Mario + Rabbids Kingdom Battle

Mario + Rabbids Kingdom Battle - Gelungenes Crossover

Mario hatte schon so einige Jobs in seinem Leben. Nachdem er sich in diversen Sportarten versuchte, sowie diverse Male das Pilzkönigreich rettete, wurde ihm sein regulärer Beruf als Klempner wohl zu dröge, weshalb der Schnauzbartträger den Pömpel kürzlich endgültig an den Nagel hängte. Damit auch bloß keine Zeit zum Durchatmen oder gar entsteht gibt es aber natürlich direkt wieder etwas zu tun. In Mario + Rabbids Kingdom Battle steckt ausnahmsweise einmal nicht der schuppige Schurke Bowser hinter Marios Ärger, sondern Ubisofts durchgeknallte Rabbids

Auch wenn dieses Crossover in Kombination mit der verwendeten Rundenstrategie-Mechanik hartgesottene Nintendo-Fans zunächst abschrecken dürfte, lohnt sich ein genauerer Blick auf den Switch-exklusiven Titel durchaus. Denn auch wenn die weißen Nager eine Menge Albernheit in die Welt von Mario bringen, so steckt doch ein grundsolides und durchaus forderndes Spiel hinter der quietschigen Fassade. Ich habe mir Mario + Rabbids Kingdom Battle genauer angesehen, warum ich eine Menge Spaß damit hatte erfahrt ihr nachfolgend. 

Aus zwei mach eins

Die zwei doch eher ungleichen Universen kollidieren auf eine ebenso unübliche Art. Unter Beihilfe ihrer Zeit- und Dimensions-reisenden Waschmaschine gelangen die Rabbids in das Labor einer Wissenschaftlerin, die ein Gerät entwickelt hat, mit dem zwei Objekte zu einem verschmolzen werden können. Natürlich schaffen es die Hasen, Hand an das Gerät zu legen und damit unheilbares Chaos anzurichten. Mit ihrem Wäsche-Säuberer gelingt es ihnen zudem, ein Portal in das Pilzkönigreich zu öffnen, in das sie sich und Beep-O, den kleinen Roboter-Gehilfen, kurzerhand teleportieren. Spätestens als es ein Rabbid schafft, sich mit der Brille zu verschmelzen (fortan soll er als Spawny bekannt sein), wird für Mario klar: dem Treiben muss Einhalt geboten werden!

Mario + Rabbids Kingdom Battle
Die Spielwelt und Charaktere kommen in typisch-knuffiger Mario-Optik daher.

Unter der Haube werkelt bei Mario + Rabbids Kingdom Battle eine klassische Rundenstrategie-Technik. Wir reisen über die verwüstete Oberwelt, die sich auf insgesamt drei Areale erstreckt, die über unterschiedliche Settings verfügen. Während im ersten Gebiet noch relativ klassische Mario-Optik zu finden ist, erwartet uns im zweiten eine Wüste, die durch den Einfluss der Hasen jedoch in einigen Gebieten mit massivem Schneefall zu kämpfen hat. Der letzte Abschnitt kommt im fiesen Horror-Gewand daher. Bei der Gestaltung bewiesen die Entwickler von Ubisoft eine Menge Liebe zum Detail, nicht nur gibt es viele kleine und große Anspielungen zu entdecken, auch kommen die feindlichen Rabbids in für die Gegend passender Gewandung daher. Sobald sie einmal abgeschlossen wurden, können wir die Welten erneut besuchen, um uns stärkeren Gegnern zu stellen, werden dafür aber mit besseren Loot belohnt und haben die Möglichkeit, Geheimnisse zu entdecken, die vorher aufgrund mangelnder Fähigkeiten noch nicht zugänglich waren.

Komplexe Strategie

Jedoch sollte sich von der knuffigen Optik nicht getäuscht werden lassen, die Strategie-Elemente des Titels haben es durchaus in sich. Während die ersten Scharmützel noch vergleichsweise sanft ablaufen und uns gediegen an die Mechanik heranführen sollen, so zieht der Schwierigkeitsgrad im Spielverlauf deutlich an. Spätestens bei Beginn des zweiten Kapitels wird schon einiges von uns gefordert, es gilt die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere möglichst effektiv einzusetzen und zu kombinieren, um gegen die feindlichen Kräfte zu bestehen. Für alle unter uns, die strategisch nicht so ganz bewandert sind, wird der Easy Mode angeboten. Hier verursachen die Feinde weniger Schaden und agieren gefühlt etwas weniger schlau. 

Unsere Gruppe besteht zu jeder Zeit aus lediglich drei Mitgliedern. Während Mario immer als Gruppenführer fungiert und zwangsläufig im Team sein muss, können wir die restlichen beiden Kameraden frei wählen. Dabei haben wir die Wahl zwischen bekannten Bewohnern des Mario-Universums, wie Luigi, Peach oder Yoshi und Rabbids-Varianten dieser. Bis auf ein Kostüm, das an ihre Vorbilder angelehnt ist, haben die tierischen Varianten jedoch nichts mit ihren Vorlagen gemein. So setzt der echte Luigi auf Scharfschützengewehre mit großer Reichweite, hat dafür aber vergleichsweise wenig Leben zur Verfügung, während der passende Rabbid über eine Mittelstrecken-Waffe verfügt und sich per Spezialfähigkeit in einen Schutzschild hüllt, der erlittenen Schaden drosselt. 

Mario + Rabbids Kingdom Battle
Als Sniper kann Luigi Feinde quer über das Schlachtfeld in Beschuss nehmen.

Die Kämpfe laufen in klassischer Rundenstrategie-Manier ab: über die Taktik-Ansicht können wir das Feld überblicken um daraufhin unsere Charaktere zu bewegen. Dabei verfügt jeder Recke über eine bestimmte Reichweite, über den so genannten Team-Sprung kann unter Beihilfe eines Kameraden noch etwas weiter gezogen werden. Sofern eine günstige Position erreicht wurde, wird der Feind unter Beschuss genommen. Ein erfolgreicher Treffer hängt hierbei von verschiedenen Faktoren ab. So gibt es bei direktem Sichtfeld eine Trefferwahrscheinlichkeit von 100 Prozent, versteckt sich unser Ziel hinter einer hüfthohen Deckung sinkt diese bereits auf 50 Prozent. Somit gilt es sich taktisch zu bewegen und die Gegner geschickt zu flankieren. Weiter bietet sich auch die Möglichkeit, in einen Feind hinein zu rauschen, um ihm per Dash etwas zusätzlichen Schaden zuzufügen.

Unser Ziel in den Kämpfen ist nicht zwangsläufig immer, alle Gegner auszuschalten. In einigen Gefechten gilt es eine bestimmte Anzahl an Feinden zu eliminieren, weiter gibt es Escort-Missionen, bei denen wir beispielsweise Toad bis in einen markierten Bereich bringen müssen, ohne dass der Pilzkopf das Zeitliche segnet. Je nach der Missionsart sind auch die Arenen gestaltet, während bei normalen Kämpfen die Spielfelder meist rechteckig gehalten sind, kommen Spielfelder, bei denen ein gewisser Punkt erreicht werden muss, deutlich verwinkelter und mit mehr Transportröhren daher. Auch die Gegnervielfalt kann uns den Weg deutlich erschweren, neben normalen Hasen gibt es beispielsweise Geister-Karnickel, die sich quer über die Map beamen können, um uns in den Rücken zu fallen, oder aber riesige Rammler, die sich hinter einem Schild verstecken und nur durch geschicktes Flankieren verletzt werden können. 

Mario + Rabbids Kingdom Battle
Rabbid Peachs praktischer Heilskill kann für so manche Schlach entscheidend wirken.

