#2 Im DeLorean: Unfassbare Unfasslichkeit
Über die Simulation dynamischer Systeme mittels hochgradig funktionsintegrierter Bauteile
Hossa! Wenn du es bis hierher geschafft hast, verspreche ich hast du das schlimmste hinter dir. Nein besser sogar, du hast noch unglaubliches vor dir! Man könnte sagen, es wird "incredible"!
Heute werde ich dir ein Stück meiner Kindheit näher bringen, das mich geprägt hat. Tief verankert in meiner Psyche brach es vor einigen Wochen impulsartig über meinen Körper herein und hinterließ mich staunend. Ich danke hiermit dem Internet für den Namen dieses Spiels. Internet, du bist toll. Aber schauen wir uns erst an was die Leute dazu sagen.
"MY CHILDHOOD! I FOUND IT! " - Murrison
"I've been hunting for this game for YEARS! Thank you so much for putting this up, and bringing so many childhood memories back! " - Leprechaunproduction
"Das beste Spiel, das je produziert wurde." - Leonardo da Vinci
Zugegeben, die Quelle des letzten Zitates ist etwas diffus. Dass das Internet aber in den meisten Fällen richtig liegt, wusste schon Benjamin Franklin. Auch heute soll der alte Benjamin recht behalten, denn das Spiel von dem ich berichte hört auf den Namen "The incredible Machine". Der zunächst bescheiden und unscheinbar anmutende Titel ist jedoch nur ein Deckmantel wahren Genies. Entwickelt von Dynamix unter Publisher Sierra Entertainment im Jahr 1992 für Microsoft DOS ist das Spiel ein Mix aus Rätsel und Bastelsimulation der allerbesten Art.
Hätte man MC Gyver zwei Kaugummies, einen Schnürsenkel und alte Leiterplatinen gegeben ich schwöre er stände heute höchst selbst in den Credits. Leider war der zu sehr damit beschäftigt Jungfrauen in Nöten zu befreien und seine modische Föhnfrisur zu richten. Nicht schlimm, die Jungs von Dynamix haben das ganze auch ohne seine Hilfe hinbekommen. Aber was denn nun eigentlich?

Basteln, Kleben, Affen quälen
Die Ausgangssituation des Spiel ist schnell erklärt: Es gibt weder eine Handlung, noch spektakuläre Grafik. Ihr seid im Grunde genommen ein geisteskranker Wissenschaftler, dessen einzige Lebensfreude darin besteht mit Bowlingkugeln auf Mäusekäfige zu werfen und Affen auf Standrädern hinter Bananen herjagen zu lassen. Ihr wärt aber nicht der geniale Verstand, der ihr nunmal seid, wenn die nicht wenigstens Strom dabei produzieren würden, um so eure abenteuerlichen Maschinen zu betreiben. Was zunächst wie das Drehbuch zu einem neuen Marvelfilm klingt, stellt sich schlussendlich dann aber doch als innovativ heraus. Denn für die Zeit überrascht das Spiel mit etwas, das man fast als Physik-Engine bezeichnen könnte.
Zugegeben, dieser Fakt allein ist höchstens in naturwissenschaftlich begeisterten Kreisen ein Schlüpferöffner, verpackt wird diese allerdings in einem insgesamt überaus sympathischen Puzzleambinente. Beginnend bei eins bekommt ihr vor jedem neuen Level in einem kurzen Bild erklärt, welche Aufgabe die von euch zu entwerfende Maschine erfüllen soll. Im Anschluss liegt es dann ganz an euch, wie ihr diese Aufgabe meistert.
Dabei habt ihr in der Regel nur begrenzt Utensilien zur Verfügung, den einen richtigen Weg gibt es aber spätestens mit fortgeschrittenem Spielverlauf so gut wie nie. Gerade das feuert die Kreativität und den Ideenreichtum beim Lösen der Aufgaben an und hat mich direkt auch das ein oder andere Level mehrmals spielen lassen. Es entwickelt sich schnell der Eifer das ganze Konstrukt noch abstruser und komplexer zu bauen als zuvor, nur um im Anschluss mit tiefer Zufriedenheit im Herzen auf sein erschaffenes Monstrum zu schauen.
http://www.youtube.com/watch?v=JfUM5xHUY4M
Final Machination - Frankensteins Monster lebt
Die Faszination dieses Spiels lässt sich an dem folgenden Beispiel am besten erklären:
Die Bowlingkugel oben links fällt auf die Wippe. Diese aktiviert mittels Seilzug über eine Rolle die Glühbirne auf der rechten Seite. Das Licht bündelt sich in der Lupe, entzündet die Kanone, die im Anschluss gegen den Balken links schießt. Dort prallt die Kugel wiederum ab, fällt in den Eimer, der sich daraufhin absenkt und die Maus in ihrem Laufrad weckt. Die beginnt wie verrückt zu strampeln und treibt das Förderband links von ihr an, auf das der sinkende Eimer gleitet. Dieser wird schließlich auf die Wippe transportiert und aktiviert damit über einen weiteren Seilzug die Pistole, die die Bowlingkugel im unteren rechten Rand trifft - das Ziel unserer Mission.
Was zunächst wie eine zufällige Verkettung nach Dominoeffekt aussieht, ist das Ergebnis stundenlanger Berechnungen. Einzig der Affe fand in meiner Grenzwertbetrachtung trotz erheblichen Aufwandes noch immer keinen Platz. Sollte es jemandem gelingen ihn unterzubekommen (Puzzel 26) würde er mir einige schlaflose Nächte ersparen. Ernsthaft, das muss doch irgendwie gehen. Verfluchte Technik.

Nostalgia - It's over 9000
Okay, okay, okay. Du schaust dir die Bilder an, kannst aber selber gar nicht so viel damit anfangen. Unter Umständen hast du nie einen Amiga besessen, warst zu jung oder schlichtweg nicht flüssig genug, um dir einen zu leisten. Vielleicht belächelst du sogar das Ganze ein bisschen.
Wie so viele Dinge ist etwas für den einen wertlos, für den anderen aber kaum zu bezahlen. Für mich ist dieses Spiel Kindheit. Es kann gut 18 bis 20 Jahre her sein, dass ich zu Hause auf meinem Stuhl saß, meinem Bruder über die Schulter geguckt habe wie er "The incredible Machine" gespielt hat und so verblüfft war, dass sich diese Szene bis heute in meine Hirnhaut gebrannt hat. Ich erinnere mich kaum daran, was ich gestern getan habe, aber diese Erinnerung ist präsent. Kein Urlaub, kein Rumtollen im Garten mit Freunden, sondern ein Videospiel. Dieses Spiel. Daraus lässt sich einiges ableiten: Zum einen war ich scheinbar damals schon die blasshäutige Kellerassel von heute, die sich von nichts so faszinieren ließ wie von Videospielen. Zum anderen, dass "The Incredible Machine" wirklich Spaß machte. In einer Zeit, in der die Spiele oftmals sehr geradlinig verliefen, bot dieser Titel einiges an Freiheit. Besonders der "Free Form Mode" ist ein ziemlich gutes Beispiel dafür. Diejenigen unter euch mit einer Inselbegabung in Englisch ahnen es vielleicht schon: Es stehen alle Utensilien zur Verfügung, du kannst bauen was du möchtest. Einzig deine Fantasie und unter Umständen der Platz limitieren die kranke Idee, die deinem Hirn entspringt und sich auf dem Bildschirm manifestiert. Mein persönliches Eureka.

