Spiele zum kleinen Preis - Hearthstone
Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von Microsoft übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.
Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.
Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss.
– Heute von Tim –
Hearthstone – Heroes Of Warcraft ist ein Trading-Card-Game von Blizzard. Was man von Magic The Gathering bereits aus dem Videospieluniversum kennt, haben die Jungs und Mädels hinter Warcraft, Starcraft und Diablo nun auch als Free To Play titel auf die heimischen Computer und iPad gebracht. Eine feste Storyline gibt es zu Beginn nicht. Das Tutorial spielt mit Anleihen aus dem Warcraft Lore, erklärt aber primär die Spielmechanik und nicht so sehr das Drumherum des Universums. Das wird sich allerdings bald ändern – demnächst kommt der Naxxramas Patch, der eine Storyline rund um die fliegende Nekropole über den Östlichen Pestländern aufbaut – so wie schon damals in WoW Classic. Die Charaktäre des Spiels sind begeisterten Warcraft-Spielern ein Begriff. Die spielbaren Heldenklassen werden verkörpert von Jaina Proudmoore (Magier), Rexxar (Jäger), Garrosh Hellscream (Krieger), Anduin Wrynn (Priester), MalfurionStormrage (Druide), UtherTheLightbringer (Paladin) ValeeraSanguinar (Schurke) und Thrall (Schamane).
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Hearthstone ist Free To Play – und verzichtet dabei auf Pay 2 Win Mechaniken. Natürlich wird man, ist man erstmal im Bann des Blizzard-Titels gefangen, auch mal Geld los. Der normale Spielmodus mit Ranking-System ist kostenlos. Dort spielt man sich von Rang 25 auf Rang 1 hoch. Pro Rang braucht man 3 Siege. Später werden es 4 und dann irgendwann 5 Siege, bis man die nächste Stufe erreicht. Der Spielmodus Arena ist kostenpflichtig. Der einmalige Zugang lässt sich entweder mit Ingame-Währung (nicht käuflich) für 150 Goldstücke erkaufen, oder für 1,79€ direkt von der Kreditkarte. Dort bekommt man 30 mal 3 Karten zur Auswahl. Aus den dreien wählt man jeweils eine und stellt sich so sein Deck zusammen. Anschließend wird man mit anderen Arena-Spielern gematched. 3 Mal darf man verlieren, dann ist die Runde vorbei – je öfter man gewinnt, desto größer fällt die Belohnung in Form von Booster-Packs, Gold oder speziellen Karten aus.
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Der Art-Style von Hearthstone steht den anderen Blizzard-Spielen in nichts nach. Mit unfassabarem Auge fürs Detail wurde jede einzelne Karte im Spiel illustriert und mit eigenem One-Liner versehen. Lokalisierung und Tontechnik sind mal wieder vom Allerfeinsten. Auf 4 verschiednen Spielbrettern gibt es einiges zu erleben. Gimmicks, mit denen man herumspielen kann, während der Gegner seine Karten sortiert oder sich seine Taktik überlegt, gibt es in jeder Ecke. Hearthstone ist von vorne bis hinten perfekt durchdacht, mit Liebe zum Detail.
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Hearthstone hat mein Herz gewonnen. Jeder der die Welt von Warcraft (haha) gern hat und sich für kurzweilige Unterhaltung begeistern kann, ist bei Hearthstone richtig aufgehoben. Man braucht die richtige Taktik, ein wenig Kartenglück und ein paar ruhige Minuten und schon findet man sich in der Welt des Spiels zurecht und kann den Weg zum Gipfel der europäischen Ranglisten beginnen. Ich spiele es fast täglich. Seit nunmehr einem halben Jahr – und das ist eine verdammt gute Quote.
Wundervolle Grafik, ein vereinnahmendes Spielprinzip, taktische Finesse, kostenloser Spielspaß – Hearthstone ist der perfekte Wegbegleiter für jeden Tag.