Die Bosskämpfe bieten noch eine weitere Herausfoderung. Diese sind häufig mehrphasig und benötigen einer speziellen Taktik. So gilt es beim Kong-Rabbid, ihm seine Bananen zu stibitzen, da diese wirkungsvolle Heilkräfte innehaben und wir ihn beschießen können wie wir witzig sind, er heilt sich ohnehin nach jedem Treffer. Der Eisgolem hingegen verwendet eine riesige Kühlschranktür als Schild und muss mit Granaten beackert werden, bevor er anfängt zu schmilzen. Die großen Gefechte bieten eine nette Abwechslung und sind angenehm fordernd. 

Level mit Sinn

Um auch nachhaltig eine Chance zu haben gilt es, unsere Charaktere aufzuleveln, um neue Fähigkeiten zu erhalten oder uns um mehr Felder auf dem Spielfeld bewegen zu können. Das Upgrade-System von Mario + Rabbids Kingdom Battle funktioniert über lila Orbs. Diese finden wir entweder in in der Spielwelt verteilten Kisten oder aber erhalten die am Ende von manchen Kämpfen als Belohnung. Diese können wir im Skilltree ausgeben, dabei erhält jeder Charakter die selbe Anzahl an Orbs, nicht nur unsere aktuellen Team-Mitglieder. Gekauft werden können sich beispielsweise mehr Lebenspunkte, neue Fähigkeiten, wie Marios Fähigkeit, nach einem Team-Sprung auf dem Kopf eines Gegners zu landen, um Schaden zu verursachen, oder sogar um Sekundärwaffen. 

Neben der Primär-Waffe, die jeder Charakter mit sich führt, kann zudem für jede Figur ein weiteres Werkzeug freigeschaltet werden. Hier kann Mario auf einen Hammer zugreifen, der zwar nur im Nahkampf funktioniert, dafür aber Flächenschaden an alle in der Nähe befindlichen Feinde verteilt. Luigi oder Rabbid Peach beispielsweise können ein kleines Gefährt nutzen, dass einen bestimmten Feind verfolgt und explodiert, sobald dieser in die Nähe des explosiven Spielzeugautos kommt. 

Mario + Rabbids Kingdom Battle
Im Skilltree schalten wir neue Fähigkeiten für unsere Recken frei.

Neben dem eigentlichen Schaden können die Schießprügel zudem über zusätzliche Effekte und Boni verfügen, die den Ausgang eines Gefechts entscheidend verändern können. So bewirkt der Honig-Effekt beispielsweise, dass sich der betroffene Gegner die nächste Runde nicht von der Stelle bewegen kann. Tinte macht es hingegen unmöglich, die Haupt- und Sekundär-Waffe im nächsten Zug zu verwenden. Wir erfolgreich ein solch elementarer Treffer ist, wird vom Prozentwert der verwendeten Wumme bestimmt. Alternativ gibt es in manchen Arenen zudem Kisten, die zwar als Deckung fungieren, bei einem Treffer aber den dahinter Versteckten mit eben solchen Effekten versehen können, und somit nicht unbedingt als ratsames Versteck zu sehen sind.

Knuffige Technik

Grafisch kann Mario + Rabbids Kingdom Battle quasi nicht angesehen werden, dass es sich um ein Ubisoft-Spiel handelt und nicht von Nintendo produziert wurde. Die verwendete Snowdrop-Engine, die auch in The Division und in Kürze auch in South Park: The Fractured but Whole zum Einsatz kommt, zaubert ein Pilz-Königreich auf unsere Bildschirme, wie es schöner nicht sein könnte. Auch die knuffigen Veränderungen und Abarten, die die Rabbid-Invasion mit sich bringt sind knuffig umgesetzt und sorgen immer wieder für einen kleinen Schmunzler. Die farbenfrohe Welt ist natürlich kein Grafik-Kracher, passt aber sehr gut zum Rest des Spiels. 

Mario + Rabbids Kingdom Battle
Zu jedem Charakter gibt es eine Detail-Seite, auf der wir uns übe Lebenspunkte, Schaden und Skills informieren können.

Auf der Ton-Seite müssen wir ohne Sprachausgabe zurecht kommen, dies wäre allerdings auch eine Neuheit für einen Mario-Titel. Stattdessen gilt es, sich mit den üblichen "Woohoo"- oder "Jahuuuuu"-Geräuschen zu begnügen, kombiniert mit dem klassischen Rabbid-BWAAAAAAAAAAH. Schön gelungen ist hingegen die musikalische Untermalung, diese dudelt im Hintergrund vor sich und sticht zwar zu keinem Zeitpunkt sonderlich heraus, fügt sich aber wunderbar ins Spielgeschehen ein. 

Fazit

Mario + Rabbids Kingdom Battle ist ein durchaus forderndes Rundenstrategie-Spiel, die quietschbunte Fassade sollte nicht als Anzeichen für einen leichten Titel gesehen werden. Die Schwierigkeit zieht im Spielverlauf steil an, so dass Hobby-Taktiker voll auf ihre Kosten kommen dürften. Jedoch können auch weniger taktische Spieler dank des Easy Mode eine Menge Spaß mit dem Titel haben. 

Bierernste Genre-Fans sollten im Vornherein freilich abwägen, ob der Rabbid-Humor, beziehungsweise das Setting im Pilzkönigreich nicht etwas zu knuffig für sie ist. Auch wenn sich die Hasen angenehm dezent im Hintergrund halten, sind sie eben doch in der Spielwelt omnipräsent. Jedoch wird das Hinwegsehen über diesen Umstand mit einem durchaus spaßigen Titel belohnt, der aufgrund der Möglichkeit, Welten erneut zu besuchen um neue Geheimnisse zu entdecken, die 10-15 Stunden Spielzeit noch einmal deutlich aufwertet. 


Crossing Souls

Crossing Souls - Fünf Freunde auf Leichensuche

Geschichten rund um Freundesgruppen von jungen Menschen gibt es in jedem popkulturellem Medium. Auch Videospiele lassen uns immer mal wieder eine Gang von Kindern oder Jugendlichen bei einem Abenteuer begleiten. So auch Crossing Souls von den spanischen Entwicklern Fourattic. Ob des Settings rund um ein Geheimnis, dass sich um eine amerikanische Kleinstadt in den 1980er-Jahren dreht, wurden bereits mehrfach Vergleiche mit der Netflix-Serie Stranger Things laut. Auf der gamescom konnte ich das Adventure anspielen und mir von den Entwicklern selbst anhören, welche Inspiration tatsächlich in die Produktion einflossen. 

Ein typischer Vorort

Zu Beginn von Crossing Souls erwachen wir als Chris. Dieser steckt voller Tatendrang, da er und seine Clique an diesem Tag großes vor haben. Konkret wollen sie zum Fluss laufen, da dort die Leiche eines Mannes liegen soll. Doch bevor Chris sich aufmachen kann, um seine Freunde einzusammeln, gilt es eine kleine Runde Baseball mit dem Herrn Vater im Garten zu spielen. Dieser schenkt ihm einen Schläger, der natürlich direkt getestet werden will. Somit gelangt unser erster Charakter zu seiner Hauptwaffe. Im weiteren Spielverlauf werden sämtliche Tutorials so nahtlos in das Spielgeschehen integriert, wodurch die Spielfluss nicht gestört wird. 

Nach der kleinen Sportstunde machen wir uns auf den Weg durch die kalifornische Kleinstadt, um nach und nach den Rest unserer Gang einzusammeln: den Wissenschafts-Nerd Matt, die Redneck-Tochter Charlie, den kräftigen Big Joe sowie unseren kleinen Bruder Kevin. Auf unserem Weg zu den Anderen können wir uns weitestgehend frei in unserem Heimatort bewegen, verschiedene Charaktere kennen lernen und auch das eine oder andere Grundstück erforschen. Dabei gibt es stets etwas zu entdecken und die Entwickler weisen explizit darauf hin, dass eben diese Erkundung dazu beitragen kann, sich noch mehr in der Spielwelt zu verlieren und sich noch mehr mit den Charakteren zu identifizieren. Speziell nachdem der tote Mann gefunden ist und die Story von einer einfachen Jugend-Story sich zu einem Mystery-Coming-of-Age-Thriller wandelt soll sich der Bund mit den jungen Menschen noch viel stärker entwickeln.

