Weekly Breakdown #21
Mit einer Woche Verspätung schreite ich nun doch zur Tat. Ein schmerzender Rücken und Prokrastination sorgen für viel Zeit zum Zocken. Und ich sage euch: Lasst euch krank schreiben und sche*ßt mal auf ein paar wichtige Termine (außer ärztlicher Natur) und schwupp, habt ihr wieder mehr Zeit für euer liebstes Hobby.
Was mir diese Woche bisher wichtig war, lest ihr auf den nächsten Seiten.
Der verlorene Spieltrieb (Teil 3)
Dieser Artikel wird etwas persönlicher. Es geht um mich, um Videospiele, um Pixelburg, darum wie ich meinen Spieltrieb verlor – und wie ich ihn wiederfand.
Die vorherigen Teile verpasst? Hier gehts zu Episode 1 und Hier gehts zu Episode 2
Ich hatte ausversehen den Welt-Nerd-Tag gegründet. Ausversehen in sofern, als dass ich das Ausmaß nicht ganz abschätzen konnte.
Ich saß an diesem Tag in der Uni. Ich lernte den richtigen Umgang mit Adobe Illustrator. Da saß ich einige Wochen zuvor schon und folgte nicht so recht dem Unterricht – Sorry, Henning – sondern entdeckte die Rasterfunktion und somit Pixel-Art für mich. In dieser Vorlesung entstand auch das damalige Pixelburg-Logo.
Gleiche Vorlesung, anderer Tag also, an dem ich wieder nicht so recht den Worten meines Dozenten folgte – again, Sorry Henning – sondern bei Facebook rumscrollte. Ich wurde in meiner Timeline darüber informiert dass „Tag des deutschen Butterbrotes“ sei.
So ein Unsinn, dachte ich. Warum gibt es eigentlich für jeden Scheiß einen eigenen Tag? Meine Protestaktion: Die Gründung des Welt-Nerd-Tages.
So ging die Zeit langsam voran und ich spielte derweil nur all zu selten.
Eines Tages bekam ich einen Anruf: „Moin, Soundso hier! Spreche ich mit dem Initiator des Welt-Nerd-Tages?“ WTF.
„Ähh, ja. Das bin ich wohl.“ – „Ja, super! Wir würden gern am Welt-Nerd-Tag zu euch kommen und fürs ZDF etwas darüber drehen, wie ihr den Tag verbringt.“ – „Äh, ok. Klar. Wir machen da voll die Party auch. Ähh, super! Dann äh, machen wir das!“
Ohne dass ich es noch mitbekam, hatte sich der Welt-Nerd-Tag verselbstständigt. Es waren mehrere Tausend Zusagen bei der Facebook-Veranstaltung. Es folgten Interviews mit dem Kölner Stadtanzeiger und einige kleine Blogs berichteten über den Tag aller Tage. War ganz schön groß so plötzlich.
Am 29. Juli 2011 war es soweit. Ein Produktionsteam für die Sendung „Bauerfeind“ stand vor meiner Tür. Ich hatte kurzfristig noch möglichst viele Leute eingeladen, alle Konsolen rausgekramt, angeschlossen und meine Spielesammlung sortiert. Es war so uninspiriert und albern, wie es nur hätte sein können. Aber der Beitrag funktionierte. Mir wurden Fragen gestellt, die ich brav beantwortete, es wurden Aufnahmen von Pizzaschachteln und Controllern gedreht und René durfte mit Pizzaresten im Bart noch ein paar Fragen über sein Liebesleben in die Kamera sabbeln. Und ich saß dort, in Mitten der Leute, mit einer Kamera im Gesicht und hatte die Dreistigkeit über das völlig falsche Bild der Nerds zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt war ich so wenig nerdig, wie es nur ging.
Heute ist mir die Begrifflichkeit schon fast unangenehm. Was ist schon ein Nerd? Braucht es unbedingt die positivere Konnotation dieses Wortes, oder wäre es auch ok, wenn am Mantel dieser Bezeichnung immer ein kleines bisschen Schmutz kleben bliebe?
War das, was ich für einen Nerd hielt, nicht eher ein Geek? Was war denn überhaupt ein Geek? Und sollte man überhaupt in solchen Kategorien denken? Bla, bla, bla.