Play Store Princess #8
Ich, René, bin die Play Store Princess. In dieser wöchentlich erscheinenden Rubrik stelle ich 5 Android-Spiele vor, die ich auf Herz und Nieren getestet habe. Die Artikel sind dabei Sammelpunkte für alle Kritiken, die ich im Google Play Store zu den jeweiligen Spielen verfasst habe. Jede Kritik wurde wirklich verfasst und kann im Play Store gefunden werden. Doch genug der erklärenden Worte, es geht los!
Monkey Flight
Spiele zum kleinen Preis - Hitman GO
Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von Activison / EA / Ubisoft übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.
Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.
Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss.
Hitman GO
Hitman GO stellt die klassischen Spielmechaniken der Reihe auf den Kopf und wirkt, wie lang ersehnter, frischer Wind.
In Hitman GO, steuert man Agent 47 nicht wie gewohnt in der dritten Person, sondern als Figur auf einem Spielbrett. Das Spiel läuft in Runden ab und reduziert das Spiel so auf die Idee hinter den Hitman Spielen: ein Strategie Spiel.
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Agent 47 ist nicht als detailreiches, HD Charaktermodell unterwegs, sondern als simples, starres Spielfigürchen ohne Animationen.
Genauso, wie in den herkömmlichen Spielen der Hitman-Reihe, kann man (fast) jedes Level durchspielen, ohne einen einzigen Gegner zu töten. Da man das gesamte Spielbrett vor sich sehen kann, weiß man zu jedem Zeitpunkt, wo sich alle Gegner befinden, und in welche Richtung sie sich bewegen.
Agent 47 kann einen Zug pro Runde gehen und sich so langsam, Feld für Feld zum Ziel bewegen.
Trifft man auf einen Gegner, wird man nicht aus dem Spiel gerissen, indem eine unglaublich brutale Tötungsanimation gezeigt wird, sondern Agent 47 schaltet die gegnerische Spielfigur aus, wie eine gegnerische Spielfigur ausgeschaltet wird – indem er sie vom Spielfeld wirft.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=l9kJxrLSwHU[/youtube]
Das Spielprinzip ist etwas sehr besonderes für die Hitman Reihe und eignet sich perfekt um Agent 47 auf mobile Geräte zu holen.
Der klinisch aufgeräumte Look ist dem Grundmaterial sehr treu und bietet eine frische Abwechslung zur regulären Hitman Action.
Das Spiel bietet viele, herausfordernde Rätzel, die niemals erzwungen, oder zu hart wirken. Während die Rätzel eine echter Herausforderung bieten, schafft Hitman GO durch die Treue zur Spielfeld-Idee, die klinische Optik und einen alt bekannten Soundtrack eine tiefe und glaubwürdige Atmosphäre.
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Durch die Spielbrettmechanik bietet Hitman GO eine völlig neue Herangehensweise an das klassische Hitman Prinzip, während es dem eigentlichen Grundgedanken von Hitman treu bleibt. Es ist ein kniffliges Strategiespiel, das mit einer fantastischen Stimmung, und einer sehr aufgeräumten Optik überzeugen kann.
Der, für ein Mobilspiel relativ hoch angesetzte Preis wird durch die Atmosphäre, die das Spiel von der ersten Sekunde schafft gerechtfertigt.
Hitman GO liefert ein hartes Strategiespiel, eine wunderbar, aufgeräumte Optik und eine glaubwürdige Atmosphäre.
Ihr bekommt Hitman GO im Google Play Store und im iTunes Store für jeweils 4,49€.
Quellen: Hitman GO Google Play Store, Hitman GO iTunes, Hitman
Play Store Princess #7
Ich, René, bin die Play Store Princess. In dieser wöchentlich erscheinenden Rubrik stelle ich 5 Android-Spiele vor, die ich auf Herz und Nieren getestet habe. Die Artikel sind dabei Sammelpunkte für alle Kritiken, die ich im Google Play Store zu den jeweiligen Spielen verfasst habe. Jede Kritik wurde wirklich verfasst und kann im Play Store gefunden werden. Doch genug der erklärenden Worte, es geht los!
Tiny Robots
Spiele zum kleinen Preis - Steam Summer Sale
Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von Microsoft übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.
Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.
Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss.
