. Konnten wir bisher neun Decks erstellen, so werden es in Zukunft stolze 18 sein.
Einen konkreten Termin für den Start des Standard-Modus gibt es noch nicht. In einem kleinen Video erklärt der Lead Designer von Hearthstone, Ben Brode, die Änderungen noch einmal in aller Ruhe.
https://www.youtube.com/watch?v=a9ka9zfeXW0