Ich entschied mich irgendwann zwischen damals und heute dazu: Ich bleib dabei. Welt-Nerd-Tag. Bumms. Jeder macht für sich selbst was draus. Und wenn ich eins aus der Springer-Presse gelernt habe, dann dass es zieht, wenns aufregt. Herzlich Willkommen im Internet. Entweder es macht mich an, oder es empört mich. Ansonsten ist es sofort wieder weg. Welt-Nerd-Tag it is.
Was das Ganze mit meinem Spieltrieb zu tun hat? Ganz einfach. Die ganze Situation mit dem Interview, mit mir als „Initiator“, mit Pixelburg in der Öffentlichkeit. Ich merkte, dass ich dringend mal wieder Spielen muss. Einfach nur um nicht das Gefühl zu haben, ich würde lediglich eine Rolle spielen.
So kam mein Spieltrieb wieder. Wenn auch nur kurz.
Ich holte Batman: Arkham Asylum nach. Ich spielte sogar einen halben Tag lang wieder WoW und Counter-Strike. Ich rannte los und kaufte DJ Hero für die Playstation und scratchte mit meinem Mitbewohner zu „American Girl“. Wir starteten gemeinsam im Wohnzimmer eine Fifa Saison mit dem FC St. Pauli und ballerten uns durch den Ko-Op von Gears Of War.
Ich spielte wieder. Wenn auch nicht mit ganzem Herzen. Aber immerhin.
Das war jedoch noch lang nicht alles. Denn es wurde wieder weniger. Sehr viel weniger.
Wie viel weniger tatsächlich erfahrt ihr nächste Woche.
Spiele zum kleinen Preis - Icarus Proudbottom Teaches Typing
Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von EA übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.
Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.
Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss.
Icarus Proudbottom Teaches Typing beginnt, wie ein ganz herkömmliches Rollenspiel, mit einem Charakterstatus Screen.
Wie ihr sehen könnt, ist mir vor allem Hygiene sehr wichtig.
Anders als erwartet, zieht man nicht zusammen mit Icarus Proudbottom gegen böse Monster in den Kampf, sondern zusammen mit Buchstaben gegen…das schlechte tippen?!
Icarous Proudbottom Teaches Typing verspricht mit seinem Titel nicht zuviel.
Verdammt lustig und verdammt spaßig lernt man in diesem Spiel das schnelle tippen. Spielerisch bekommt man von Icarus und seinem Eulenkind Jerry lustige Sätze zum nachtippen vorgesetzt. Man bemerkt eigentlich erst, wenn man das, was auf dem Bilschirm steht, wenn man die verrückten Sätze abgetippt hat.
Neben den Sätzen wird man immer wieder von Jerry mit amüsanten Fakten rund um das Thema Schreiben im Spiel gehalten. Und genau das macht für mich Icarus Proudbottom Teaches Typing so wunderbar.
Ich tippe eigentlich ziemlich viel und komme im deutschen auf 80 blind getippte Wörter die Minute. Im englischen sieht das ganze dann nicht ganz so rosig aus. Aber durch witzige Sätze, Fakten und ein wirklich befriedigendes Spielgefühl habe ich mich in Icarus Proudbottom und Jerry verliebt.
Holy Wow Studios haben eines meiner liebsten Typing Spiele auf den Markt gebracht und schaffen es tatsächlich mit fast jedem Satz ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern. Holy Wow Studios besteht aus zwei Personen.
Jackie und Dan kümmern sich zusammen um Icarous Proudbottom. Icarus Proudbottom ist ein kostenloses Browserspiel und hat mittlerweile ein wöchentliches Tipp-Adventure.
Quellen:
Holy Wow Twitter / Jackie Twitter / Dan Twitter / Holy Wow / Wöchentliches Tipp-Adventure
Der verlorene Spieltrieb (Teil 2)
Dieser Artikel wird etwas persönlicher. Es geht um mich, um Videospiele, um Pixelburg, darum wie ich meinen Spieltrieb verlor – und wie ich ihn wiederfand.
Ersten Teil verpasst? Hier gehts zu Episode 1
Weekly Breakdow #20
Boom! Es ist die Nummer 20! Und die hat auf sich warten lassen – mein Herren...
Aber ihr wisst ja: Manchmal braucht es etwas Zeit, eine Portion Geduld und eine Prise Liebe und »Tadaaa!« Da ist er schon.
Let's start!
Vergangene Woche war der 1. April und wir alle wissen was das bedeutet: Weltweit schossen alle namenhaften Firmen ihre lang vorbereiteten Verarsche-Aktionen ins Netz und bekamen wieder den ein oder anderen an der Nase herumgeführt.