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Ich glaube in dieser Woche kann ich Euch kein günstiges Spiel empfehlen, weil alle Spiele günstig sind!
Schaut bei Steam vorbei und macht Eure Taschen voll - es kostet so gut, wie nichts! Der einziger Verlierer ist das Portemonnaie.
Bis zur nächsten Woche, mit einem neuen Spiel zum kleinen Preis!
Quelle: Steam
Retro Games Show - Tony Hawk's Skateboarding
Retro Spiele können vieles sein. Ob eine Woche, oder zwei Jahrzehnte alt – es sind Spiele aus unserer Vergangenheit.
In dieser Artikel-Reihe möchte ich mich, gemeinsam mit Euch zurückerinnern an ein Spiel, das mich auf die eine oder andere Weise tief bewegt und berührt hat.
So sah das damals aus. 575 Zeilen SD Videoröhre. Nicht ohne Grund heißt diese Artikelreihe "Retro Games Show". Tony Hawk hat einiges in meinem Leben verändert. Hätte Activision ihn nicht unter Vertrag genommen bzw. die Rechte an seinem Namen bis 2015 gesichert, wäre ich sicherlich nicht so ein begeisterter Trendsportler geworden. Die Zeiten sind leider fast vorbei, mein Deck und meine Skates pflege ich dennoch wie mein Vater sein Auto.
Tony Hawk's Skateboarding für damalige Konsolen (PS1, N64) war das erste Trendsportspiel mit dem Thema Skateboarding. Es hat nicht nur das Skaten als Sportart repräsentiert, sondern auch den gesamten Vibe der Skateszene eingefangen. Mit einem unendlich guten Soundtrack, 12 weltberühmten Skaterinnen und Skatern, Nachbildungen von berühmten Skatespots bzw. Städten und einen Haufen cooler Tricks, war der erste Teil der Tony Hawk's-Reihe ein Meilenstein.
Diese Playlist enthält ebenfalls Songs aus dem zweiten Tony Hawk's Teil.
Ich erinnere mich noch zu gut: Ich war bei meinem Nachbarn, dessen Bruder eine PS1 besaß. Er selbst war Skater, seine Kumpels waren Skater und alle knieten im Winter vor der Konsole, da die Bretter und Skates im Schrank bleiben mussten. Irgendwann war es dann soweit: Nachdem ich immer nur zugesehen hatte, durfte ich dann tatsächlich auch mal spielen. Und ich verkackte. Gnadenlos. Ich war 8 oder 9 Jahre alt, hatte meine SNES-Erfahrungen gesammelt oder sogar schonmal den Button-Masher bei Tekken gemacht. Aber verdammte scheiße, Skateboarden war irgendwie schwieriger!
Meine Mutter sorgte dann dafür, dass ich zu meiner PSOne (die Slim-Version der PS1) Worms Armageddon und Tony Hawk's geschenkt bekam. Ihr hättet dieses Lächeln sehen sollen!
Mittlerweile hatte ich hardcore Lazerskates von Aldi und ein 20 Mark Skateboard von Penny. Damit machte der kleine René die Straßen unsicher und erkämpfte sich einen hohen Rang unter den Dorfskatern. Doch der wahre Profi, der mit den besten Highscores, kam erst auf der Konsole zum Vorscheinen.
Ich spiele generell nur mit Bucky Lasek, irgendwann kam Kareem Campbell dazu. Die beiden waren einfach die coolsten. Ich spielte alle Decks frei, mein liebstes Level war die Skatehalle in Chicago und dazu musste "Superman" von Goldfinger laufen. In dieser Kombination bekomme ich selbst heute noch Pipi in die Augen. Cool waren auch die versteckten "Special-Tricks", die man nur bei voll aufgeladener Special-Trick-Leiste ausprobieren konnte. Der legendäre "The 900" von Tony war natürlich auch dabei. Da merkt man auch wieder den Unterschied zu heutigen Spielen: Es gab keine Trickliste, es gab keine Balance-Anzeige beim Grinden, es gab nichtmal einen Manual! Das ist tatsächlich das einzige Manko, welches ich im Nachhinein feststellen musste: Natürlich kann man mit Grinds coole Kombos machen, der Manual fehlt dann aber doch irgendwie. Reverb kann meinetwegen wegbleiben. Spine-Transfer meinetwegen. Aber vor allem der Manual. In den späteren Teilen war so das Kombos reißen um einiges einfacher bzw. bietete ganz neue Möglichkeiten.
