PissPad: Das Tablet für das Pissoir
Welcher Mann kennt es nicht: Man geht im örtlichen Kino auf die Toilette und freut sich auf eine entspannte Runde Pinkel-Fußball. Doch was ist das? Der Ball hängt nicht mehr an der Schnur! Traurig piselt man ins leere Tor. Dem wird jetzt ein Ende gesetzt, denn das PissPad möchte gekickstartet werden!
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Der Kölner Paul Sponagl hat sein uri(ni)ges Projekt bei Kickstarter eingereicht und möchte für die Entwicklung des PissPads gern 35.000€ einsammeln. Dafür bleiben ihm und seinem Team noch 27 Tage Zeit.
Das PissPad wird per Bluetooth mit einem Computer oder Tablet verbunden und funktioniert dann als Eingabeperipherie für die PissPad App. Es besitzt 1000 Messpunkte, weshalb man problemlos ein Smartphone oder Tablet damit steuern kann. Das bedeutet: Pinkel-Fußball so lange man will, ähm kann!

Die PissPad App ist im Prinzip eine Spielesammlung für alle gängigen mobilen Betriebssysteme (iOS, Android, Windows Mobile). Man muss dabei nicht alleine spielen, denn es ist sowohl ein lokaler als auch ein online Multiplayer geplant.
Stehen jetzt bald Männer in einer langen Schlange, um auf das Klo zu dürfen? Wird es erlaubt sein, beim Pinkeln zu trinken, damit man es schafft, den Endgegner zu besiegen? So viele neue Fragen wirft dieses Konzept auf. Ich finde es sehr spannend, halte es aber für fragwürdig, ob sich kleine Lokale und Kneipen den Luxus eines Wand-Tablets leisten wollen. Und falls man sein eigenes Telefon mit der Peripherie verbinden möchte, ist man bestimmt mit dem kleinen Geschäft längst fertig, während das Telefon noch die Bluetooth Devices der Umgebung scannt.
Was haltet ihr von der spritzigen Idee?
Quelle: Kickstarter
Raspberry Pi 3 ab sofort verfügbar
Am 29. Februar 2012 wurde mit dem Raspberry Pi die erste Version eines Kleinstcomputers veröffentlicht, der auch in der breiten Masse Anklang finden konnte. Nun wurde der Raspberry Pi 3 offiziell auf den Markt gebracht, um den vierten Geburtstag der ersten Version zu feiern. Das Gerät ist wie sein Vorgänger für 35 US-Dollar zu haben und bietet einige interessante und sinnvolle Neuerungen.
Als Recheneinheit wurde der Vierkern-Prozessor ARM Cortex-A53 verbaut. Dieser kommt mit einer Taktung von 1,2 GHz und liefert somit ungefähr die zehnfache Kraft dessen, wozu die erste Version des Kleinstcomputers fähig war. Erfreulich für viele Nutzer dürfte sein, dass der Raspberry Pi 3 ab Werk sowohl Bluetooth 4.1 als auch WLAN im 802.11n-Standard unterstützt. Für alle Nutzer, die das Gerät als Mediacenter verwenden wollen, dürfte es von großem Interesse sein, dass die selbe Grafikeinheit wie im Vorgänger verbaut wurde - Videos in 4k, beziehungsweise UHD abspielen ist also immer noch nicht möglich. Dafür werden zumindest diverse neue Surround-Sound-Standards unterstützt.
Eine kleinere Version, der Raspberry Pi 3 Model A, soll irgendwann im Jahr 2016 fertiggestellt und verkauft werden. Diese soll im für die kleineren Versionen typischen Formfaktor A+ kommen und bei 20 US-Dollar liegen.
Quelle: Raspberry Pi
"Ultimative Retrogaming-Konsole" Homecade auf Kickstarter
Viele Geräte versprechen uns, dass wir auf ihnen sämtliche alte Titel aus unserer Vergangenheit spielen können und sie das ultimative Retro-Erlebnis bieten. Auch die Homecade macht da keine Ausnahme, die frisch gestartete Kickstarter-Kampagne bewirbt sie als nichts geringeres als die "ultimative Retrogaming-Konsole".
