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Platz 05: Splatoon

Ein kompetitiver Shooter aus dem Hause Nintendo? Kann das gut gehen? Splatoon hat in diesem Jahr bewiesen, dass das Traditionsunternehmen es ohne weiteres schafft, seine kindgerechten Ideen und Szenarien ohne weiteres auf ein Genre zu übertragen, das sonst von riesigen, Menschenfressenden Aliens, muskelbepackten Soldaten sowie der dazu passenden Menge an platzenden Köpfen und heraushängenden Gedärmen dominiert wird.

In Splatoon schlüpfen wir in die Rolle der so genannten „Inklings“. Hierbei handelt es sich um hippe Tintenfische, die ihre Gestalt jederzeit in die von coolen Teenagern wechseln können. Das liebste Hobby dieser lässigen Zeitgenossen ist es, sich in spannenden Gefechten aneinander zu messen. Durch die Luft fliegen allerdings keine Kugeln oder Plasma-Strähle, sondern Tinte. Das Ziel ist es nie, möglichst viele Feinde zu erledigen, sondern die Arena einzufärben oder einen Turm zu halten. Für diese kreativen Ideen, sowie den ständigen Nachschub an kostenfreiem Content konnte sich Splatoon einen großen Platz in meinem Herzen sichern und landet verdientermaßen auf Platz fünf meiner Games of the Year.