Aus diesem Grund habe ich mir auch das HD-Remake auf XBLA besorgt, was mich zwar nicht gänzlich zufrieden stellte, aber ein guter Kompromiss war.
Legendäre Level sind bei den meisten der Phoenix Downhill Jam, die Schule oder die Mall. Die Aufgaben in diesen Levels waren oftmals ähnlich. So sollte man Holzboxen zerstören, die Buchstaben "S-K-A-T-E" sammeln oder Highscores knacken. Obwohl diese Ziele sich oft wiederholten kam nie Langeweile auf, jedes Level hatte etwas besonderes und war auf bestimmte Weise manipulierbar. Außerdem wurde man durch das Freischalten von neuen Decks und Skatern zusätzlich motiviert.
Mit dem zweiten Teil, der den Namen "Tony Hawk's Pro Skater 2" trug (diese Namensgebung wurde dann bis zum 4. Teil beibehalten), kamen neue Ziele, der Manual, eine Balance-Anzeige, der Skatepark Editor und ein Geld-System hinzu. Diese Neuerungen zeigen wie viel Platz und Freiheit man mit dem Thema Skateboarding hat, was nach dem 4. Teil der Reihe an seine Grenzen stoß. Für viele ist der zwiete Tony Hawk's Teil der beste, da er nicht zu wenige und nicht zu viele Möglichkeiten an Trickkombos bot.
Ich persönlich bin mit dem zweiten Teil nie wirklich warm geworden. Es läuft für mich eher wie bei Windows Betriebssystemen oder der FIFA-Reihe: Jeder zweite Teil hat mich an den Bildschirm gefesselt. So greife ich gern zu Tony Hawk's Skateboarding, THPS3 und THUG. TH American Wasteland war mir dann schon zu abgefahren und erst mit TH's Project 8 war ich wieder voll am Start.
Ich hoffe es wird noch einige gute Teile geben, die sich auf die wichtigen Spielelemente konzentrieren, eventuell eine nette, flache Story einbauen und weniger Firlefanz zum Ausschmücken verwenden.
Welcher Tony Hawk's Teil ist euer Liebling? Worauf achtet ihr bei Trendsport-Spielen? Kennt ihr gute Aklternativen zu Tony Hawk's? Und was machen eigentlich die Inline-Skater unter euch?
Weekly Breakdown #29
Die E3 liegt hinter uns und ja, es ist länger, als eine Woche her, seit der letzte Weekly Breakdown erschienen ist.
Das ganze liegt nicht nur daran, dass es nicht viel mehr als E3 Gerede gegeben hätte, sondern auch daran, dass wir unsere Live Sendung planen und durchführen mussten und dass mein Internet nicht funktioniert hat, wie es funktionieren sollte.
Generell gäbe es viele Entschuldigungen, aber ich habe entschlossen den Weekly Breakdown in der letzten Woche ausfallen zu lassen und da ich keine bösen Kommentare, oder Morddrohungen von Euch bekommen habe, sehe ich mich im Recht.
Liebe Freunde - die Pixelburg wächst, sie läuft auf Hochtouren und überlegt sich ständig, was es neues geben könnte. Unsere Zukunft liegt ganz gewiss nicht auf dem Let's Play Markt, aber wenn man hört, was einige Menschen mit dem Kram verdienen, kommt man doch ins grübeln, das nächste Spiel vielleicht doch mal für YouTube aufzuzeichnen.
Der YouTube MEGA Star PewDiePie verdient mit seinem Quatsch jährlich ungefähr 4 Millionen $! FUCK!