Für euch einmal mein persönliches Best Of der Videospiel April Fool's.
1. Google Maps Pokémon Challenge (Pixelburg berichtete)
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Pokémon finden und fangen - auf der ganzen Welt. So unfassbar schön, aber leider ohne den im Video gezeigten Augmented Reality Aspekt der dem Ganzen die Krone aufgesetzt hätte.
2. Titanfall Prime (IGN)
[youtube_small]https://www.youtube.com/watch?v=BX2qCpRxilM[/youtube_small]
HAHAHAHAHAHA »TITANS, ROLL OUT!« und Optimus verwandelt sich in einen Truck. Soooo gut.
3. Blizzard Outcasts
[youtube_small]https://www.youtube.com/watch?v=iim--3_NggU[/youtube_small]
BLIZZARD sind ja bekanntlich die GÖTTER der Aprilscherze. Dieses Jahr haben sie allerdings auch etwas präsentiert auf das nur René reingefallen ist. Aber dennoch großartig. VORALLEM, wenn man die Microsite runterscrollt und zum Gamepad gelangt.
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Fantastischer Gag auf eigene Kosten – die Kreditkartenschlitze für In-Game-Käufe. Ich LIEBE Blizzard.
Zu guter Letzt möchte ich auf einen Aprilscherz hinweisen, der sein Ziel meilenweit verfehlt hat.
Frostbite VS. WiiU
Viele wollen – aber nur die wenigsten können. Das hat bravourös mal wieder EA gezeigt. Gut, nicht direkt der Mutterkonzern, sondern eher das Frostbite-Engine-Team.
Die erklärten über Twitter (Tweet mittlerweile gelöscht), dass die Engine nun auch auf die WiiU käme und spotteten darüber, dass dieser Schritt ja längst überfällig sei, da »Die WiiU ja bekanntlich die beste Next-Gen-Konsole« sei. Das ist einfach nicht ok. Denn entweder man kann einen guten Gag machen, oder man hält die Fresse. Denn einen Witz auf Kosten von Nintendo zu machen ist in dieser Hinsicht so ziemlich das Ärmlichste, was einem einfallen könnte. Witzig um jeden Preis? Nein, Nein. Das sah auch EA-Chef Peter Moore so und entschuldigte sich öffentlich für die Idioten bei Frostbite.
Our apologies to partners @NintendoAmerica & fan @FrostbiteEngine ’s poor attempt at April Fools not condoned by EA : unacceptable/ stupid
— Peter Moore (@petermooreEA) April 1, 2014
Der verlorene Spieltrieb
Dieser Artikel wird etwas persönlicher. Es geht um mich, um Videospiele, um Pixelburg, darum wie ich meinen Spieltrieb verlor – und wie ich ihn wiederfand.
2010 machte ich Abitur. Direkt im Anschluss ging ich zu Volkswagen als Produktionshelfer. Das machten viele aus meiner Region, meist in den Sommer- oder Semesterferien, oder eben, wie ich, als Überbrückung zwischen Schule und Studium.
Ich wollte mir meine Unizeit in Hamburg vorfinanzieren und schob so ein halbes Jahr in Salzgitter »Stückzahl«.
Das halbe Jahr war hart. Der ständige Wechsel zwischen Früh-, Spät- und Nachtschicht ist nicht für jeden was, besonders nicht für die, die bis einen Tag vor Arbeitsbeginn noch die Schulbank gedrückt hatten und zuletzt, ein paar Monate vom Unterricht befreit, selbst ihre Zeit zum Lernen einteilten.
Doch die viele Arbeit hatte auch etwas Gutes. Und zwar Geld. Mit diesem Geld kaufte ich mir einen fetten Fernseher, eine Playstation 3 und einen großes Paket an Spielen.
Zuvor hatte ich jahrelang nur PC gespielt und freute mich auf die neuen Erfahrungen mit eigener PS3.
Immer wenn ich konnte, spielte ich. Ich fuhr jeden Tag zur Arbeit und hörte auf dem Weg und vor Ort Podcasts. Darunter auch einige zum Thema Videospiele. Podcasten wollte ich schon länger, und je mehr ich mich in die Podcasts reinhörte bemerkte ich, wie oft ich gern dazwischen gerufen hätte um jemandem auf die Sprünge zu helfen oder ihn gar zu korrigieren.
Mein Spieltrieb hatte seinen Zenit erreicht und ich war voll im Thema. Das war die Zeit als ich auf Dome und René traf.