Crossing Souls
Die mysteriöse Pyramide wird einen wichtigen Part im späteren Spiel einnehmen.

Als kleines Beispiel kann hier der tote Familienhund Sparky von Chris und Kevin fungieren. Dessen Hütte steht immer noch im heimischen Garten und wenn wir diese als Chris genauer ansehen, erinnert er sich daran, wie sehr seinen Bruder der Verlust schmerzt und noch immer belastet. Zu viel sei an dieser Stelle nicht verraten, aber diese verhältnismäßig kleine Stück Hintergrundwissen hilft an späterer Stelle deutlich dabei, die Handlungen von Kevin zu verstehen. Die Möglichkeit, die Spielwelt in ihren Einzelteilen zu erforschen um so mehr zu erfahren verspricht interessante und tiefgehende Geschichten. Über ein Tagebuch im Spiel können wir die relevanten Informationen zu getroffenen Charakteren und bestimmten Orten erneut nachlesen. Zudem bieten die Anspielungen auf diverse popkuturelle Elemente der 80er-Jahre Potential für den einen oder anderen Schmunzler.

Fähigkeitsbasierte Rätsel

Jeder unserer fünf Helden verfügt über eigene Fähigkeiten, die in gewissen Situationen nötig werden. So kann Chris an bewachsenen Wänden hinauf klettern, Matt hat Raketenstiefel und Big Joe kann immens schwere Objekte verschieben. Nur durch die Kombination dieser Eigenschaften können wir Rätsel lösen oder zum nächsten Point of Interest gelangen. Auf dem Bildschirm zu sehen ist immer nur der aktuell gespielte Charakter, jedoch können wir jederzeit auf Knopfdruck zwischen diesen wechseln, auch in Kämpfen. 

Crossing Souls
Big Joe kann schwere Kisten ohne große Anstrengung verschieben.

Die Scharmützel sind in der Regel schnell vorbei, für die meisten normalen Gegner reichen einige wenige Schläge. Jedoch ist auch hier entscheidend, mit welchem Helden wir in den Kampf ziehen. Der kleine Kevin kann quasi überhaupt nicht zuschlagen, während Big Joe zwar sehr träge daher kommt, dafür aber umso heftiger zuschlägt. Auch Boss-Kämpfe wird es geben, hier hatte ich jedoch noch keine Chance, selbst einen anzuspielen. Jedoch versprechen die ersten gezeigten Ausschnitte aus diesen bombastische Auseinandersetzungen, die wohl bestimmte Taktiken voraussetzen und auch über mehrere Stufen gehen. 

Zeitgemäße Technik

Technisch setzt Crossing Souls auf den im Indie-Sektor beliebten Pixelart-Look. Dieser wartet mit vielen sympathischen kleinen und großen Details auf und wurde mit viel Liebe umgesetzt. So finden sich in Chris' Zimmer an Ghostbusters angelehnte Poster, Kevins schleimig-grüne Popel dürften bei dem einen oder anderen Spieler für Würgereiz sorgen und in der örtlichen Spielhalle lassen sich auf den Arcade-Geräten allerhand Referenzen finden. Das kleine Städtchen wirkt lebendig und jeder Charakter hat seine kleinen optischen Eigenheiten. 

Auch der Sound wurde an das Setting des Titels angepasst. So gibt es zwei hauptsächliche musikalische Stilrichtungen: Synthpop und Disney-eske Musik mit Flöten und anderen Blasinstrumenten. Während die elektronischen Sounds in angespannten Situationen, wie Kämpfen oder der Vorstellung der bösen Regierungs-Mitarbeiter den Puls etwas nach oben treiben soll, passen die instrumentallen Klänge vielmehr zur Erkundung des Stadtgebiets oder einem entspannten Spaziergang.

Crossing Souls
In liebevoll gezeichneten Cartoons wird die Story erzählt.

Als besonderes Schmankerl bietet Crossing Souls noch vollwertige Cartoon-Zwischensequenzen. Diese erzählen die Story rund um die Gang, das mysteriöse Artefakt, dass sie von dem toten Mann, sowie einer Regierungsverschwörung. Dabei wurde besonders darauf geachtet, die Szenen Bild für Bild abzuspielen, um das klassische Gefühl früher Comic-Serien zu reproduzieren. 

Stranger Things zum selber spielen

Crossing Souls erinnert nicht nur entfernt an Stranger Things. Alleine die Geschichte um eine Gang von jungen Menschen an der Schwelle zum Erwachsen werden, die in ihrer Kleinstadt auf Übernatürliches treffen und irgendwie einer Regierungs-Verschwörung auf die Schliche kommen, erinnert frappierend an die Netflix-Serie. Jedoch versichern die Entwickler dass die komplette Geschichte bereits vor der Ausstrahlung bestand. 

Sei es wie es ist, die Parallelen sind auf jeden Fall da, stören aber keineswegs, ganz im Gegenteil. Selbst als Teil einer solchen Geschichte zu fungieren verspricht immens interessant zu werden, auch wenn bisher nicht so ganz bekannt ist, wohin sie uns tragen will. Das Gameplay läuft knackig und die Technik passt, so dass Crossing Souls auf jeden Fall im Auge von Fans genannter Serie oder auch von Adventure-Freunden im Allgemeinen bleiben sollte.

Erscheinen wird Crossing Souls voraussichtlich noch in diesem Jahr für den PC sowie die PS4. 


God's Trigger

God's Trigger - Vier Fäuste gegen die Apokalypse

Ungleiche Duos sind in der bunten Welt der Videospiele nicht selten gesehen. Das auf der Gamescom 2017 angekündigte God's Trigger aus dem Hause Techland bietet nicht nur zünftiges Gameplay im Stil und Schwierigkeitsgrad von Hotline Miami, sondern auch ein ungewöhnliches Protagonisten-Gespann. Nathi, Dennis und Tim konnten sich den Titel auf der Messe etwas genauer ansehen. 

Die Reiter kommen

Unsere Feinde in God's Trigger sind niemand geringeres als die vier apokalyptischen Reiter selbst. Diese drohen, die Welt in den Untergang zu reißen, was die Protagonisten Harry und Judy nicht so einfach geschehen lassen können und wollen. Der Clou hierbei besteht darin, dass es sich bei unseren beiden Kriegern um einen Engel und eine Dämonin handelt, die aus mysteriösen Gründen gemeinsame Sache machen. Die genauen Motive sind aktuell jedoch unbekannt, lediglich dass die Beiden in ihrer jeweiligen Heimat etwas wieder gutzumachen haben ist bekannt. 

God's Trigger
Das Element der Überraschung ist von immensem Vorteil.

Durch die vorgegebene Geschichte mit dem doppelten Heldengespann kann God's Trigger komplett im Koop-Modus durchgespielt werden. Hierbei teilen sich die Spieler einen Bildschirm, zu sich weit voneinander entfernen ist nicht möglich. Gespielt werden kann der kooperative Modus sowohl lokal als auch online. All jene, die lieber alleine schnetzeln, können den Titel natürlich auch alleine durchzocken. Es ist jederzeit möglich, zwischen Harry und Judy zu wechseln, da an gewissen Stellen die jeweiligen Fähigkeiten der Protagonisten nötig werden. Jedoch betonen die Entwickler, dass God's Trigger im Singleplayer deutlich schwerer wird, da die auftretenden Gegnermaßen nicht reduziert werden und somit ein einzelner Spieler die Arbeit von zwei verrichten muss. 