Dont' believe the hype.
Für alles schöne dieser Welt gibt es heutzutage natürlich auch immer unmittelbar eine Antipathie. Wenn der neueste Tatort mit Till Schweiger läuft gibt es eine Front von Leuten, die behauptet das sei das SCHLIMMSTE was Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg passiert ist, andere wiederum sehen vergnüglich über das Fehlen jeder Logik in einem Plot hinweg. Dann gibt es Leute, die lesen diese Kolumne und denken sich: "Wow, das Spiel muss ich mir unbedingt angucken" oder "Ja, genau so ist es!" und auf der anderen Seite solche, die schon früher in der Schule immer zurecht um ihr Pausengeld erleichtert wurden.
"The incredible Machine" ist sicher nicht für jeden etwas, auch wenn ich dich an diesem Punkt hoffentlich trotzdem ein bisschen anfixen konnte. Das Spiel ist aber in seiner gesamten Aufmachung erschreckend modern und könnte bis auf einige kleine Änderungen in den Top Charts jedes modernen App Stores stehen.Genau diese Art kurzweiliger Dauerbrenner ist heute zwar viel kritisiert, aber populär wie nie und bietet genau hier einen Blick durch die Vergangenheit auf die Gegenwart. In diesem Punkt teilten die Herrschaften von Disney eine zeitlang wohl meine Meinung und veröffentlichten 2011 eine iOs Adaption desselbigen. Nach einem Award für das beste iPod/iPad Spiel auf der E3 wanderte "The incredible Machine" schließlich ohne Begründung in den supportlosen Ruhestand. Ob Patente seitens Dynamix daran Schuld waren, werden wir wohl nie erfahren. So bleibt mir am Ende nur der Hut zu ziehen vor einem Spiel, dass es über 20 Jahre schaffte Menschen zu begeistern und heute noch kein bisschen von seinem alten Charme verloren hat. Chapeau!
Anleitung
Du hast es bis hierher geschafft und hast noch immer Bock auf mehr. Das macht eine lachende Sonne in deinem Schreibheft und einen Platz in meinen Abendgebeten. Für den schnellen Spielspaß und einen kleinen Einblick gibt es "The incredible Machine" als flashgame kostenlos online zu spielen unter
http://www.classicdosgames.com/online/timdemo.html
Da das ganze aber in meinen Augen ziemlich verbugged ist und ich ab Level 7 (oder so ähnlich) wider besseren Wissens nicht mehr weiterkam, empfehle ich folgende Variante:
1) Download der DOSBox bei Chip (Emulation für alte DOS Anwendungen)
http://www.chip.de/downloads/DOSBox_13015039.html
2) Download von "The incredible Machine"
http://www.myabandonware.com/game/the-incredible-machine-1mg
3) Installieren der DOSBox und befolgen der Anweisungen. Einfach Zip-Archiv laden und los gehts.
Falls du danach noch immer nicht genug haben solltest, bleiben noch, "The Even More Incredible Machine", "The Incredible Machine 2", "The Incredible Machine 3", "Return of The Incredible Machine: Contraptions" und "The Incredible Machine: Even More Contraptions".
Danach empfehle ich allerdings eine Therapie.
Alex
Maex – Ein neuer Ritter in der Burg
Schnallt euch an, klappt die Tische hoch und Mütter bringt eure Töchter in Sicherheit. Maex kommt an Board der Pixelburg. Aber who the f**k is Maex? Ehrlich gesagt weiss das keiner so genau. Ich versuche täglich durch Kaffeesatzlesen und Tarotkarten legen herauszufinden wer ich bin oder was ich will. Anyway... Um es aber für euch einmal grob zu umreißen, kann ich vorerst folgendes sagen: Ich gehe stark auf die 30 zu und fühle mich innerlich noch wie 7. Was man daran merkt, dass ich immer noch total auf ergraute Zeichentrickserien á la Marshall Bravestarr oder Danger Mouse abfahre und mich gelegentlich in mein privates Nostalgieschloss einschließe um das verstaubte NES auszugraben. Und mal ehrlich, was gibt es geileres als dreimal gegen seine Konsole zu hämmern, wie wild in die Spielekassette zu pusten und gefühlte 357 Mal den Resetknopf im Hyperspeedmodus zu drücken nur um seinen Super Mario Bros. Rekord erneut zu brechen? Ich liebe es...
Nun aber mal langsam mit den jungen Pferden. Fangen wir doch erstmal von vorne an:
Groß geworden und gereift bin ich im guten, alten Gifhorn. Seit dem mein Daddy mich im zarten Alter von 4 Jahren durch den Erwerb des damals revolutionären NES in die unendliche Galaxie der Videospiele katapultierte, schwebe ich seit her zwischen diversen Konsolen, Controlettis, Games und fancy Zubehör. Als Sprößling der wachsenden modernen Welt gab ich mein hart erspartes Taschengeld ständig für Games und DVDs aus. Stets im Rucksack oder im Schulranzen befand sich mein geliebter Gameboy und wenn ich sage "geliebt", dann meine ich das auch so. Kennt ihr noch den Anblick der dunkelroten Actionköpfe des grauen Spieleklotzes, die sich mit der Zeit immer mehr abnutzen und hellrot wurden? Super oder?

Mein Bruder wurde irgendwann alt genug um zu verstehen, was man mit so einem Teil alles anstellen konnte und es dauerte nicht lange, da übernahm er meinen treuen, in die Jahre gekommenen Freund und ich bekam einen neuen, transparenten Spielegefährten. TRANSPARENT! Boah war das damals fett! Ich war stolz wie Bolle! Die Jahre vergingen und die Konsolen flogen mir zu wie die Motten zum Licht. Es wurde einfach alles gekauft, verkauft, angezockt, durchgezockt und so weiter. Irgendwann gab es einen eigenen PC. OH MEIN GOTT! Ein eigener PC!! Nächtelanges Age of Empires und Half Life zocken, ließen mich immer müder aussehen, aber man kann ja so schön in der Schule schlafen. Das Beste an der ganzen Zockerei war aber, dass ich nicht allein auf weiter Flur war. Mein Bruder entwickelte sich parallel zu mir ebenfalls zu einem Gamingmonster. Es wurde gezockt bis die TV-Geräte nachgaben. Unsere Bruderliebe wurde oft auf eine harte Probe gestellt, besonders bei Games wie Super Mario Smash Bros. und Halo. Ihr merkt schon, ich bin ein leidenschaftlicher Spieler mit einem unbändigen Drang zum Dramatischen. :-)

Nach dem Abi ging es ziemlich schnell nach Hamburg um Film und Fernsehregie zu studieren. Gesagt, getan! Ich bin somit meiner zweiten großen Leidenschaft verfallen und Regisseur geworden. Ich freue mich schon riesig darauf die Pixelburg mit allem was ich an Erfahrungen und Skills vorzuweisen habe zu unterstützen und vor allem euch mit aufschlussreichen und unterhaltsamen Beiträge zu füttern.