PewDiePie heißt im echten Leben Felix Kjellberg und hat bei YouTube fast 28 Millionen Abonnenten. Schnell fragt man sich, wieso PewDiePie und Co so viel mehr Erfolg, als man selber hat. Die Antworten sind vielfältig: "Pixelburg ist Press For Games" ist nicht nur ein dummer Spruch. Wir versuchen tatsächlich "echte Pressearbeit" für Euch, über Videospiele zu leisten. Wir versuchen mit der Pixelburg "mehr", als stumpfe Let's Play Unterhaltung zu produzieren und stoßen damit zwar auf viel positives Echo, aber eben nicht auf ~30Millionen Abonnenten bei YouTube.
Mit unserer Live Sendung und den damit verbundenen Möglichkeiten wollen wir unsere eigenen Grenzen aber ein wenig erweitern und mehr Entertainment mit der gewohnten Pixelburg Qualität und dem Anspruch, den ihr von uns gewohnt seit verknüpfen.
Bleibt also gespannt, was es in Zukunft von uns geben wird.
PewDiePie Homepage, Wall Street Journal Artikel, PewDiePie YouTube Kanal
Dieses Video über Phil Fish ist wirklich gut!
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=PmTUW-owa2w[/youtube]
Phil Fish ist eine strahlende Persönlichkeit in der Videospielindustrie. Er ist am bekanntesten über FEZ, das sich mittlerweile auf fast allen Plattformen spielen lässt.
Das Video beschreibt sehr treffend eines der größten Probleme des Internets und ganz besonders der Videospielindustrie: Das Verlaufen von Argumenten.
Der Diskurs über ein wichtiges Thema flammt immer wieder auf, so auch kurz nach der E3 2014. Nachdem Ubisoft erklärt hat, dass das neue Assassin's Creed, Assassin's Creed: Unity keine spielbaren, weiblichen Charaktere haben wird, stand "das Internet", genauer der Videospiele spielende Teil des Internets Kopf. Kritik an Ubisofts Entscheidung explodierte an allen Ecken und Enden, Aufregung, wo man nur hinschaute...
Doch das, was im Endeffekt kritisiert wurde, war nicht die Entscheidung keine spielbaren weiblichen Charaktere im neuen Assassin's Creed Spiel einzubauen, es war UBISOFTS Entscheidung, keine spielbaren weiblichen Charaktere einzubauen.
Mit Mistgabeln und flammenden Fackeln bewaffnet stürmten Twitter Nutzer in Ubisofts Dorf, hin und wieder schrie Einer "Mehr starke Frauen in Videospielen!". Doch das Ergebnis war nicht der der intelligente Diskurs, oder eine verständnisvolle Diskussion, sondern ein brennendes Dorf namens Ubisoft.
Ich werde in den kommenden Tagen einen genaueren Artikel über die Rolle von Frauen in Videospielen veröffentlichen. Haltet die Augen offen.
Ich spiele zur Zeit Murdered: Souls Suspect und bin nicht wirklich begeistert, aber zufrieden. Ich habe das Gefühl hat keinerlei Aufmerksamkeit von der eigenen PR Abteilung bekommen und ist vor die Hunde geworfen worden. Das hat kein Spiel verdient. Zu unserem nächsten Podcast, am Dienstag habe ich eine genauere Meinung zu dem Spiel für Euch.
Und jetzt weiß ich nicht mehr, worüber ich schreiben soll, also ist der Weekly Breakdown hiermit beendet!
Liebe Grüße von Kon
Play Store Princess #6
Ich, René, bin die Play Store Princess. In dieser wöchentlich erscheinenden Rubrik stelle ich 5 Android-Spiele vor, die ich auf Herz und Nieren getestet habe. Die Artikel sind dabei Sammelpunkte für alle Kritiken, die ich im Google Play Store zu den jeweiligen Spielen verfasst habe. Jede Kritik wurde wirklich verfasst und kann im Play Store gefunden werden. Doch genug der erklärenden Worte, es geht los!
Road Riot
Spiele zum kleinen Preis - Papers Please
Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von Microsoft übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.
Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.
Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss.