Wie ihr vielleicht wisst entstand daraus dann Pixelburg und entwickelte sich langsam aber stetig zu dem was es heute ist.
Doch bis wir beim heutigen Tag ankommen, gibt es noch von einigen Tiefgängen zu berichten.
Pixelburg war Hobby. Mein neues Hobby, dass sich einschlich, als ich gerade mein Studium begann. Und schlagartig wurde es auch anstrengend. Ich hatte so viele Prioritäten gleichzeitig. Der Blog und der Podcast, die Uni mit ihren vielen neuen Themenbereichen, die neue Stadt und ein neuer Freundeskreis. Ich war schlicht und ergreifend überfordert. Ich hatte kaum Zeit mich bewusst mit dem Thema auseinanderzusetzen, dass ich gerade erst zu einem meiner Wichtigsten gemacht hatte.
Ich war informiert, keine Frage. Und ich beschäftigte mich auch mit Videospielen. Aber ich spielte nicht. Vielleicht einmal die Woche. Uninspiriert für 10 Minuten um dann gelangweilt den Controller wegzulegen und mich mit etwas anderem zu befassen.
Und es wurde nicht besser. Ganz im Gegenteil.
Erfahrt die ganze Geschichte: Im nächsten Teil in der kommenden Woche.
Weekly Breakdow #19
Ja, es gibt ihn noch.
Ich bitte die Verspätung zu entschuldigen, bei uns geht zur Zeit eine menge Planerei und natürlich kommen dann noch die privaten Verpflichtungen dazu.
Es scheint, als wäre bei uns in letzter Zeit der Verspätungswurm drin... Lieber sät, als nie.
Die verspätung gibt mir glücklicherweise aber die Chance einige Dinge anzusprechen, die sonst nicht hier von mir erwähnt worden wären.
Weekly Breakdown #18
Hallo, ich bin der René und ich teile euch liebend gern die für mich wichtigsten News der Woche mit.
In medias res:
Wir starten mit einem sehr netten Artikel des Polygon-Magazins, die darüber berichten, wie wir Menschen via Virtual Reality in den Körper eines anderen schlüpfen können oder wie zum Beispiel Menschen mit Behinderung (z.B. durch Verlust der Beine) durch Simulation neuer Gliedmaßen, einen virtuellen Körper erhalten. Ich bin gespannt welche Möglichkeiten uns noch eröffnen, so wird das gesamte Konzept hinter "Virtual Reality" sicherlich weit über Videospiele hinausgehen. Ein Themenkomplex, den wir sicherlich unserer Leidenschaft zu verdanken haben.

Hier findet ihr den Artikel; Es lohnt sich ihn durchzulesen.
Taschenspieler: Placescore
Heute stelle ich ein »Spiel« vor, auf das ich mich schon seit Ewigkeiten freue.
Lange habe ich am Rande die Entwicklung von Placescore beobachtet und mich immer gefreut, wenn es aus den Entwickler-Kreisen Neuigkeiten zur App zu hören gab.
Seit heute um 11 Uhr ist Placescore nun im AppStore zu finden.
Die App funktionier ungefähr so:
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Du sitzt in der Uni und öffnest Placescore auf deinem iPhone. Direkt wird dir eine Liste von Orten in deiner Nähe angezeigt, die es gilt zu erobern. Du suchst dir also deine Uni,Schule oder deinen Lieblings-Supermarkt aus und beginnst zu Spielen.
Das Ganze wechselt direkt zu einem Match-Three-Game, bei dem ihr möglichst oft durch Schieben und Ziehen der Reihen die bunten Bälle verbinden und zerplatzen lassen müsst. Euer erreichter Highscore ist ab sofort mit dem Ort verbunden, an dem ihr gespielt habt. Seid ihr der amtierende Champion, gehört euch die Location. Simple as that.
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Jetzt können euch allerdings andere Spieler den Highscore und damit die Herrschaft über eure Location streitig machen. Also gebt euch besser Mühe und versucht eine möglichst unschlagbare Punktzahl zu erreichen.
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Solltet ihr also ein iOS-Gerät in eurem Besitz haben, schlagt direkt zu und sichert euch die Pole-Position in eurer Umgebung!
Lasst die Spiele beginnen!
Weekly Breakdown #17
Baaaam! Etwas zu spät, aber dennoch right on time!
Mein Weekly Breakdown dieser (oder eher letzter) Woche hatte einige Startschwierigkeiten. Woran das lag möchte ich euch hier einmal kurz erklären.