Lasst euch also überraschen und freut euch auf schonungslose Kritiken, unterhaltsame Videoposts, spannende Allroundbeiträge und und und...
Hass unter Videospielern - Verkommt die Community?
Hackerangriffe, Mobbing, Mord- und Bombendrohungen. Wenn die digitale Community 2014 in den Schlagzeilen auftauchte, dann oft nicht im allerbesten Licht. Dabei wollen wir doch eigentlich alle nur spielen, oder? Leider ist das nicht ausschließlich der Fall, denn es gibt immer wieder Menschen, die die vermeintliche Anonymität des Internets nutzen, um anderen Schaden zuzufügen. Gerade in der Gaming-Szene wird zur Zeit so scharf geschossen, dass die International Game Developers Association (IDGA) nun ankündigte in Zukunft verstärkt als erste Anlaufstelle für entsprechende Opfer zu fungieren. Viel mehr noch: Der unabhängige Game Designer Andreas Zecher wandte sich nun in einem offenen Brief an die Spieler und rief dazu auf, den Hass zu beenden. Über 1300 namenhafte Entwickler haben das Schriftstück bereits unterschrieben und die Zahl wächst stetig.

Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Hier spielt die bereits erwähnte digitale Verschleierung eine große Rolle, denn im Internet kann jeder jederzeit jeder andere sein. Und überhaupt, wie wahrscheinlich ist es schon, dass ich mein virtuelles Gegenüber irgendwann mal in der Realität antreffe? Da werden Manieren und höfliche Umgangsformen gerne mal vergessen. MMORPGs sind hierfür das beste Beispiel, denn nirgendwo sonst trifft man in kürzester Zeit mehr Menschen, ohne ihnen wirklich zu begegnen. Versteckt hinter einem Avatar, mit Nickname und idealisiertem Aussehen kämpft man sich in den meisten dieser Spiele in kleinen Gruppen durch diverse Fantasywelten. Die Rollen sind dabei oft klar verteilt: Die einen heilen, die anderen schützen und wieder andere hauen die Gegner um. Stirbt die ganze Gruppe den virtuellen Heldentot, wird der Schuldige gesucht und ein Konflikt entbrennt. Je nach Gemütslage der Spieler fliegen dabei allerlei Schimpfworte durch den Chat, ist eine Gruppe sogar über Kommunikationsprogramme wie Teamspeak verbunden, können auch schonmal Tränen fließen. So weit, so gemein, so harmlos.

Anders sieht die Sache aus, wenn öffentliches Eigentum beschädigt, oder ein Menschenleben in Gefahr gebracht wird. Ein Spiel, welches durch solche Vorfälle in den letzten Jahren die Newsfeeds vieler Spielemagazine zierte, ist die Weltraumsimulation Eve Online. Wie in meinem Vorstellungsartikel erwähnt gehört Eve zu meinen Lieblingsspielen, es war mein erstes MMORPG und ich verfolge es bis heute. Die Community in Eve wird von vielen Spielern als einzigartig beschrieben, weil es im Gegensatz zu anderen Spielen so gut wie keine vom Entwickler vorgeschriebenen Regeln gibt. Vom fiesesten aller Fieslinge, der Neulinge um ihr erspartes Geld bringt, bis zum spendablen Heilsbringer, der den armen Seelen ihr Geld zurückgibt, findet man hier alles. Im Jahr 2012 erlangte der Spieler Alexander "The Mittani" Gianturco öffentliche Aufmerksamkeit, als er auf dem jährlich stattfindenen Eve Fanfest vor tausenden Zuschauern eine Rede hielt, in der er seine Mitspieler dazu aufforderte, einen anderen Spieler zum Selbstmord zu ermutigten. Dieser hatte sich zuvor online bei Gianturco beschwert und ihm im selben Zug gestanden, dass er psychisch labil und selbstmordgefährdet sei. Der Entwickler CCP Games verbannte Mittani daraufhin für 30 Tage aus dem Spiel, er entschuldigte sich bei seinem Opfer, verletzt wurde niemand. Kaum zwei Jahre später, auf dem Fanfest 2014, verunstaltete ein anderer Spieler ein von CCP enthültes Denkmal im Hafen von Reykjavik. Dieses Mal reagierte man härter, erstattete Strafanzeige und sperrte die Accounts des Täters permanent.

Von Tränen im Teamspeak über öffentliches Mobbing bis hin zur Sachbeschädigung. Warum aber richtet sich der Hass einiger Spieler in letzter Zeit anscheinend vermehrt gegen Spieleentwickler? Sollten gerade sie nicht als eine Art Held der Community gelten? Immerhin erschaffen diese Menschen die Welten und Figuren, die wir alle so sehr lieben.
Meiner Meinung nach spielt hier die Distanz zwischen Community und Entwicklern eine große Rolle, denn noch nie waren wir, die Spieler, den Erschaffern unseres Hobbies so nah. Jedes große Studio ist mittlerweile in den sozialen Netzwerken vertreten und beispielsweise über Twitter oder Facebook rund um die Uhr erreichbar. Plattformen wie Kickstarter oder Steam Greenlight geben Spielern sogar die Chance, sich direkt in den Entwicklungsprozess eines Spiels einzuklinken und mitzureden. Dementsprechend einfach ist es natürlich auch seinem Ärger Luft zu machen. Ähnlich spitzte sich beispielsweise der Konflikt um Zoe Quinn zu, welcher mit einer einfachen Forendiskussion begann und im Diebstahl ihrer persönlichen Daten gipfelte.

Vorfälle wie diese blieben zum Glück bisher Einzelfälle und man darf natürlich nicht alle Schafe über einen Kamm scheren! Auf Grund solcher Schlagzeilen die gesamte Gaming-Gemeinschaft zu verurteilen, wäre lächerlich. Straftaten und ruppige Umgangsformen existieren bedauerlicherweise in vielen Bereichen des Lebens und das Internet ist voll davon. Gerade weil Videospiele in großen Teilen der Gesellschaft noch skeptisch beäugt werden, darf man nicht vergessen, dass es beim Spielen doch am allermeisten um das Miteinander geht. Eve Online zum Beispiel machte nicht nur negative Schlagzeilen. Im Januar diesen Jahres berichtete sogar BBC über die bis dato größte Schlacht des Spiels, an der über 4000 Spieler gleichzeitig teilnahmen. Auch der Bereich der e-Sports rückt immer weiter in die Öffentlichkeit. So veröffentlichte die britische Zeitung The Guardian erst kürzlich einen Artikel über die wachsende Beliebtheit dieser Events. Im selben Atemzug müssen selbstverständlich auch die großen Spielemessen, wie Gamescom, PAX oder Blizzcon erwähnt werden, die jährlich dafür sorgen, dass Spieler aus der ganzen Welt zusammenfinden um sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern.

