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(Der echte) Platz 01: The Binding of Isaac: Afterbirth

Was? Ich hatte doch schon einen Platz 1? Ja, aber bei den vergangenen zehn Titeln handelte es sich um neue Releases oder maximal Fortsetzungen. Meiner eigentliches Game of the Year 2015 ist aber ein DLC. Genauer gesagt die Afterbirth-Erweiterung zu The Binding of Isaac: Rebirth.

Die Gründe liegen für jeden Isaac-Spieler auf der Hand: mehr Items, mehr Gegner, mehr Bosse, mehr Spielmodi. Afterbirth machte mit Rebirth genau das, was Wrath of the Lamb mit dem Original machte: ein perfektes Spiel noch besser. Und noch schwerer. Ich bin mindestens 200 Stunden davon entfernt, alles entdeckt und freigeschaltet zu haben und von zehn gestarteten Runs ist maximal einer brauchbar.

Aber genau das ist es, was The Binding of Isaac ausmacht: die Möglichkeiten, tausende verschiedene Items in abertausend verschiedenen Konstellationen zu kombinieren. Die Spannung, die sich in mir aufbaut, bevor ich den nächsten Raum betrete. Die Freude darüber, eine weiteren Abschnitt bezwungen zu haben.

Genau für diese und noch viele andere Gründe findet der DLC The Binding of Isaac: Afterbirth seinen Weg auf meinen echten Platz eins. Denn auch wenn das Hauptspiel benötigt wird, stellt Afterbirth ohne Probleme ein eigenes, vollwertiges Spiel dar.