Brutal schnell

God's Trigger ist ein sehr schnelles Spiel. Ganz im Stile klassischer Top-Down-Twin-Stick-Shooter gilt es einen mit Gegnern gefüllten Raum nach dem anderen zu säubern, meist dauert dieser Vorgang nur weniger Sekunden. Jedoch sind Treffsicherheit und gute Reflexe oberstes Gebot, sobald wir selbst einen Treffer kassieren darf der aktuelle Abschnitt erneut versucht werden. Zwischen unserem virtuellen Ableben und dem nächsten Anlauf gibt es glücklicherweise quasi keine Ladezeiten, weshalb ein angenehm treibender Flow entsteht, der uns von Raum zu Raum treibt. Jedoch ist auch ein gewisses Maß an Frusttoleranz nötig, denn God's Trigger ist alles andere als leicht. Das ohnehin schon schnelle Ableben wird durch die bisweilen arg unübersichtlichen Räume, speziell wenn gerade ein größeres Gefecht entbrennt, nur noch beschleunigt. 

God's Trigger
Das Combo-Meter füllt sich, die Übersicht verliert sich.

Zu Beginn haben wir lediglich die Standard-Waffen unserer ungleichen Helden zur Verfügung. Harry setzt auf sein Schwert, mit dem die unglücklichen Feinde kunstvoll filetiert werden, während Judy auf eine Ketten-Peitsche setzt, die über eine höhere Reichweite verfügt. Jedoch lassen erlegte Gegner nur zu gerne ihre Utensilien fallen, weshalb es nicht lange dauert, bis auch wir Zugriff auf Pistolen, Gewehre, Baseballschläger, Stahlrohre oder Schrotflinten haben. Jedoch gilt es hier speziell bei den Schusswaffen zu beachten, das wir keine neue Munition aufnehmen können. Ist der Schießprügel einmal leer gilt es, schnell einen neuen zu finden. In der Zwischenzeit können wir jedoch jederzeit mit unserer Standard-Waffe attackieren. Dies funktioniert über den linken Trigger, während der Rechte für das aktuell aufgenommene Tötungswerkzeug zuständig ist.

Während wir uns durch die Spielwelt meucheln, stets unsere Mission, die Reiter aufzuhalten, im Sinn, können wir durch schnelle Tötungsfolgen auch unser Combo-Meter füllen. Dies hat nicht nur den Effekt, dass wir uns in unserem Skill bestätigt fühlen, auch die Spezial-Leiste füllt sich so. Je nach gespieltem Charakter können wir, sobald diese voll ist, eine Spezialfähigkeit entfesseln. Während Harry per Knopfdruck einen Schild herbei beschwört, kann Judy einen Orb abfeuern, der alle in der Nähe befindlichen Feinde zu sich zieht. So können schön taktische Manöver ausgespielt werden, um auch stressige Situationen möglichst effektiv lösen zu können. Auch ein Level-System wird geboten, synchrone Kills oder schnelle Abfolgen werden mit zusätzlichen Erfahrungspunkten belohnt. Wie genau sich ein Fortschreiten jedoch auswirkt war aus der Demo bisher nicht ersichtlich.

Ansehnliche Optik bei fadem Sound

Rein optisch holt God's Trigger aus dem Genre heraus, was eben so möglich ist. Im Gegensatz zur Pixeloptik von Hotline Miami erwarten uns 3D-Charaktere, auch die Partikeleffekte können sich sehen lassen. Tatsächlich besonders schön anzusehen ist der Effekt, den das in Strömen fließende Pixelblut auf unsere Umgebung hat. Innerhalb kürzester Zeit verfärbt dieses die Spielwelt tiefrot, was dem Titel einen eigenen, dreckigen Look verleiht, der durch die leichte Cartoon-Optik wunderschön anzusehen ist. 

God's Trigger
Innerhalb kürzester Zeit füllen sich die Areale in schönstem Rot.

Nicht ganz so gut kommt der Sound daher. Während die Schuss- und Schrei-Geräusche einigermaßen authentisch klingen ist die musikalische Untermalung etwas unspektakulär, speziell verglichen mit Hotline Miami. Uns erwarten dröge Gitarrenklänge, die weder den Spielfluss antreiben, noch sonderlich bombastisch daher kommen. Hier bleibt zu hoffen, dass bis zum Release noch etwas getan wird.

Ordentliche Action für frustresistente Coop-Fans

God's Trigger macht viel richtig und dürfte vor allem Coop-Spielern eine Menge Freude bereiten. Das knackige Gameplay ist on point und die Möglichkeit, den gesamten Titel gemeinsam auf der Couch durchzurocken schreit nur so nach spaßigen Spiele-Abenden. Abstriche könnte der Fokus auf kooperatives Gameplay für Einzelspieler bedeuten, alleine schon aufgrund des so erhöhten Schwierigkeitsgrades. Jedoch sollten sich auch Zweiergespanne, die mit schweren Titeln so ihre Probleme haben, gut überlegen, ob God's Trigger das richtige für sie ist. 

Erscheinen soll der Titel im Frühjahr 2018 für den PC, die PS4 sowie die Xbox One. 


Absolver - Fratzengeballer mit Deckbau

Nahkämpfe in Videospielen folgen meist dem Schema, dass es gilt, leichte und starke Angriffe möglichst effektiv zu verketten um bombige Kombos zu zaubern. Jedoch artet dies nur allzu oft in simplem Button-Mashing aus, da es nicht selten reicht, eine bestimmte Kombination immer und immer wieder zu wiederholen. Freilich stellen solche Mechaniken nicht die Regel dar, sind jedoch trotzdem weit verbreitet. Im Februar diesen Jahres brach For Honor diesen Umstand mit einem Haltungs-bezogenen Kampfsystem auf, mit Absolver aus dem Hause Sloclap folgt nun ein weiterer Titel, der auf ein Stance-System setzt. Warum der von Devolver Digital gepublishte Titel sich jedoch deutlich anders als Ubisofts Werk spielt und wo weitere Besonderheiten liegen konnte ich in meiner Anspielsession auf der Gamescom herausfinden.

Stellungswechsel

Der Fokus liegt bei Absolver auf reinen Faustkämpfen. Zwar können auch Waffen benutzt werden, jedoch liegt das Hauptaugenmerk ganz klar auf Martial Arts-Kämpfen, bei denen wir unserem Gegenüber möglichst effektiv das Gesicht neu arrangieren. Mit welchen Utensilien wir auch immer in die Scharmützel ziehen, das Kampfsystem ist dabei stets auf den verschiedenen Stellungen aufgebaut, in die wir unseren Charakter bringen können. Hier gibt es vier mögliche Richtungen, eingestellt wird unsere Position über das Gedrückthalten des rechten Triggers bei Gleichzeitiger Bedienung des rechten Analogsticks.

Absolver
Die richtige Stellung entscheidet zwischen Sieg und Niederlage.

Einmal in Position gebracht haben wir die Wahl zwischen einem leichten und einem schweren (oder auch Spezial)-Angriff. Ebenso können wir natürlich blocken und unter den Attacken unserer Feinde hinweg dashen. Jedoch ist stets die Ausdauerleiste im Auge zu behalten, ist diese erschöpft sind wir ein leichtes Ziel. Im Blocken regeneriert sich diese zudem deutlich langsamer, also gilt es den richtigen Moment abzupassen. Beim Abwehren der feindlichen Attacken ist es anders als bei For Honor nicht nötig, sich im selben Stance zu befinden, dafür können uns jedoch verschiedene Angriffe nach erfolgreichem Abschluss in einer anderen Position zurücklassen, als die, in der wir gestartet sind.