Warum schreibe ich diesen Artikel, mag sich manch einer vielleicht gerade fragen. Klingt ja eigentlich alles halb so wild. Das ist es aber nicht! Denn ähnlich wie im realen Leben, ist auch in Videospielen mittlerweile Zivilcourage gefragt, wenn wir, die Spieler, einen Verfall der Community verhindern wollen. Dazu braucht es kein Wunder, ein kleines Fünkchen gesunder Menschenverstand reicht bereits aus. Ich denke, ich kann davon ausgehen, dass unsere Leser diesen besitzen. Dennoch, wenn Ihr das nächste Mal online unterwegs seid, denkt immer daran, dass am anderen Ende der Leitung auch jemand sitzt, der Euer größtes Hobby teilt. Solltet ihr belästigt werden, oder solches Verhalten beobachten, dann kontaktiert bitte den entsprechenden Support.
Bedroht man Euch oder andere persönlich, zögert nicht und informiert die Polizei.
Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen. Wir sind Gamer aus Leidenschaft, eine weltumspannende, einzigartige Community. Wenn jeder seinen kleinen Teil dazu beiträgt, können wir viel erreichen!
Im Delorean #1: Terranigma und Turnbeutelvergesser
Das Lied von Licht und Schatten
"(...) eines der besten Echtzeit-RPG-Spiele überhaupt. " - Harry M. "These games were my childhood, such epic story-lines! You really get attached to the characters, places and plots!" - ILoveYouPoppinFresh "The game really is amazing. Probably my favourite SNES RPG and in my top ten games of all time." - Jeremy Francis "(..) eines der Besten Rollenspiele überhaupt, selbst zu Zeiten eines FFXIII. " - Felix Nagler Wahnsinn! Großartig! Atemberaubend! Supertoll!
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Neben ihrem Hang zu Superlativen teilen diese vier Rezensenten vorallem eines: die nostalgische Verbundenheit zu einem Spiel, das vor nunmehr 19 Jahren das Licht der Welt erblickte und vor 18 Jahren seinen Weg auf den europäischen Markt fand. Die Handlung: Nicht minder als die Erschaffung der Welt. Wem jetzt noch kein Licht aufgegangen ist, den erleuchte ich gerne: Die Rede ist von Terranigma. Heiliges Kanonenrohr, Batman! Was ein Auftakt! Terranigma, Mensch das ist ein Spiel. Hui. Das habe ich als Kind...ja, den ganzen Tag quasi nicht gespielt. Denn Tatsache ist: Ein Exemplar dieses goldenen Klassikers habe ich erst seit ein paar Jahren daheim. Allgemein beschränkte sich das Sammelsorium der Spiele-Hits auf diejenigen, die mein Nachbar zu Hause bunkerte. Ich selbst durfte damals keine Konsole mein Eigen nennen. Scheinbar besaß mein 5 jähriges Alter Ego weder genug Geld noch die richtigen Argumente. Ich Waschlappen. Fast 14 Jahre nach Release fand es dennoch seinen Weg in meine Hände. Irgendwie absurd - das Bedürfnis nach 90er Jahre Retrofeeling mit einem Spiel zu stillen, das ich eigentlich nie gespielt habe. Richtig ist das jedoch nur auf den ersten Blick.
Einmal tief durchatmen
Doch beginnen wir die Geschichte am besten ganz am Anfang. Ich fasse mich kurz, versprochen. Geliefert bekam ich das Modul samt Konsole. Alles etwas gilb, heruntergekommen - einfach alt. Jeder Instagramfilter wäre wirkungslos verpufft. Genau was ich wollte. Nachdem das Gewirr aus abgegrabbelten Kabeln sortiert und die Adapter organisiert waren, ging es auch direkt los. Mit seinem absurd großen Power-Knopf erweckte ich die schlummernde Bestie von 3,58 MHz zum Leben. Ernsthaft, diese Knöpfe, diese Mechanik. Als wenn es dazu konzipiert worden wäre mit Fäustlingen bedient werden zu können. Schwarzer Bildschirm. Scheiße. Spiel raus, pusten, Kontakte freimachen, beten. Und da war es auch schon, dieses 90er Gefühl. Als hätte mich dieser kleine Haufen liebenswerter Elektronik erhört, begann er zufrieden zu summen. Sicher ein Test, ob ich mich als würdig erweise. Denn mal ehrlich: Wer glaubt denn tatsächlich, dass eine Konsole wie der Super Nintendo, die 20 Jahre fehlerfrei läuft und die Robustheit eines Nokia Handies besitzt, beim ersten Kontakt mit Staub jeden weiteren Dienst verweigert? Als würde man einen Panzer mit Steinen bewerfen in der Hoffnung er explodiere. Obwohl - dahingehend hat uns die Videospielgeschichte ja durchaus schon eines besseren belehrt. Oder Michael Bay.
Ein Spiel wie ein Bällebad, Dauerwellen oder zu große Jeanswesten
Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten flogen die nächsten paar Stunden dahin. Der Einstieg war ziemlich problemlos. Gehe hier hin, töte dort was. Rede mit dem da. Das hat selbst ein WoW zwei Jahrzehnte später noch nicht besser gemacht. Dennoch hatte ich Bedenken es würde mühseliger. Wie alte Filme zu schauen: Sicher Klassiker, aber wenn ich einen Ironman von 1978 sehe, der aussieht wie ein übergroßes Zäpfchen, fehlt mir doch ein Stückweit das CGI-Spektakel von heute. Dass diese Sehnsucht nicht auch bei Terranigma eintrat, ist ironischerweise aber gerade der Grafik geschuldet. Als würde ich den Ironman von 1978 gucken, WEIL er aussieht wie ein Zäpfchen. Quintet und mit ihnen Nintendo haben es in meinen Augen damals geschafft einen zeitlosen Stil zu schaffen. Diese Pixelgrafik ist so minimalistisch abstrahiert, dass sie keine wirkliche Identifikation mit der Wirklichkeit zulässt, gleichzeitig aber einfach schön anzusehen ist. Die ganze Welt ist fühlbar lebendig und es sind unzählige Details an jeder Ecke zu entdecken, die das Liebhaberherz höher schlagen lassen. Wenn man bedenkt, dass jeder Charakter in jeder Pose von Hand angefertigt werden musste, stellt sich zumindest bei mir ein ähnlicher Respekt wie vor Comic- und Cartoonzeichnern ein. Nichtsdestotrotz bleibt natürlich auch die Grafik in gewissen Teilen Geschmackssache, wer der Pixelkunst im Allgemeinen nicht viel abgewinnen kann, der wird auch von Terranigma nicht umgestimmt. Besonders die "3D-Effekte" waren Pionierarbeit zu der Zeit, sehen heute nüchtern betrachtet aber auch dementsprechend aus.