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Stell Dir vor Du lebt in einem fiktiven, totalitären Staat namens "Arstotzka". Als braver und treuer Bürger Arstotzkas nimmst Du den Job, den Dir Vater Staat vorschreibt freudestrahlend an und freust Dich über die Möglichkeit Deinen Dienst im Namen der Regierung und zum Wohle der Allgemeinheit zu tun.
Papers Please steckt den Spieler in die Rolle eines Namenlosen Bürgers von Arstotzka. Der Spieler übernimmt die Arbeit eines Zöllners am Grenzübergang und entscheidet darüber, ob die Menschen passieren dürfen, oder nicht.
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Das Spiel stellt, anders als die Call of Duties dieser Welt nicht einen "ganz besondern", sondern einen "ganz gewöhnlichen" Menschen, in einer erschreckend, grausamen, aber banalen Situation dar. Es ist ein Job, den jeder von uns, ohne großes Vorwissen erledigen könnte, ein Job, der banaler kaum sein könnte. Als Zöllner in Papers Please hat der Spieler keine große Aufgabe, aber eine große Verantwortung.
Papers Please steckt den Spieler nicht in die Rolle eines Zöllners in einem demokratisch und menschlich organisierten Staat, sondern in einem totalitären und strengen Staat (ähnlich der Ostblockstaaten in der UDSSR).
Das besondere an dem Gameplay ist, dass der Spieler jede einzelne Aktion, die es an einem Grenzübergang zu erledigen gibt akribisch genau mit der Maus ausführen muss. Das wichtige dabei ist, dass alle Aktionen mit absoluter Genauigkeit und Effizienz ausgeführt werden müssen!
Es gilt Ausweise auf ihre Korrektheit zu überprüfen,
eben genannte Ausweise, entsprechend ihrer Natur zu deklarieren (positiv, oder Negativ abstempeln),
weitere Papiere in Verbindung mit den Ausweisen zu überprüfen,
gegebenenfalls Gegenmaßnahmen, gegen nicht korrekte Dokumente und die Träger in die Wege leiten...
Es gilt niemals zu vergessen, dass Sie die Arstotzkische Grenze sicher machen Genosse!
Entschuldigung, ich habe mich wohl doch etwas mitreißen lassen.
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Banale Entscheidungen in einem banalen Leben machen Papers Please nur in Kombination mit der Tragweite der eigenen Entscheidungen relevant und interessant.
Ob es eine Mutter ist, die ihre Papiere gefälscht hat, um ihren Sohn wiederzusehen, ein schlecht getarnter Terrorist, oder ein Mann, der einen Tag nach Ablauf seines Visums versucht nach Arstotzka einzuwandern, der Spieler übernimmt teilweise die Entscheidung über Leben und Tod.
Anders, als in knallharten Action Spielen, die dem Spieler das kollektive Schicksal der Menschheit in die Hand drücken, gibt Papers Please dem Spieler die Kontrolle über das Schicksal verzweifelter und einzelner Menschen.
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Natürlich muss ein Grenzer von irgendetwas seine Miete, Heizung und Essen bezahlen. Durch den zweiten Management Aspekt von Papers Please, eine Familie, die ernährt und gepflegt werden muss, bekommt das Spiel eine besondere Würze.
Wenn der Tag im Grenzhäuschen beendet ist, wird abgerechnet: Der Spieler wird für jede falsche Entscheidung am Grenzübergang mit einer Geldstrafe bestraft und mit der normalen Bezahlung entlohnt.
Da die Lebensbedingungen in Arstotzka nicht die besten sind, geht das Gehalt eigentlich jeden Tag komplett für Essen, Medizin, Miete und Heizung drauf.
Der Spieler hat also einen kleinen, gemeinen Anreiz ein guter Grenzer und schlechter Mitmensch zu sein, da der eigene Sohn sonst womöglich verhungert.
Von Makro auf Mikro sollte es in der Unterschrift zu diesem Spiel heißen, das dem Spieler eine willkommene Abwechslung zum stumpfen Einheitsbrei bietet.
Durch die Übersättigung diverser Endzeit-, Zombie-, und Weltallszenarien in Videospielen, sind eben diese außergewöhnlichen Begebenheiten zur Banalität geworden.