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=Abj7Y6Jpc88[/youtube]
Prinzipiell handelt es sich bei der Homecode um nichts anderes, als einen Kleinstcomputer der Marke Raspberry Pi2, der in ein Gehäuse aus rostfreiem Stahl gesteckt wurde. Durch Open-Source-Emulatoren kann so nahezu jede Retro-Konsole simuliert und deren Spiele abgespielt werden. Bereits vorinstalliert werden einige Freeware- sowie Homebrew-Titel sein, es soll aber jederzeit auf simpelste Art und Weise möglich sein, selbst ROMs von Spielen auf die Homecade zu ziehen. Unterstützt werden beispielsweise das NES, der Gameboy, die erste Playstation oder das Neo Geo.

Um unsere Spiele auf das Gerät zu bringen benötigen wir lediglich eine microSD-Karte ab 16 Gigabyte. Sofern wird jedoch SegaCD- oder Playstation-Titel spielen wollen, wird eine Karte von mindestens 64 Gigabyte Speicher empfohlen. Um den klassischen Sound einwandfrei erleben zu können, sind in jeder Version (außer der TVcab) Stereolautsprecher verbaut. Insgesamt werden vier verschiedene Designs der Homecade angeboten. Somit soll für jeden geneigten Käufer das passende Gerät vorhanden sein. Hardwaretechnisch ist in jeder Version das Selbe verbaut, lediglich das Design ändert sich.
- Minicab: 9 Zoll großer Bildschirm und eine Kontrolleinheit.
- Realcab: 14 Zoll großer Bildschirm und eine Kontrolleinheit.
- Maxicab: 19 Zoll großer Bildschirm und zwei Kontrolleinheiten.
- TVcab: Kein Bildschirm und zwei Kontrolleinheiten. Wird über ein HDMI-Kabel mit einem Fernseher oder Monitor verbunden.
Solltet ihr Interesse daran bekommen haben, die Homecade auf Kickstarter zu unterstützen, so könnt ihr das noch 39 Tage lang tun. Das Kampagnenziel liegt bei 29.000 Euro, von denen aktuell knapp 800 Euro eingenommen werden konnten.
Quelle: Kickstarter
Interessanter Kleinstcomputer Chip auf Kickstarter
Mit dem Kleinstcomputer Chip läuft aktuell eine sehr erfolgreiche sowie interessante Kampagne auf Kickstarter. Die geforderten 50.000 US-Dollar wurden bereits längst übertroffen, aktuell steht das Projekt bei über 900.000 US-Dollar. Sofern das fertige Produkt hält was die Entwickler versprechen, ist dieser Erfolg auch mehr als gerechtfertigt, ebenso könnte Chip dem bisherigen Platzhirschen Raspberry Pi ordentlich einheizen.
Frei nach dem Motto "Banana for scale" können wir die Größe von Chip begutachten. Trotz dieser geringen Maße verfügt das Gerät über einen 1-GHz-ARM-Prozessor, 512 Megabyte RAM und eine vier Gigabyte große Festplatte. Ebenfalls verbaut ist ein WLAN- sowie ein Bluetooth-Empfänger, um kabellos in's Netz zu gehen und verschiedene Geräte wie Mäuse, Tastaturen und Gamepads zu verbinden.
Um den Mini-Computer mit "jeden Bildschirm, ob groß oder klein" verbinden zu können, haben wir die Möglichkeit den eingebauten Composite-Ausgang zu verwenden, oder mit simplen Adaptern auf HDMI oder VGA zuzugreifen. Laut den Entwicklern soll Chip für verschiedenste Anwendungen genutzt werden können, es soll uns möglich sein im Internet zu surfen, alte und auch neuere Spiele zu spielen, Texte zu schreiben und Musik zu machen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Ein weiterer, interessanter Aspekt ist der Pocket Chip. Hierbei handelt es sich um ein Gehäuse, in das wir die Platine einsetzen um Chip portabel nutzen zu können. Es verfügt über einen 4,3 Zoll großen Touchscreen (470x272 Pixel), eine QWERTY-Tastatur und eine 3000-mAH-Batterie, die für fünf Stunden Nutzung ausreichen soll.
Das Betriebssystem von Chip basiert auf Debian Linux und soll in der Lage sein, echte Software laufen zu lassen. Sowohl der normale Mini-PC als auch Pocket Chip sind vollständig Open Source, so dass die Community auch eigene Erweiterungen oder Versionen des Geräts entwickeln kann. Wer das Projekt mit neun US-Dollar unterstützt erhält bereits seinen eigenen Chip, zu diesem Preis soll der Kleinsrechner aber auch nach der erfolgreichen Finanzierung zu erhalten sein. Für 49 US-Dollar erhalten wir dann die Platine plus den Pocket Chip.