Und Ark sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
Gehen wir noch einen Moment auf die Handlung ein. Stellt euch vor eure Stadt, angesiedelt in der Unterwelt, ist von einem kristallenen Nebel umgeben, sodass ihr euer Leben lang keinen Fuß außerhalb gesetzt habt (Check, wer vom Dorf kommt, weiß wovon ich spreche). Stellt euch aber weiter vor, ihr findet im Keller des Dorfältesten eine Kiste, die erstens mit euch spricht und zweitens ein seit 1000 Jahren eingesperrten pinken Tennisball mit Antennen beherbergt, der sich Fluffy schimpft. Nachdem ihr ihn befreit, erstarrt fast das gesamte Dorf und mit ihm alles was ihr kennt und liebt zu Eis. Wenn das nicht wenigstens für einen WTF-Moment reicht, setzt der Älteste noch eine Schippe oben drauf. Der hat das ganze Spektakel nämlich unversehrt überstanden und schickt euch an, mit einem Stock bewaffnet die umliegenden Türme, bevölkert von allerhand finsterer Gestalten, anzugreifen, um so den Zauber zu brechen. Gott sei dank hat sich der Kristallnebel gelegt und ihr alle nötigen Kung-Fu-Techniken über eure Muttermilch zugeführt bekommen. Also stiefelt ihr los. Wer sich mit dieser Ausgangssituation anfreunden kann, der wird auch im Folgenden mit allerhand Fantasie beglückt. Wohlwissend was mich erwartet konnte ich das und habe die weitere Handlung genossen. Denn was sich dann entwickelt ist ein in wirklich klassischer Japano-RPG-Manier inszenierter Kampf Gut gegen Böse, Licht gegen Schatten, Stäbchen gegen Gabel, Cola gegen Pepsi.

Mit jedem Schritt, den ihr im Spiel macht, schält ihr nicht nur einen Teil eurer besten Dorfgesellschaft aus dem eisernen Grab, ihr belebt zudem eine längst vergessene Oberwelt mit Kontinenten, Flora und Fauna und letztendlich auch anderen Menschen wieder. Permanent begleitet ihr in Anlehnung an historische Persönlichkeiten und Ereignisse einen Kolumbo nach Amerika,helft bei der Erfindung des ersten Flugzeugesoder Experimenten mit der Glühbirne. Dabei entwickelt das Spiel zum Teil fast schon philosophische Züge über den Sinn des Lebens und die Tragik des menschlichen Seins. Für die seichteren Gewässer unter euch wird zudem natürlich auch ordentlich was verhauen, gelootet und gelevelt. Wobei die beiden letzteren Aspekte eher nebensächlich sind. Meist gibt es nur eine einzige Waffe für das aktuelle Level, die zudem oftmals wie selbstverständlich im Spielverlauf eingebunden ist und automatisch gefunden wird. Auch das lästige Grinden, was aus vielen vorallem klassischen RPG's bekannt ist, kommt wirklich nur sehr selten mal vor. Insgesamt macht Terranigma einen im Kontext der Zeit ziemlich modernen Eindruck. Der Schwierigkeitsgrad, der von der Mega Fun* zum Release auch auf Grund des beiliegenden Lösungsheftes als zu leicht kritisiert wurde, ist heute wirklich angenehm zu spielen. Vorallem die flüssigen Animationen, die Detailverliebtheit und die im wahrsten Sinne fantastische Story erzeugen eine dichte Atmosphäre, die nur von einem Punkt noch gekrönt wird. *Tut mir Leid, wenn du dich an diese Zeitschrift erinnerst, bist du ALT.

Wolfgang Masanori Hikichi Mozart - Ich will ein Kind von dir
Die Musik. Oh mein Gott. Natürlich kann man sich das Ganze nicht permanent anhören, sonst bluten einem die Ohren. Aber was damals aus den einfachen Mitteln und der Technik, die zur Verfügung stand, gemacht wurde ist unfassbar. Wo heutzutage ganze Orchester engagiert werden, steckten damals oft nur eine handvoll Menschen hinter. Dabei sind die Melodien trotzallem so eingäng, stimmig und zum Teil wirklich wirklich schön, dass sie einem Gänsehaut verpassen. Ich werde an dieser Stelle keine weiteren Worte verlieren, sondern einfach den Meister sprechen lassen und meinen Zylinder heben. [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=9NFmgQqLmSo[/youtube]
Zusammenfassung
Wow many letters. Such reading. Ich weiß, ich weiß. Für diejenigen unter euch, denen schon das Lesen von Beipackzetteln zu mühselig ist, werde ich das ganze nochmal kurz zusammenfassen. Gameplay Die Grafik ist in klassischer SNES-Manier, verhältnismäßig detailreich mit guten Animationen und insgesamt unglaublich stimmig. Eine der besten seiner Zeit. Dazu kommt ein sehr flottes, intuitives Kampfsystem, das seines gleichen sucht. Leider ist das Magiesystem vollkommen vermurkst, sodass man sich nie wirklich traut, die gesammelten Ressourcen zu nutzen - bis das Spiel dann vorbei ist. Handlung Die Geschichte macht dieses Spiel aus. Sie ist fantasievoll, für den ein oder anderen vielleicht zu fantasievoll. Es geht wie so oft um den Kampf von Gut gegen Böse, ist aber an vielen Stellen phiolosophisch angehaucht. Es macht einfach Spaß, ist mitreißend und mit tragischen Szenen versehen. Die Macher entschieden sich zudem bewusst, mehr Wert darauf zu legen etwas im Verlaufe des Spiels zu erschaffen, als wie so oft einen Bösewicht oder Gegner stumpf zu vernichten. Extrem sehenswert. Atmosphäre Wenn Gameplay und Handlung stimmen, kann die Atmosphäre auch nicht gänzlich verkehrt sein. An dieser Stelle punktet Terranigma aber vorallem mit seiner musikalischen Untermalung, die für sich spricht. Unglaublich packend.