Rein von den Bewebungsabläufen her ist Absolver speziell für einen Titel, der ohne Motion Capture-Aufnahm auskommt, sehr beeindruckend geworden. Dies dürfte auch dem Umstand geschuldet sein, dass Teile der Entwickler selbst aktiv Martial Arts betreiben. Die sonstige Technik ist jedoch nicht heraus stechend, das gezeigte Gebiet innerhalb verfallener Ruinen kam im allgemeinen Trist daher und auch die Texturen waren eher spärlich gesetzt. Jedoch der Titel bisweilen mit stimmungsvollen Licht- und Schattenspielen aufwarten. 

Erstaunliche Varianz

Jedoch hört die Komplexität des Kampfsystems bei der bloßen Wahl einer Stellung nicht auf. Als erste Entscheidung, die unseren Spielstil immens beeinflusst, gilt es aus einem von drei Kampfstilen zu wählen. Forsaken als ausgeglichene Variante, Kahlt kommen eher langsam und kräftig daher und Windfall stellt eine etwas flottere Klasse dar.

Absolver
Die Wahl der Klasse ist essentiell.

Nachdem wir diese grundlegende Wahl getroffen haben, können wir uns in den Deckbau begeben und unseren ganz eigenen Stil zusammen basteln. Dies funktioniert folgendermaßen: für jede Position kann sowohl dem normalen als auch dem starken Angriff eine Attacke zugeordnet werden, in weiteren Schritten können wir ganze Abfolgen festlegen. Hierdurch entsteht eine ungeahnte Varianz, die dazu führt, dass wir uns nie ganz sicher sein können, womit uns unser Gegner als Nächstes angreifen wird. So entstehen intensive Kämpfe, die durch die Spezialfähigkeiten, wie die Absorbtion feindlicher Attacken (Kahlt) oder das Betäuben unserer Gegner (Forsaken) noch weitere taktische Komponenten gewinnen.

Neue Attacken lernen wir dynamisch im Spielverlauf. Kämpfen wir gegen einen Gegner, dessen Angriffe noch nicht zu unserem Repertoire gehören, so habe wir eine Chance darauf, diese schlicht von ihm abzuschauen. Jedoch ist es hierzu unbedingt nötig, den Kampf auch zu gewinnen.

Miteinander ebenso wie gegeneinander

Prinzipiell handelt es sich bei Absolver neben einem Kampfspiel auch um ein MMO. Im Hintergrund wird eine (bisher) seichte Story erzählt, der Fokus liegt klar darauf, sich durch die offene Welt zu prügeln. Dies können wir entweder gemeinsam mit anderen Spielern tun oder aber wir ziehen alleine los. Jedoch kann es immer wieder passieren, dass wir auf andere Personen treffen. Hier gilt es, ähnlich zu Survival-Titeln wie beispielsweise DayZ, mit Hilfe von Gesten zu kommunizieren und sich daraufhin entweder zu hauen oder aber in Frieden auseinander zu gehen. Ein Voice-Chat ist bisher leider noch nicht implementiert.

Absolver
Manchmal ist sich gegenseitig helfen die klügere Wahl.

Komplexer Prügler für anspruchsvolle Athleten

Absolver richtet sich an all jene Spieler, die ein komplexes Kampf-System suchen und Lust haben, sich im Einzelkampf mit Anderen zu messen. Hier bietet der Titel nicht nur ein wunderbar geeignetes System sondern auch saubere Technik und ein scheinbar gut balanciertes System. In der Anspielsession wirkten keine Attacken überpowered und die Steuerung geht nach einiger kurzer Zeit schnell in Fleisch und Blut über. Jedoch sollte einiges an Frustresistenz speziell für den Anfang mitgebracht werden. Weiter stellt sich die Frage nach dem Endgame, ein Thema bei dem vielen MMOs schließlich die Puste ausgeht.

Erscheinen wird Absolver bereits nächste Woche, am 29. August, für die PS4 sowie den PC.


The Swords of Ditto - Alle 100 Jahre grüßt die Hexe

Die The Legend of Zelda-Reihe stellt für viele Titel einen nicht zu unterschätzenden Einfluss dar und hat das gesamte Genre der Action-Adventures geprägt. Auch The Swords of Ditto aus dem Hause onebitbeyond zählt die Reihe rund um den Helden mit den spitzen Ohren und der grünen Zipfelmütze zu ihren Haupt-Einflüssen. Jedoch will das noch recht junge Team durch Elemente wie eine prozedural generierte Welt oder Permadeath die Grenzen des Genres aufbrechen. Ich hatte die Chance, den Titel auf der Gamescom anzuspielen.

Wake up

Der Anfang von The Swords of Ditto beginnt recht typisch: Wir erwachen an einem Strand und wissen nicht so direkt was vor sich geht. Jedoch wird relativ schnell klar, dass sich die Spielwelt in Gefahr befindet und so machen wir uns auf in die nächste Stadt, um das Schwert des Helden an uns zu nehmen. Geleitet werden wir hierbei von dem Mistkäfer Puko, der uns ähnlich wie die Fee Na'Vi immer wieder mit mehr oder weniger nützlichen Tipps zu Seite steht.

Der Clou am Schwert des mysteriösen Helden ist, dass es sich hierbei um uns selbst handelt. Nachdem wir entweder die böse Hexe Mormo erfolgreich bezwungen haben, oder aber unser Leben auf dem Weg dorthin verwirkt haben, vergehen 100 Jahre und wir können uns erneut auf die quasi ewig währende Mission begeben, unsere Insel als "Das Schwert von Ditto" zu retten.

The Swords of Ditto
An unserem eigenen Schrein beginnt die Reise von vorne.

Interessant ist neben der grundlegenden Mechanik, das Spiel quasi beliebig oft durchspielen zu können weiter auch die Tatsache, dass sich die (prozedural generierte Spielwelt) je nach dem Ausgang unseres letzten Durchgangs verändert. Sprich, wenn wir die Hexe in ihre Schranken weisen und die Insel retten können, erwartet uns eine weitaus weniger feindlich gesinnte Welt, als wenn wir bei unserer Mission versagen.

Waffen nicht aus dieser Welt

Während unsere Hauptwaffe natürlich das eingangs bereits erwähnte Schwert darstellt, können wir unseren Gegner auch mit zahlreichen anderen Utensilien das Leben schwer machen - diese passen nicht immer in die bunte, mittelalterliche Fantasy-Welt. So führen wir beispielsweise einen Bogen mit uns, oder können wir Bomben um uns schmeißen. Allerdings werden auch Schallplatten zu tödliche Wurfgeschossen oder wir können auf Knopfdruck einen riesigen Gorilla-Fuß aus dem Himmel kommen lassen, der unsere Feinde zermatscht. Ganz im Stil des großen Vorbilds können gewisse Gebiete erst erreicht oder bestimmte Rätsel nur gelöst werden, sobald ein hierfür gedachtes Item gefunden wurde.

The Swords of Ditto
Bei Bedarf erledigen übergroße Gorilla-Füße unsere Drecksarbeit.

Gefunden werden kann die neuen Ausrüstung in Dungeons, die uns nicht nur mit allerhand Feinden, sondern auch mit verschiedenen Rätseln versuchen, das Leben schwer zu machen. Ganz allgemein erinnern die Verliese auch nicht zu knapp an der Zelda-Serie. Es gilt Schalter-Rätsel zu lösen oder sich in Dungeons, in denen per magischem Kristall zwischen zwei Dimensionen gewechselt wird, zu merken, auf welchem Pfad sich die unsichtbare sichere Brücke befindet. Neben neuen Waffen und Fähigkeiten werden wir auch mit Stickern belohnt, die wir auf unsere Ausrüstung kleben können, um verschiedene Buffs zu erhalten.

