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Platz 02: Volume

Mike Bithell, den Macher von Volume kennt man bereits von seinem vorherigen Indie-Hit Thomas Was Alone. Dieses Spiel hatte etwas besonderes an sich. Zwar war das Gameplay nur das eines simplen Puzzle-Plattformers, jedoch machte das Zusammenspiel von simpler Grafik, griffiger Userführung, Musik, Story und Synchro das Spiel zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Mit Volume gingen Bithell und sein Team einen Schritt weiter.

Volume ist ein StealthSpiel aus einer isometrischen Perspektive. In über 100 Leveln soll Locksley nun schleichen, sich ducken, Daten sammeln und wieder verschwinden. Das Gebäude ist jedoch von KIWachen abgesichert, die umgangen werden müssen.

Dafür gibt es verschiedene Wege. Entweder man bleibt in den Schatten und außer Sichtweite, die sich durch die klare grafischeBenutzerführung zweifelsfrei einschätzen lässt, oder man nutzt Gadgets und Ablenkungen um auch ohne direkte Deckung von A nach B zu kommen.

Das Voice-Casting und die Dialoge von Volume sind grandios. Die Sprecher Charlie McDonnell (Locksley), Danny Wallace (Alan) und Oscar-Preisträger Andy Serkis (Gisborne) geben der Story das richtige Ambiente. Der britische Wortwitz von Bithell trieft förmlich aus jedem Satz und die subtile Sidestory via auffindbarer Daten-Reste (Emails, Suchhistorie, Browserverlauf von ehemaligen Mitarbeitern) geht ans Herz.

Für meinen absoluten Überraschungshit gibt es dieses Jahr Silber!