Ja wie jetzt, spielen oder nicht spielen?
Zeit für den He-Man-Moment: Tatsächlich verknüpfe ich keine direkten Erinnerungen mit Terranigma. Es ist aber eines dieser Spiele, die für mich sinnbildlich für ein ganzes Jahrzehnt und Genre stehen. Japano-RPG's mögen nicht allen Leuten gefallen, Terranigma schafft es jedoch auch heute noch einen vergleichsweise lockeren Einstieg zu finden, der schnell mit einer guten Handlung mitreißt. Je nach Düngen kann man hier einige Stunden verbringen ohne es zu merken. Der Flow ist gut und jeder, der mal wieder Bock auf ein bisschen Super Nintendo Flair zu Hause hat, kann hier bedenkenlos zugreifen. Das Gesamtpaket wirft einen um 20 Jahre in die Vergangenheit ohne einen dabei zu verschlucken. Uneingeschränkte Empfehlung meinerseits, im Vergleich zu vielen anderen Klassikern preislich zudem günstig und auf deutsch erhältlich.
Alex
Titel: Terranigma Aktueller Preis: 20 - 40€ Erscheinungsjahr (EU): 1996 Sprache: Deutsch
Quelle der Bilder: http://fantasyanime.com
imdelorean_part0
Ein herzliches Willkommen!
Hallo und Guten Tag, werte Pixelbauern und Pixelmägde, Pixelritter und Pixelgaukler, Pixelkönige und Pixelköniginnen - kurzum: hallo du! Mein Name ist Alex, ich bin der frischeste Zugang deiner Lieblings-Spieleseite und habe mich im Grunde nur einer Aufgabe verschrieben: deiner Unterhaltung! Von mir wirst du keine topaktuellen News erwarten können. Ich bin viel mehr der Gaming-Peter-Pan, der an deinen Bildschirm klopft, der Marty McFly deiner wöchentlichen Unterhaltung. Nur ohne Strumpfhose und lässige Gitarrenriffs. Als freier Schreiber hat mir die Pixelburg eine Plattform für eine regelmäßige Kolumne angeboten, die ich mit Wonne ergreifen musste. Worum es genau geht und was ich von dir will? Weiterlesen!
"The Internet is for porn."
Erwischt! Die erste Aufmerksamkeit ist gewonnen. Natürlich wird sich diese Kolumne nicht um die zweitschönste Nebensache der Welt drehen - das überlasse ich den Profis - und doch hat mich dieses uralt Gespenst des Internets inspiriert. Als Katie Monster ihre Zeilen 2003 im Musical Avenue Q das erste Mal sang, sprach sie sicher vielen ihrer Zeit aus der Seele. Ein Satz wie ein Dolchhieb, tief ins Herz der Internetgemeinde getrieben, die so viel mehr für sich beanspruchen wollte als bloße Triebbefriedigung.
Freiheit, Gleichheit, Grenzenlosigkeit.
Und tatsächlich würde zumindest heute diese Phrase nur noch der halben Wahrheit entsprechen.
"The Internet is for porn, Katzenbilder und 90er Jahre Nostalgie."
Ich war so frei das Zitat ins Jahr 2014 zu übertragen. Über eine Dekade der menschlichen Entwicklung und Technisierung später haben wir es tatsächlich geschafft die Fesseln unserer Instinkte abzulegen. Naja, oder sie zumindest bunt anzumalen und mit Blumen zu schmücken. Denn natürlich schwirrt nach Regel 34 des Internets für alles, was man sich vorstellen kann ein Schmuddelvideo in den unendlichen Weiten des digitalen Kosmos herum und auch mit der Freiheit ist es nicht so weit her. Jedoch hat nicht nur unser aller Kanzlerin begonnen dieses große unbekannte "Neuland" für sich zu entdecken und mit wehenden Fahnen zu besetzen.
Jetzt komm mal zum Punkt.
Bin dabei. Heute besitzt das Internet als Medium, aber auch als Gemeinschaft einen viel größeren Stellenwert als vor elf Jahren noch. Es umfasst alle erdenklichen Interessensgruppen, Neigungen und Charaktere. Dennoch kristallisiert sich mir, als aufmerksamer Sympathisant, zunehmend eine etablierte Kultur heraus. Ein allgemeiner Geschmack.
Die Rede ist von Katzenbildern.
Hahaha. Nicht lustig? Nagut.
Es geht um die Glorifizierung der 90er Jahre und mit ihr der Spieleindustrie von damals. An dieser Stelle wird es dann auch für uns interessant. Denn obwohl ich dem Ganzen hin und wieder gerne in Jubelstürmen beispringe, frage ich mich dennoch wie gerechtfertig mein leichtfertiges Schwelgen in glücklichen Erinnerungen vor dem Super Nintendo, der Playstation oder dem N64 tatsächlich ist. Wie schwer war ein Mega Man? Wie viel Tiefgang besaß ein Final Fantasy VIII? Ist Ocarina of Time das beste Spiel aller Zeiten?
Worum es hier geht.
Es geht vorallem darum altbekannte Spieletitel auf den Prüfstand zu stellen. Natürlich unter Berücksichtigung der damaligen Zeit, aber auch einen Blick aus heutiger Sicht zu riskieren. Haben wir im Strudel aus Grafikupdates und Effekthascherei die Fähigkeit verloren knallharte Gamingnahrung zu uns zu nehmen? Muss uns der Content wirklich püriert und löffelweise in den Mund gereicht werden? Wie viel Rohkost ist heute noch gesund?
Wenn dir all diese Fragen auch unter den Daumen brennen, du aber noch keinen Weg aus dem Strudel gefunden hast: Kein Problem! Ich freue mich für dich auf die Reise zu gehen und Antworten auf all diese Fragen zu finden.
Fokussieren werde ich mich dabei auf die 90er - den Titel eines "Retro"-Games möchte ich dabei aber nicht zu starr halten. Es ist erlaubt, was Spaß macht - oder besser: machte. Natürlich habe ich so einige Titel im Blick, gerade was das größte Herzblut meiner Kindheit angeht - den Super Nintendo - bleibe dabei aber offen und empfänglich für alles. Wenn du also, verehrter Leser, irgendeinen Titel hast, den du schon immer mal auf seinen Mythos als Klassiker gechecked haben wolltest: ab in die Kommentare damit! Vielleicht ist es schon mein nächster.
Ansonsten lehn dich zurück, schau regelmäßig vorbei und freu dich auf ein kleines bisschen Nostalgie in der Pixelburg.
Alex
Mein erster Beitrag für den Hof der Pixelburg
Ein freundliches Ai Gude aus dem „beschaulichen“ Frankfurt am Main!
Mein Name ist Sebastian und bin unter Freunden auch als Bemme bekannt. Ich zocke seit meinem sechsten Lebensjahr. Mein erstes Spiel zu der Zeit war Super Mario World, welches ich zusammen mit meinem Super Nintendo zu Weihnachten geschenkt bekam. Meiner Meinung nach das beste Mario, das ich jemals gespielt habe. Danach hatte mich Nintendo am Haken. Es kamen und gingen diverse Game Boy Versionen mit den genauso süchtig machenden Pokémon Spielen, die heutzutage immer noch zu meinen guilty pleasure zählen. Je älter ich wurde um so mehr zog es mich zu den Konsolen aus dem Land der aufgehenden Sonne, auf denen ich meine Lieblingsanime auch spielen konnte. Auf der Play Station war es Digimon World, das mich in das Sony Lager gezogen hat. Weitere japanische Spieleserien wie Persona haben mich fasziniert und seit jeher nicht wieder losgelassen.
Denn neben meinem Gaming Hobby verfolge ich auch sämtliche Anime Seasons in Japan. Serien wie Attack on Titan, Tokyo Ghoul, Sword Art Online oder One Piece sind Perlen, die man gesehen haben muss. Anime, Manga und die Gaming Branche ergänzen sich perfekt und sind meiner Meinung nach der Grund warum aus Japan so großartige Spiele wie Metal Gear Solid, Final Fantasy 7 oder Dark Souls hervorgingen und noch lange kommen werden.