Kindgerechter Knochenjob

The Swords of Ditto kommt optisch sehr kindgerecht daher, die Comic-Optik könnte direkt aus einer Cartoon-Serie des Mittagsprogramms entnommen worden sein. Auch Anleihen an beispielsweise der Cartoon Network-Serie Adventure Time lassen sich erkennen. Die Entwickler selbst sagen hierzu, dass der Einfluss solcher Formate nicht bei der Optik aufhört, sondern auch in anderen Punkten zu merken ist. So soll ihr Titel zwar auch für jüngere Spieler geeignet sein, jedoch gibt es einige Referenzen und Mechaniken, die sich erst in fortgeschrittenem Alter so richtig erkennen lassen und ihre volle Wirkung entfalten.

The Swords of Ditto
Es warten allerhand kuriose Charaktere.

Auch der Schwierigkeitsgrad dürfte nicht für jeden etwas sein, The Swords of Ditto kann stellenweise ordentlich knackig werden. Jedoch ist hier klar zu sagen, unfair wurde der Titel während der Anspielsession zu keinem Zeitpunkt. Wir können uns zwar frei in der Spielwelt bewegen und theoretisch auch direkt zu Mormo marschieren, jedoch zeigt uns das Spiel ganz klar anhand der Stärke der Gegner auf, ob wir uns nicht vielleicht doch vom aktuellen Gebiet fernhalten sollten.

Tag-Team-Action im Dungeon

Auf Wunsch kann The Swords of Ditto komplett im Koop-Modus gespielt werden. Dies bietet nicht nur den Vorteil, dass wir auf die selbe Menge an Gegnern treffen, dafür aber die doppelte Kampfeskraft verfügen, auch können Rätsel so entspannter gelöst werden oder der gefallene Freund durch eine kräftige Umarmung wieder ins Leben zurück geholt werden. Jedoch ist hier zu bedenken, dass die verbleibende Lebensenergie 50:50 zwischen den beiden aufgeteilt wird. Dementsprechend sollten immer genug Donuts, Burger oder Sushi-Teile im Gepäck sein, um die HP aufzufrischen.

The Swords of Ditto
Zusammen-Arbeiten ist bei den Rätseln nicht nötig, aber von Vorteil.

Der zweite Spieler kann sich jederzeit per einfachem Kopfdruck in das Spiel einklinken, ebenso schnell kann auch wieder ausgetreten werden. Durch die Spielzeit von circa zwei Stunden bei flottem Spielstil kann ein Durchlauf jedoch auch ohne weiteres in einer geselligen Couch-Coop-Sitzung absolviert werden.

Nicht nur für hungernde Zelda-Fans

Der immense Einfluss der Zelda-Reihe kann bei The Swords of Ditto an jeder Ecke gespürt werden. Die verwendeten Gameplay-Mechaniken wurden bereits so in Links diversen Abenteuern verwendet, auch die Animationen erinnern speziell an den Gameboy Advance-Ableger The Minish Cap. Wenn wir mit unserem Held gegen eine Wand rollen könnte das erschrockene Gesicht sowie der wuchtig Abpraller von dieser direkt von dem Spitzohr stammen.

Jedoch nimmt The Swords of Ditto die Mechaniken der Vorlage so gut, und setzt sie im eignen Spiel um, dass das dem Team kaum angekreidet werden kann. Durch die zusätzlichen Elemente, wie die generierte Spielwelt oder die interessante Permadeath-Umsetzung, bietet der Titel zudem einige eigene Elemente, die das Genre auflockern. Für alle Fans von Zelda, die nach Breath of the Wild auf dem Trockenen sitzen, dürfte The Swords of Ditto willkommenes Futter darstellen. Ebenso werden Genre-Fans auf ihre Kosten kommen.

Erscheinen soll der Titel Anfang 2018 für den PC sowie die PS4. Eine Umsetzung für die Nintendo Switch ist für die Entwickler zwar denkbar, aktuell aber aufgrund technischer Limitierungen nicht umsetzbar. Xbox-Spieler gehen laut Aussagen der Entwickler definitiv leer aus. 


Dragon Ball FighterZ

Dragon Ball FighterZ - Backenfutter für Fanherzen

Anime-Serien sind quasi wie geschaffen dafür, sie in Prügelspiel-Form zu verpacken und auf die glücklichen Fans loszulassen. Auch die ikonische Reihe Dragon Ball wurde bereits in der einen oder anderen Form verwurstet, mit Dragon Ball FighterZ steht nun der neueste Titel auf Basis der Lizenz im Ring. Auf der Gamescom 2017 hatte ich die Chance, den Titel etwas anzuspielen. 

Ein richtiges who is who

Bei der Kämpferriege sind natürlich die üblichen Verdächtigen wie Son Goku, Frieza, Trunks oder Piccolo verfügbar, jedoch wollen die Entwickler im Sinne der Balance auch weniger populäre Charaktere einbinden, um ein möglichst breites Spektrum bieten zu können. In der Anspielsession machten sich die Unterschiede deutlich bemerkbar, so ist der frisch angekündigte Glatzkopf Krillin wendig und setzt seinen Gegnern mit schnellen, leichten Attacken zu, während der behäbige rosa Kloß Boo sich etwas mehr Bedenkzeit für seine Angriffe nimmt. 

Steile Lernkurve

Das wichtigste bei einem Fighting Game ist natürlich das Kampfsystem selbst. Dieses ist im Fall von Dragon Ball FighterZ durchaus kompliziert und erfordert zum Einem Erfahrung im Genre selbst und zum Anderen eine gehörige Portion an Einarbeitungszeit. Viele Tasten sind doppelt und dreifach belegt, es gilt verschiedene Tasten-Kombinationen zu beherrschen, beispielsweise um einen Ki Charge auszuführen, durch welchen die Spezialangriffs-Leiste gefüllt wird. Angetreten wird jeweils in Dreier-Teams. So entsteht ein sehr flottes Gameplay, in dem die Expertise des Entwicklers Arc System Works (BlazBlue, Guilty Gear) deutlich zu spüren ist. Im Sekundentakt können wir unsere Mitstreiter für einen kurzen Unterstützungsschlag rufen, zwischen unseren Recken wechseln oder bei einer richtige Kombination sogar zu mächtigen Tag-Team-Angriffen ansetzen. 

Dragon Ball FighterZ
Android 18 wird bei gewissen Angriffen von Android 17 unterstützt.

Sobald die Steuerung einmal in Fleisch und Blut übergegangen ist, hauen wir unsere Gegner imposant durch die verschiedenen, an Schauplätze der Serie angelehnten Arenen. Hier kommt der Dragon Ball-typische Bombast zum tragen, bei jedem Tritt und jedem abgefeuerten Energieball ist die pure Kraft dahinter zu spüren. Bei den imposanten Spezial-Attacken kann es gar dazu kommen, dass die Kämpfer den aktuellen Planeten für kurze Zeit verlassen, um sich imposant aus dem Weltall auf den Boden der Tatsachen zurück zu schlagen. 

Sinnbefreite Zerstörung

Dragon Ball FighterZ zeigt die imposanten Gefechte in einer netten Cel Shading-Optik, die die Vorlage aller dargestellten Charaktere gut trifft. Der Sound kommt schön wuchtig ums Eck, jeder Schlag klatscht uns angenehm um die Ohren. Ein nettes Detail stellt die nach und nach eintretende Zerstörung der Arena dar, die sich jedoch lediglich auf die Optik beschränkt. Einwirkungen auf das Gameplay sind nicht zu spüren. 

Dragon Ball FighterZ
Die Story wird in voll animierten Szenen voran getrieben.

Für Fans besonders interessant dürfte der Umstand sein, dass es eine eigens für den Story-Modus geschriebene Geschichte innerhalb des Universums geben wird, die zwischen den Kämpfen in vollanimierten Sequenzen erzählt wird. Die Entwickler versprechen hier, dass sich der Titel wie ein interaktiver Dragon Ball-Film anfühlen wird, bei dem wir die Kämpfe selbst ausfechten. 