Ein Spiel, dass den Spieler in den augenscheinlich banalen Alltag, mit seinen kleinen, aber doch gravierenden Auswirkungen wirft, bietet skurriler-weise die Abwechslung von der Banalität.
Lucas Pope hat mit Papers Please eine perfekt, dystopistische Alltags-Dokumentation geschaffen. Nicht nur überzeugt das Spiel mit einem langweiligen und zugleich herausfordernden Gameplay, es unterstreicht damit auch seinen Punkt: Es muss nicht immer um das Schicksal der gesamten Menschheit gehen, es fängt ganz klein, an einem Grenzübergang nach Arstotzka an.
Papers Please bietet eine gelungene Abwechslung zu all den "MASSIVER WELTKONFLIKT" Spielen dieser Welt und sorgt mit gut differenzierten Problemen für unglaublich viel Zwiespalt im Kopf des Spielers. Es ist bedeutsam durch seine Banalität.
Papers Please ist für 8,99€ auf Steam zu haben. Wer seine Freiheit liebt, kann das Spiel auch in der DRM Freien Version direkt von Lucas Pope kaufen. Und wenn Euer Kind nach Essen schreit, oder gerade die Miete ansteht, könnt ihr das Spiel auch erst einmal kostenlos in der Beta Version spielen.
Quellen: Papers Please, Papers Please auf Steam, Lucas Pope, Lucas Pope Twitter
Play Store Princess #5
Ich, René, bin die Play Store Princess. In dieser wöchentlich erscheinenden Rubrik stelle ich 5 Android-Spiele vor, die ich auf Herz und Nieren getestet habe. Die Artikel sind dabei Sammelpunkte für alle Kritiken, die ich im Google Play Store zu den jeweiligen Spielen verfasst habe. Jede Kritik wurde wirklich verfasst und kann im Play Store gefunden werden. Doch genug der erklärenden Worte, es geht los!
Agent Run
Spiele zum kleinen Preis - Divekick
Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von Microsoft übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.
Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.
Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss.
Divekick
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Divekicks Geschichte beginnt mit einer Idee von Adam Hearts. Der Gedanke, ein Spiel, in dem es um zwei Charaktere (Dive und Kick) geht, deren Handlungen (diven und kicken) man mit zwei Buttons bedienen könnte, entwickelte sich schnell zu einem festen Konzept. Divekick erschien das erste mal im Mai 2012, als Prototyp.
Es war das erste Kampfspiel, das man mit nur zwei Buttons bedienen könnte. Aufgrund einer überwältigend, guten Resonanz, startete Hearts im Juli 2012 eine Kickstarter Kampagne, die kurz vor ihrem Ende abgebrochen wurde.
Iron Galaxy hatte sich als Publisher für Divekick gefunden und sollte somit auch die Finanzierung der Entwicklung übernehmen.
Das eigentliche Spiel bietet 13 spielbare Charaktere, die kaum skurriler sein könnten. Die Namensgebenden Charaktere Dive und Kick sind Brüder aus West-Philadelphia, die von ihrer Mutter zu ihrem Onkel (Unkle Sensei) geschickt werden.
Dive ist eine Parodie auf auf Street Fighters Yang, während sein Bruder Kick zugleich eine Parodie auf Street Fighters Yun und Will Smith ist.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=hBe0VCso0qs[/youtube]
Im Großen und Ganzen ist die Geschichte der Beiden eine Parodie auf die Story von Fresh Prince of Bel-Air, mit Will Smith.
Nette Animationen und Charmante Charaktere überzeugen mit viel Detail das Auge. Der Grafikstil setzt zudem das Zeichen, dass das Kämpfen wichtig ist. Ähnlich, wie bei South Park interagieren die Kontrahenten mit wenigen Animationen miteinander.
Divekick ist nicht das schönste und sicher nicht das beste Kampfspiel auf dem Markt, aber es regt zum nachdenken an und bringt frischen Wind in das Genre.
Die Steam Version bekommt ihr für 9,99€,
Divekick Steam, Divekick PSN, Divekick News