Wie Ihr also lesen könnt bin ich ein großer Fan des japanischen Stils, weshalb ich zur Zeit auch nur einen PS 3 und PS 4 besitze, da die meisten Spiele aus Japan fast ausschließlich auf diesen beiden Systemen erscheinen.
Als 22-jähriger Fremdsprachenkorrespondent wollte ich nun einmal meine Grenzen austesten und versuche euch die aufregendsten News der Gamingbranche zu liefern und vielleicht das ein oder andere japano Game zu zeigen, dass Ihr aus dem einen oder anderen Grund nicht kennt oder grinsend dachtet: "Ach, diese Japaner wieder..." und das Spiel ignoriert habt.
Also in diesem Sinne hoffe ich einmal, dass Ihr euch genauso wie ich auf Highlights wie The Witcher 3 (ich weiß kein J-RPG, aber wohl eines der besten RPG's dieses Jahr) und Persona 5 freut wie ich!
Falls Ihr noch Fragen dierekt an mich habt schreibt diese am besten in die Comments und ich versuche sie zu beantworten.
Also in diesem Sinne bis später und frohes looten und leveln wünscht euch Sebastian!
Kaffee mit Kon - 48
Eine Woche nach der Messe sitzt Kon bis spät in die Nacht im Pixelburg Studio und haut sich den Kaffee hinter die Binde.
Voller Energie und Koffein gibt es einige Trailer zu bestaunen. Unter anderem melden sich Team Meat, das Studio hinter SUPER METABOY mit einem Trailer zu ihrem neuen Spiel - A Voyeur for September zurück. Neben einem Trailer zu Enemy Starfighter ist auch ein Trailer zum mysteriösen Mushroom 11 dabei. Kon schaut außerdem Trailer zu einem Spiel, dass er kaum in Worte fassen kann, einen Trailer zu Va11Halla - einem Cyberpunkt Bartending Spiel, dem Witcher MOBA und dem ankündigungstrailer zur PC-Version von Super Time Force!
Über cineastische Trailer Empfehlungen und Wünsch von Euch freut sich der Kaffee und Kon.
Die Leiden des jungen Gamers
Wir haben es im Podcast schon einmal erwähnt, viele nutzen es als Ausrede und wieder andere haben damit gar kein Problem: Disc-Wechseln ist super nervig. Was ist nur los mit uns? Früher pustete man fleißig in Kassetten, nahm das untere Ende seines T-Shirts und schmierte auf CDs herum (im besten Fall hinterließ man Kratzer) oder startete die Konsole zwei bis drei mal neu, weil man die falsche Memory-Card eingesteckt hatte. Heute sieht das ganz anders aus.
Ich sitze vor meiner XBOX 360. Fernseher an via Fernbedienung, XBOX an via Controller. Halt. Batterien leer, der XBOX-Button will einfach nicht mehr leuchten. Also verschaffe ich mir Abhilfe, indem ich genervt mein Ladekabel heraushole, es via USB an die Box schließe und das andere Ende an den Controller stecke. Mist. Das Kabel ist ca. 15cm zu kurz, damit ich meine gemütliche Pose auf meinem gebrauchten 15€-IKEA-Sofa einnehmen kann. Fast hätte ich die Box aus dem Schrank gerissen, da schnappe ich mir schon meinen Schreibtischstuhl und setze mich etwas näher an den TV.
So. 3 Minuten vergangen. Da hätte ich das erste Level schon längst abgeschlossen. Das erste Level... doch von welchem Spiel? Natürlich liegt im Laufwerk lediglich FIFA World Cup 2014, habe ich doch viel mehr Bock auf einen Shooter oder Action-Adventure. Zu Faul, um aufzustehen, da ich ja endlich sitze, durchstöbere ich meine digitale Spielebibliothek. Indiegames, Arcadetitel und Vollversionen. Alles schonmal gespielt. Eigentlich sollte ich aufstehen, um nach einer Disc zu greifen, um endlich das zocken zu können, worauf ich Bock habe. Doch anstattdessen starte ich flott NHL Arcade, freu mich eher semi über meinen Sieg gegen den Computer (immerhin auf schwer!), drücke den XBOX-Button und wechsle zu Trials (Ich habe schon alle Rekorde meiner Freunde gebrochen) und bin wieder kurz davor mit einem lauten Kampfschrei aufzustehen und Bioshock: Infinite einzulegen.
Aber ey: Aufstehen, Hülle aufmachen, Spiel rausholen, Laufwerk öffnen, Spiel einlegen, warten bis die Disc geladen wurde, Spiel anwählen, Schwarzbild, Ladezeit und DANN erst anfangen? Nö. Nicht mit mir.
Ich spiele jedes meiner Festplattenspiele für maximal 10 Minuten. Mount Your Friends, Hidden in Plain Sight, Banjo Tooie. Insgesamt bin ich eher unzufrieden, da ich meinen Stapel der Schande immernoch nicht abarbeite, sondern entweder Gurken oder Games, die ich in- und auswendig kenne zum hundertsten Mal daddel.
Was ist los mit mir? Was ist los mit uns Gamern? Jammern die einen noch rum, dass Digital Pruchases den gesamten Gaming-Flair zerstören, sitze ich hier und kriege es nicht geschissen eine Plastikscheibe ins Maul der Box zu stopfen? Sobald ich meinen GameCube anschließe, ist es doch auch kein Problem! Da wechselt man eben von Viewtiful Joe zu Metroid Prime zu Super Smash Bros Melee.
I DON'T GET IT.
Philosophieren wir einmal herum: Ich schätze die Misere liegt in der Multifunktionalität einer modernen Konsole. Die Möglichkeit zu haben, sich die Zeit mit tausend kleinen Spielen zu vertreiben, sich Videos anzuschauen oder Musik herunterzuladen, gibt uns genug kurzweilige Gelegenheit, das nervige "Aufstehen und Disc-Wechseln" durch "dann probier ich erstmal das hier aus" zu ersetzen. "Das hier" sind dann all die kleinen Dummheiten, die einem entweder nur einen mäßigen Videospielgenuss verschaffen, weshalb man im Nachhinein unzufrieden mit seiner Gaming-Session ist, oder aber unnötig viel Geld kosten, da man einen neuen Film in SD streamt. OH MEIN GOTT - First World Problems.
Wie viele Stunden habe ich schon damit verschwendet rumzudaddeln und nicht einfach Bishock zu spielen? So viel Zeit geht für den ganzen Nebenbei-Kram drauf. Und ich kann meinen inneren Schweinehund einfach nicht überwinden. Das sind wie kleine Süßigkeiten. Man probiert mal hier und mal da, aber das Nahrhafte Mittagessen lässt man aus, da man ja kochen müsste.
Mir fällt es viel leichte Spiele auf alten Konsolen zu spielen, da mir dort gar nichts anderes übrig bleibt, als das Hauptspiel zu beginnen. Doch selbst dann, wenn ich Bock auf einen Vollpreistitel auf einer alten Konsole habe, spiele ich eher Kleinkram auf dem Handy. Ist flott installiert, flott geöffnet, flott deinstalliert. Brauchen wir Menschen diese Mini-Portionen an Nebentätigkeiten? Wo bleibt meine Motivation für große Projekte?
Wie ergeht es Euch? Wechselt Ihr noch fleißig Eure Spiele-Discs oder kauft ihr alles digital und habt 3 Festplatten randvoll mit Videospielen?
Wer ist eigentlich Patty?
Moin! Ich bin's, der Neue! Mein Name ist Patrick, aber eigentlich nennen mich alle nur Patty. Ich bin 26 Jahre alt und studiere Lehramt an der Uni Hamburg. In Zukunft versorge ich Euch mit News und Artikeln rund um das Thema Videospiele hier auf Pixelburg.tv. Warum ich das mache? Ganz einfach! Videospiele sind nicht nur mein größtes Hobby, sondern ein Phänomen, das heutzutage immer mehr Menschen erreicht. Videospiele gewinnen Preise, erzählen Geschichten, füllen Messehallen oder setzen sich als professionelle Wettkampfsdisziplin in Meisterschaften durch. In ihnen werden Freundschaften geknüpft, Helden geboren und Welten erschaffen. Sie sind gleichzeitig Kunst und Kontroverse und genau das macht sie so interessant!