FIFA-inspirierte Online-Modi

Natürlich wird Dragon Ball FigherZ neben der Story-Kampagne sowie einem lokalen Versus-Modus auch über diverse Online-Modi verfügen. Auf diese können wir über die Online-Lobby zugreifen, die wie ein kleiner Ort aufgebaut ist, in dem wir uns mit unseren Avataren bewegen. Kommuniziert wird über verschiedene Emotes, ein Voice-Chat wurde bisher nicht implementiert. 

Dragon Ball FighterZ
Die für Dragon Ball typischen riesigen Explosionen finden sich auch in FighterZ.

Als Modi werden neben den üblichen 1-gegen1-Gefechten sowie einem Ranked-Modus zudem noch die Party-Variante geboten. In dieser kämpfen drei Spieler gegen drei Spieler, der Clou hierbei ist, dass jeder Spieler einen Charakter kontrolliert. Sobald ein Kämpfer ausgewechselt wird, wechselt auch der kontrollierende Spieler. Diese, entfernt an FIFA erinnernde, Variante dürfte in abgesprochenen Teams für eine Menge Spaß sowie interessante taktische Scharmützel sorgen, könnte bei zufällig zusammen gewürfelten Partien jedoch eher schwierig werden. 

Brachialer Prügler nicht nur für Fans

Dragon Ball FighterZ kommt sehr actiongeladen und hektisch daher, was nicht jedem Prügelspiel-Fan schmecken dürfte. Wer jedoch ein Faible für eben diese Mechanik hat oder aber großer Dragon Ball-Fan ist, der sollte FighterZ unbedingt im Auge behalten. Die Expertise der Entwickler sowohl in der Produktion so gearteter Titel, sowie in der Vorlage selbst, ist dem Titel deutlich anzumerken. 


Quake Champions

Quake Champions: Early Access in Kürze

Bereits seit geraumer Zeit befindet sich der Mix aus Hero- und Arena-Shooter Quake Champions in der geschlossenen Beta. Wie Bethesda nun verkündet, wird diese bald enden, dafür startet der Titel in eine Early Access-Phase. Konkret soll es bereits nächste Woche, am 22. August, losgehen. 

Mit dem Early Access-Start kommen zudem neue Karten, neue Features und ein besonderer neue Champion: der Doom-Marine. Dieser verfügt über die Berserk-Spezialfähigkeit, mit der wir unsere Gegner mit den blanken Fäusten zerlegen können. Zusätzlich wird ein Doppelsprung geboten. Damit bietet Quake Champions insgesamt elf spielbare Charaktere, mit denen wir uns durch die bisher vier Spielmodi ballern können.

Konkret bietet der Early Access uns die folgenden neuen Features: 

  • Zwei neue Karten
  • Runen-Herausforderungen
  • Wissens-System
  • Bessere Heranführung neuer Spieler
  • Neue Anpassungsoptionen
  • Sprach-Chat im Spiel

Trotz des bereits durchaus ansehnlichen Umfanges ist es Tim Willits, Studio Director bei id Software, wichtig zu betonen, dass es sich noch nicht um einen fertigen Titel handelt und das Feedback der Spieler wichtig ist, um gutes Balancing und ein spaßiges Spiel garantieren zu können. 

In der Early Access-Phase können wir eng mit den Spielern zusammenarbeiten, um das Spiel zu verbessern und zusätzliche Features hinzuzufügen, bis Quake Champions in den kommenden Monaten offiziell veröffentlicht wird.

Um am Early Access von Quake Champions teilnehmen zu können gibt es zwei Möglichkeiten. Spieler der Closed Beta können wie gehabt weiterzocken, jedoch nur über den Bethesda-Launcher, per Steam können diese weiterhin nicht spielen. 

Alternativ kann das Champions-Pack für 29,99 Euro erworben werden. Dieses ist sowohl per Bethesda.net als auch per Steam verfügbar und bietet neben sofortigem Zugang dieses noch folgende Features:

  • Alle Champions, aktuell elf an der Zahl, sowie alle zukünftig implementierten
  • Einen exklusiven Early Access-Skin für Ranger
  • Drei Reliquiare, quasi Lootboxen. Diese enthalten kosmetische Anpassungen

Die Free-to-Play-Version von Quake Champions wird irgendwann in den nächsten Monaten erscheinen, einen konkreten Termin gibt es bisher nicht. 


No Man's Sky Atlas Rises

No Man's Sky: Atlas Rises-Update bringt zahlreiche Neuerungen

Seit dem Release von No Man's Sky vor genau einem Jahr arbeiten Sean Murray und sein Team von Hello Games beständig daran, den Weltraumtitel zu verbessern. Die Stimmen der Spieler nach dem Release waren nämlich oftmals alles andere als positiv, den Entwicklern wurde vorgeworfen, falsche Versprechungen gemacht und ein unfertiges Spiel abgeliefert zu haben. Mit dem Patch auf Version 1.3, der auch auf den Namen Atlas Rises hört, erscheint nun das dritte große Update (nach Pathfinder und Foundation). 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=5328iuzHw-w[/youtube]

Als größtes Feature für Atlas Rises dürfte eine komplette neue Storyline fungieren, die insgesamt circa 30 Stunden Spielzeit bieten soll. Geboten werden verschiedene Story-Stränge, ein frisches Quest-System und eine Geschichte rund um eine mysteriöse neue Rasse interdimensionaler Wesen. Auf Raumstationen finden wir nun Auftraggeber, die uns auf verschiedene Missionen schicken, durch die wir uns Units oder Ausrüstung verdienen können. Im Zuge der neue Storyline gibt es in der Galaxie verteilt Portale, über die wir uns schnell von Punkt A nach Punkt B bewegen können. 

Neben der neuen Story-Line bietet Atlas Rises auch überarbeitete Optik für Biotop-Planeten, zudem gibt es neue Arten exotischer Planeten, die wir entdecken können. Damit wir auf unserer Reise nicht verloren gehen, wurde die Galaxie-Karte überarbeitet, so dass die Navigation leichter fallen soll. Ebenfalls werden uns wichtige Informationen, wie die neuen Vermögens-, Ökonomie- und Konflikt-Level direkt angezeigt. Bei Bedarf können wir auch nach diesen Punkten filtern. 

In den neuen Raumschiffen können wir uns von den Verbesserungen am Flug- und Kampf-System überzeugen. Hier wurde die Steuerung überarbeitet, um Dogfights interessanter zu gestalten, zudem gibt es ein frisches HUD, das zusätzliche nützliche Informationen anzeigt. Besonders intensiv sollen die Gefechte werden, wenn wir die neue Möglichkeit nutzen, knapp über der Oberfläche des Planeten zu fliegen. 

Ein wichtiger Schritt, den Altas Rises für No Man's Sky geht ist die Möglichkeit, Planeten nun gemeinsam mit bis zu 16 Spielern erkunden zu können. Dargestellt werden die anderen Erkunder lediglich als blaue Orbs, jedoch ist bereits die Kommunikation via Voice over IP möglich, um sich angemessen unterhalten zu können. Hierbei soll es sich nur um die Spitze der Coop-Funktionalität handeln, an weiteren Mechaniken wird bereits gearbeitet. 

Dies sind nur die gröbsten Punkte, die Altas Rises mit sich bringt. Eine vollständige Auflistung könnt Ihr auf der offiziellen No Man's Sky-Seite finden. 

Ihr wollt No Man's Sky aufgrund der Neuigkeiten des Patches noch eine Chance geben? Über unseren Ref-Link könnt ihr den Titel bestellen. Das bedeutet keinerlei Extra-Kosten für euch, jedoch ein kleines Taschengeld für uns.