Der Weekly Breakdown war zu Anfang ein sehr freies Projekt. Jeder sollte sich einmal alle drei Wochen die Zeit nehmen die eigene Woche mit den Geschehnissen seiner Videospiel-Realtität Revue passieren zu lassen.
Immer nach dem Vorbild des Schreibers der vergangenen Woche, näherten wir uns in unserer Berichterstattung an. Es waren News, fein säuberlich herausgepickt und mit eigener Ansicht gewürzt. Der Schreibstil variierte, aber die Message blieb weitestgehend gleich.
Seit Anfang der letzten Woche haben wir NEWS auf der Seite. Die sind zwar auch nicht immer topaktuell, aber ein klarer Schritt in die richtige Richtung, Pixelburg zu eurer Quelle Nummer 1 zu machen, wenn es um interessante Neuigkeiten aus der Spieleszene geht.
News sind schwierig zu filtern. Ich persönlich schreibe ungern über Verkaufszahlen, Übernahmen oder Schließungen von Büros, interessiere mich wenig für Brancheninterner oder Tweets wichtiger Entwickler. Also suche ich mir das raus, bei dem ich denke – Oh das ist interessant. Und dann verpacke ich es in einen Kurzartikel.
Dann haben wir zwar nicht die große Fülle, aber ein schönes Kondensat an wichtigen Meldungen.
Nur muss man unsere Entwicklung dann auch nochmal anders betrachten. Wir haben sehr zeitlich ungebunden mit Pixelburg begonnen. Themenpodcasts hatten keine zeitliche Relevanz. Bei der TV-Sendung versuchten wir immer aktueller zu werden, waren zu Beginn aber auch unserer Zeit immer etwas hinterher. News sind effektiv ja nicht nur die Pressemitteilungen, die gerade durch die Email-Verteiler geschwemmt wurden, sondern viel eher ein "Das hier ist aktuell und interessant"-Stempel.
So wurde der Podcast erst wöchentlich und damit dann auch gleich News-lastiger. Schließlich gibt es sonst jede Woche relativ wenig Neues zu berichten. Kaffee mit Kon war dann der nächste Schritt. Einmal die Woche eine Trailer-Show mit Kon hinter der dampfenden Tasse, der uns zeigt was es vergangene Woche zu SEHEN gab. Und dann die Newssektion auf der Seite.
Ich saß nun also letzte Woche da und wusste nicht so recht – was schreibe ich hier nun? Nehme ich damit nicht einige Inhalte aus den News und verwurste sie nur anders? Nehme ich Kon vielleicht einen Trailer weg? Schreibe ich über Dinge, die wir bereits im Podcast besprochen haben, oder am Dienstag besprechen werden?
Alles irgendwie nicht das ware. Und so saß ich dort, mit meinen Existenz-Problemen und wusste nicht was ich machen sollte. Aber irgendwie habe ich wohl einen Weg gefunden…
Weekly Breakdown #16
Der Weekly Breakdown, ein Meisterwerk der Dichtkunst, ein Stück Geschichte...
Ach Quatsch – der individuell, wöchentliche Wochenrückblick der Pixelburg.
Diese Woche kommt er wieder von mir und ist gefüllt, mit den schönsten und interessantesten Neuigkeiten aus dem weiten und spannenden Videospielland.
Also, Schluss mit den langen Einleitungen, wir wollen alle wieder zurück zu unserem letzten Speicherstand!
Kurz nachdem Tim und ich unser Duett in dieser Woche beendet haben, flatterte eine Nachricht über alle Kanäle: Ken Levine schließt die Tore von Irration Games.
Die Spielschmiede, die nicht nur für die Preisgekrönte Bioshock Reihe verantwortlich ist (Bioshock Infinite ist unter anderem das Pixelburg Game of the Year 2013), sondern auch, das von Fans und Kritikern hoch gelobte System Shock auf den Markt gebracht hat, wird den Weg des Dodos gehen und aussterben.
Studiochef Levine veröffentlichte am Dienstag Morgen einen offenen Brief, in dem er erklärte, wieso er das Studio mit fünfzehn, bald ehemaligen Irrational Mitgliedern verlassen würde.
Die Arbeit an Mosterprojekten, wie Bioshock Infinite sollte man in Zukunft nicht von Ken Levine erwarten, denn er erklärte auch, dass seine nächsten Projekte, eng mit der Community entstehen sollen.