Meine Reise durch die Welt der Videospiele begann als kleiner Junge, als ich meiner großen Schwester ihren Gameboy klaute um heimlich zu daddeln. Blöd nur, dass in der Minikonsole ständig Tetris steckte und ich absolut keine Ahnung hatte, was ich mit den fallenden Klötzchen tun sollte. "Du musst damit Brücken bauen!", sagte mir meine Schwester irgendwann, vermutlich aus Rache, denn wie schnell eine Tetris Session beendet ist, wenn man versucht Brücken zu bauen, kann sich wohl jeder denken. An diesem Tag beschloss ich, dass Tetris scheiße ist und es dauerte noch viele Jahre, bis ich den wahren Sinn hinter dem Klötzchenstapeln fand. Zum Glück besaß mein Schwesterherz neben Tetris noch Super Mario Land, welches auf "mysteriöse" Art auch bald in meine Hände wanderte. Es dauerte nicht lange, da lag Tatanga (so hieß damals der letzte Endgegner, der Prinzessin Daisy entführte) das erste Mal im Dreck. Er legte damit sozusagen den Grundstein für meine Leidenschaft.
Es folgten der Sieg über den Mana Drachen, mehrere Rettungen Hyrules, Kämpfe als Mega-Man, Weltraumschlachten mit Starfox und dutzende andere Ereignisse in diversen Universen. Als ich dann irgendwann im zarten Alter von 14 Jahren einen PC mein Eigen nennen durfte, brach für mich ein neues Zeitalter an. Der Controller wurde gegen Maus und Tastatur eingetauscht und dank des grandiosen Age of Empires verfiel ich relativ schnell dem Genre der Strategiespiele, mit dem man mir auch heute noch große Augen machen kann.
Mittlerweile bin ich alt geworden und mit dem Alter kommt die Nostalgie. Bis heute würde ich den Teenager Patty am liebsten für den Verkauf der alten Konsolen unangespitzt in den Boden rammen! Ich besitze jedoch noch eine Xbox 360 und einen relativ aktuellen PC auf dem von Anno über Bioshock und Skyrim bis hin zu Starbound eine Menge Spiele rumfliegen. Unter anderem auch meine „all time favourite MMORPGs“ Eve Online und World of Warcraft.
Wenn ich übrigens nicht gerade zocke, schreibe oder andere sinnfreie Dinge anstelle, bin ich für gitarrenlastige Rockmusik und aktuelle Serien zu begeistern. Bei letzteren haben es mir vor allem Doctor Who, Sherlock, Game of Thrones und die Sons of Anarchy angetan.
Soviel erstmal zu mir! Habt Ihr noch Fragen? Stellt sie mir hier oder folgt meinem brandneuen Twitteraccount unter @Pixel_Patty. Ich freue mich auf Euch!
Pixelburg LIVE beta (16.07.2014)
Wie jeden Mittwoch, gibt es auch heute Abend Pixelburg Live!
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Hier findet ihr die Live Sendung und den Twitch Kanal.
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#Pixelburg #PressForGames
Spiele zum kleinen Preis - Coming Out Simulator 2014
Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von Microsoft übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.
Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.
Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss.
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Coming Out Simulator 2014 erzählt die Geschichte von Nicky Case. Nicky ist ein homosexueller Videospiele-Entwickler, der die Entscheidung, vor seinen Eltern zu seiner Sexualität zu stehen mit diesem Spiel begleitet. Er hat asiatische Wurzeln und beschreibt in Coming Out Simulator 2014 die persönlichen Erlebnisse seines Coming Outs.
Der Coming Out Simulator ist nicht ganz Auto-Biografisch, sondern erlaubt sich selbst die Freiheit einige Ereignisse zu bearbeiten.
Ich bin nicht homosexuell und bin niemals in der Situation gewesen, in der Nicky sich 2010 befunden hat. Er ist älter geworden und hat gemerkt, dass er Männer lieber mag als Frauen.
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Das simpel gestaltete Text-Adventure Spiel, in dem man sich durch Textnachrichten zwischen Nicky und seinem damaligen Freund und Gesprächen zwischen Nicky und seinen Eltern bewegt vermittelt eindrucksvoll, was es bedeuten kann seiner Familie von seiner Sexuellen Orientierung zu erzählen.
Klassischerweise versuchen Simulatoren, wie der Bus-, Bahn-, oder Straßenreinigungs- Simulator möglichst "realistisch" die Arbeitsabläufe des jeweils simulierten Arbeitsvorgangs darzustellen.
Da das coming out eine höchst persönliche und individuelle Angelegenheit ist, macht es wenig Sinn einen "echten Simulator" auf den Markt zu werfen. Coming Out Simulator befasst sich ausschließlich mit dem, was Nicky passiert ist.
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Das Problem in Nickys Geschichte ist, dass seine Eltern nicht sehr begeistert sind, dass ihr Sohn Männer lieber mag, als Frauen.
Am Küchentisch spricht man als Nicky mit seiner Mutter und stellt schnell fest, dass sie zwar kein "Problem mit diesen Schwulen" hat, aber sehr gerne vermeiden möchte, dass ihr "heterosexueller Sohn mit Homosexualität in Verbindung gebracht" wird.
Das Gefühl, von der eigenen Mutter gesagt zu bekommen, dass Sie kein Verständnis für die Persönlichkeit und das Leben ihres Kindes hat muss schrecklich sein. Coming Out Simulator schafft es viel Empathie zum Protagonisten herzustellen und den Spieler, trotz des surrealen und entfernten Spiel-Stils in die Haut von Nicky zu stecken.
In dem Moment, in dem Nickys Vater seinem Sohn sagte, dass er "zur Not auch dafür bezahlen würde", damit eine Frau seinen Sohn "geradebiegt" habe ich mich gefühlt, als hätte mein Vater mir das gleiche gesagt.
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Der Coming Out Simulator 2014 ist ein unglaublich persönliches und wertvolles Spiel. Nicky Case verarbeitet seine eigenen Erlebnisse zu einem Text-Adventure, das den Spieler Kopfschüttelnd und mitfühlend stehen lässt.
Die Moral, die das Spiel vermittelt, dass man zu seinem eigenen Leben stehen muss, auch wenn es unangenehm sein kann ist wichtig, für alle Menschen, egal welche sexuelle Orientierung sie haben.
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Coming Out Simulator 2014 ist ein unglaublich mutiges und wichtiges Spiel. Nicky Case verarbeitet die Geschichte seines Coming Outs und die Konsequenzen, die es für sein Leben hatte sich zu seiner Persönlichkeit zu bekennen.
Seine Geschichte ist nicht nur interessant, sondern auch spannend.
Nicky Case ist ein Videospiel-Entwickler, der kostenlose Spiele produziert.
Der Coming Out Simulator 2014 ist kostenlos spielbar.
Be careful what you say. In this conversation simulator, everyone will remember every dialogue option you pick, and your choices drive the story. This game is semi-autobiographical. You play as a fictionalized version of this game's author in the year 2010, during a night that changed their life forever. If that seems confusing or awkward, well, that's the gist of being forced to come out to one's parents, isn't it?
Nicky Case Homepage, Nicky Case Twitter, Coming Out Simulator