Ni No Kuni 2

Ni No Kuni 2: PC-Systemanforderungen & Vorbestellerboni bekannt

Die PC-Version des von Fans mit Spannung erwarteten Japano-Rollenspiels Ni No Kuni 2 kann ab sofort auf der Online-Plattform Steam vorbestellt werden. Zur Verfügung steht einmal das Spiel zu einem Preis von 59,99 Euro oder die Prince's Edition für 79,99 Euro. Diese beinhaltet neben dem Hauptspiel noch den Season Pass, der zwei zukünftige DLCs einschließt. Weiter umfasst die Prinzen-Edition noch das Prinzen-Ausrüstungspaket. Weiter erhalten alle Vorbesteller unabhängig von der gewählten Edition ein spezielles Schwert-Set für Evan und Roland. 

Neben der Möglichkeit zur Vorbestellung bietet die Steam-Seite von Ni No Kuni 2 bereits jetzt Auskunft darüber, welche Hardware in unserem Rechner verbaut sein sollte, um den Titel erleben zu können. Die Anforderungen fallen in der niedrigsten Ausführung sehr moderat aus, so dass der Titel von Level-5 einer möglichst breiten Spielerschaft zur Verfügung stehen dürfte. 

So gilt es, mindestens über die folgende Ausrüstung zu verfügen, um den Titel (in 720p bei 30 Bildern pro Sekunde) spielen zu können: 

  • Betriebssystem: Windows 7, 8.1 oder 10 64bit
  • Prozessor: Intel Core i5-4460 / AMD FX-6300
  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 750 Ti / AMD Radeon R7 260x
  • Grafikspeicher: mindestens 2 GB VRAM
  • DirectX: Version 11
  • Festplatte: mindestens 40 GB freier Speicherplatz

Die empfohlene Konfiguration sollte freilich etwas höher ausfallen, verlangt jedoch ebenfalls keinen High-End-Rechner. Konkret wird die folgende Hardware nötig, um den Titel in 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde zu erleben:

  • Betriebssystem: Windows 7, 8.1 oder 10 64bit
  • Prozessor:Intel Core i7-3770 / AMD FX-8350
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Grafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 970 / ATI Radeon R9-Reihe
  • Grafikspeicher: mindestens 3 GB VRAM
  • DirectX: Version 11
  • Festplatte: mindestens 40 GB freier Speicherplatz

Erscheinen wird Ni No Kuni 2 sowohl für die PS4 als auch für den PC am 19. Januar 2018, nachdem der ursprüngliche Termin am 10. November diesen Jahres nicht eingehalten werden konnte.

Ihr habt keine Lust auf Steam oder wollt Ni No Kuni 2 auf der PS4 spielen? Dann könnt ihr den Titel über unseren Ref-Link vorbestellen. Dabei fallen keine Extra-Kosten für euch an, wir freuen uns jedoch über ein kleines Trinkgeld.


Rayman Legends

Rayman Legends: Definitive Edition im September für die Switch

Wie Ubisoft bekannt gibt, wird der erstmals 2013 veröffentlichte Plattformer Rayman Legends im September als Definitive Edition auf die Nintendo Switch kommen. Konkret soll die Version für die Hybrid-Konsole am 12. September 2017 ihren Weg auf unsere Geräte finden. Einen ersten Ankündigungstrailer, der in klassischer Switch-Manier das gut gelaunte Zusammenspielen propagiert, könnt ihr nachfolgend finden. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=MGgBQsovOoQ[/youtube]

Die Definitive Edition von Rayman Legends wird unter Anderem den Mehrspielermodus Kung Foot mit sich bringen. Bei diesem handelt es sich simpel gesagt um eine vereinfachte Version von Fussball. Es treten zwei Teams zu je zwei Spielern gegeneinander an und müssen den überdimensional großen Ball durch geschickte Schläge, Tritte oder Kopfbälle in das gegnerische Tor befördern. Die Definitive Edition erweitert den spaßigen Modus zudem um einen neuen und exklusiven Turnier-Modus. 

Neben dem Kung Foot-Modus bringt die Switch-Fassung von Rayman Legends auch spezielle Features für den Touchscreen mit sich. So können wir über diesen Plattformen verschieben, Gegner eliminieren, Seile durchtrennen oder anderen Schabernack treiben. Diese Integration erinnert an die WiiU-Version des Titels, inwieweit oder ob überhaupt sich die Möglichkeiten auf der Switch von dieser unterscheiden bleibt abzuwarten. Möglich sein sollen diese Manipulationen sowohl im Single- als auch im Multiplayer-Modus.

Für all jene, die sich nicht sicher sind, ob sich der Neukauf des Jump-and-Runs auch wirklich lohnt, wird im Sommer eine kostenfreie Demo-Version veröffentlicht. Welchen Umfang diese bringen wird ist ebenso wenig bekannt, wie ein konkreter Release-Termin. Die Demo war anscheinend versehentlich bereits kurzzeitig im eShop zu finden, die Kollegen von NinEverything konnten erstes Gameplay festhalten, bevor die Testversion wieder entfernt wurde. Hier sind beispielsweise die bereits erwähnten Touchscreen-Manipulationen in Aktion zu sehen. 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=JuFCRopDcOw[/youtube]

Wartet ihr gespannt auf neues altes Futter für eure Switch und seid ein Fan des sympathischen Helden ohne Gliedmaßen? Dann könnt ihr die Definitive Edition von Rayman Legends über unseren Ref-Link vorbestellen. Dies bedeutet keinerlei Extra-Kosten für euch, wir freuen uns jedoch über ein kleines Trinkgeld. 


Path of Exile: The Fall of Oriath

Path of Exile: The Fall of Oriath erhält Release-Termin

In einem offiziellen Foren-Beitrag gaben die Entwickler der Grinding Gear Games den Release-Termin der neuesten Erweiterung für das Free-to-Play Action-RPG Path of Exile bekannt. The Fall of Oriath wird demzufolge am 4. August 2017 zunächst PC-exklusiv erscheinen. Zeitgleich wird die Harbinger Challenge League veröffentlicht, zu der sich Grinding Gear Games bisher jedoch noch bedeckt. 

Einen ersten Ausblick auf die neuen Inhalte, die uns erwarten, bietet der frisch veröffentlichte Release Date-Trailer, den ihr euch nachfolgend ansehen könnt. Das Video zeigt zudem einige kleine Story-Fetzen, die Spieler auf die neuen Stränge der Geschichte heiß machen sollen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=lgWzr0Vxyrw[/youtube]

The Fall of Oriath wird von den Entwicklern selbst als die bisher größte Erweiterung für Path of Exile betitelt. Die Inhalte lesen sich zumindest auf dem Papier schon sehr beeindruckend. So bringt das Update insgesamt sechs neue Kapitel mit sich, woraufhin der Titel ganze zehn Akte umfasst. Interessant ist dieser Umstand vor allem deshalb, weil die Story ursprünglich nach Akt 5 abgeschlossen sein sollte. 

Neben dem frischen Content für alle Monster-Töter gibt es natürlich auch neue Skill- und Unterstützungs-Edelsteine, einzigartige Items sowie diverse Verbesserungen an der allgemeinen Performance des Spiels. 

Für all jene, die es nicht mehr bis zum August aushalten können, läuft aktuell eine Closed Beta der Erweiterung. Zugang zu dieser erhalten aktuell zufällig ausgewählte Spieler, oder aber Käufer der Supporter Packs. Hier bietet jeder Kauf garantierten Zugang. Als billigste Methode steht hier das Oriath Supporter Pack zur Verfügung, das mit 30 US-Dollar zu Buche schlägt und neben dem Zugang auch einen Foren-Titel, Waffeneffekt sowie die Gewissheit bietet, die Entwicklung von Path of Exile aktiv zu unterstützen. 

Zu einem späteren Zeitpunkt soll The Fall of Oriath auch für die Xbox One-Version zur Verfügung stehen. Ein konkretes Datum konnten die Entwickler bisher noch nicht nennen, jedoch soll auch die Konsolenfassung mit einer Closed Beta bedacht werden, die in Kürze startet.